Branchen-News

04.03.2020 | Boden / Zubehör

Forbo: Konzernergebnis 2019 leicht über Vorjahr

Der Forbo-Konzern konnte im Jahr 2019 in einem global schwierigeren Konjunkturumfeld einen Umsatz von 1,282 Milliarden Schweizer Franken (1,201 Milliarden Euro) realisieren (Vorjahr: 1,327 Milliarden Schweizer Franken), was in Lokalwährungen einem leichten Minus von 0,8 Prozent entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe erhöhte sich...

Der Forbo-Konzern konnte im Jahr 2019 in einem global schwierigeren Konjunkturumfeld einen Umsatz von 1,282 Milliarden Schweizer Franken (1,201 Milliarden Euro) realisieren (Vorjahr: 1,327 Milliarden Schweizer Franken), was in Lokalwährungen einem leichten Minus von 0,8 Prozent entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe erhöhte sich um 0,6 Prozent auf 176,3 Mio. Schweizer Franken (165,2 Mio. Euro). Das Konzernergebnis stieg um 0,5 Prozent auf 138,3 Mio. Schweizer Franken (129,6 Mio. Euro).
Der Geschäftsbereich Flooring Systems erzielte einen Nettoumsatz von 870,5 Mio. Schweizer Franken (815,8 Mio. Euro), was in Lokalwährungen einem Rückgang von 1,5 Prozent entspricht. Der Anteil am Konzernumsatz betrug 67,9 Prozent. Das wirtschaftliche Umfeld wurde zunehmend unbeständiger. Dies belastete die Umsatzentwicklung in den meisten Märkten und Kundensegmenten. Das Betriebsergebnis (EBIT) hat sich dank besserer Rohmaterialpreise und trotz negativer Währungseinflüsse um 0,5 Prozent 135,8 Mio. Schweizer Franken (127,2 Mio. Euro) leicht reduziert. Die EBIT-Marge erhöhte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 15,6 Prozent (Vorjahr: 14,9 Prozent).
Forbo geht von einem wirtschaftlich schwierigen Jahr 2020 aus und erwartet beim Umsatz in Lokalwährungen einen leichten sowie beim Konzernergebnis einen etwas höheren Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

03.03.2020 | Messeartikel

IHM: Messe für 2020 abgesagt

Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH als Veranstalter hat die Internationale Handwerksmesse mit der Handwerk & Design und der Garten München für 2020 absagen.
Hintergrund für die Absage ist die Verbreitung des Coronavirus/Covid-19 und die damit einhergehende, dringende Empfehlung des Krisenstabs der Bayerischen Staatsregierung, große, internationale Messen bis auf Weiteres abzusagen oder zu verschieben. Das gilt auch...

Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH als Veranstalter hat die Internationale Handwerksmesse mit der Handwerk & Design und der Garten München für 2020 absagen.
Hintergrund für die Absage ist die Verbreitung des Coronavirus/Covid-19 und die damit einhergehende, dringende Empfehlung des Krisenstabs der Bayerischen Staatsregierung, große, internationale Messen bis auf Weiteres abzusagen oder zu verschieben. Das gilt auch für die Internationale Handwerksmesse, die damit erst 2021 wieder stattfindet.
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), der Bayerische Handwerkstag und die Handwerkskammer für München und Oberbayern, Gesellschafter des Messeveranstalters GHM, befürworten die Empfehlung des Krisenstabs der Bayerischen Staatsregierung und stellen das Wohl von Ausstellern und Besuchern an oberste Stelle. Dazu Dieter Dohr, Vorsitzender Geschäftsführer der Gesellschaft für Handwerksmessen mbH: "Angesichts der Verbreitung des Coronavirus ist die Absage der Internationalen Handwerksmesse als Großveranstaltung mit 1.000 Ausstellern und über 100.000 erwarteten Besuchern sowie einer entsprechend hohen Anzahl an persönlichen Kontakten unumgänglich. Wir hoffen auf das Verständnis aller Messeteilnehmer. Das Messeziel eines vielfältigen persönlichen Austausches zur Pflege und zum Aufbau von Geschäftsbeziehungen ist unter den gegebenen Umständen nicht mehr risikofrei umsetzbar."
Ausgenommen von der Absage aufgrund höherer Gewalt sind die handwerkspolitischen Begleitveranstaltungen wie die Vollversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.
Die nächste Internationale Handwerksmesse mit Handwerk & Design und Garten München finden vom 10. bis 14. März 2021 statt.

03.03.2020 | Boden / Zubehör

Proline: Leonhard verstärkt wieder das Marketing

Nach einem einjährigen Gastspiel in einer baufremden Branche kehrt Lisa Leonhard wieder zurück ins Marketingteam von Proline. Die Fachkauffrau für Marketing war bereits von 2014-2018 als Marketing Referentin für klassische und neue Medien im Unternehmen tätig. In ihrer neuen Funktion wird Lisa Leonhard vor allem den Bereich nationale Messeauftritte sowie korrespondierende Fachhandels- und Händlermessen koordinieren. Darüber hinaus gehört die Unterstützung des Fachhandels durch regionale Marketingmaßnahmen zu einem weiteren wichtigen Themenbereich ihrer Arbeit. "Lisa Leonhard kennt sowohl unsere Produkte als auch unsere Branche und natürlich unsere Kunden. Deswegen sind wir sehr froh darüber, dass Sie wieder bei uns ist", so Stefanie Präuner-Zakrzewski, Marketingleiterin bei Proline. - © Proline

02.03.2020 | Heimtextilien / Sonnenschutz

MHZ zieht sich als Aussteller von der Heimtextil zurück

Ab 2021 wird die MHZ Hachtel GmbH & Co. KG aus Leinfelden-Echterdingen nicht mehr als Aussteller auf der Heimtextil in Frankfurt vertreten sein. Grund sind die stetig abnehmenden Besucherzahlen.
50 Jahre lang war die MHZ durchweg auf der Heimtextil in Frankfurt vertreten – damit zählt der Sicht- und Sonnenschutzhersteller zu den...

Ab 2021 wird die MHZ Hachtel GmbH & Co. KG aus Leinfelden-Echterdingen nicht mehr als Aussteller auf der Heimtextil in Frankfurt vertreten sein. Grund sind die stetig abnehmenden Besucherzahlen.
50 Jahre lang war die MHZ durchweg auf der Heimtextil in Frankfurt vertreten – damit zählt der Sicht- und Sonnenschutzhersteller zu den ersten Ausstellern auf der Fachmesse. Seit mehreren Jahren verfolgt das Unternehmen die Besucherfrequenz und verzeichnet einen kontinuierlichen Rückgang der Besucherzahlen. "Diese Entwicklung und die daraus abgeleitete Entscheidung beziehen sich ausschließlich auf die für uns relevanten Besuchergruppen", erklärt Andreas Kopetschny, Vertriebs-Geschäftsführer der MHZ GmbH & Co. KG. "Die Heimtextil in Frankfurt ist eine bedeutende internationale Branchenmesse mit starken Besucherzahlen, jedoch hat sich der Fokus der Messe und damit das Publikum in den letzten Jahren verändert. Viele unserer Kunden begründen ihr Fernbleiben von der Messe damit, dass die für sie relevanten Gewebe-Lieferanten nicht mehr ausstellen. Nach so vielen Jahren fiel uns die Entscheidung schwer, nicht mehr auf der Heimtextil vertreten zu sein", stellt Kopetschny fest. Gleichwohl sind Messeauftritte für MHZ weiterhin ein wichtiges Instrument zur Information der Kunden. Neben der Präsenz auf den großen Messen R&T in Stuttgart, BAU in München und Fensterbau Frontale in Nürnberg wird MHZ insbesondere auf den regionalen Fachhandels-Messen verstärkt vertreten sein. "Damit tragen wir vor allem der Entwicklung Rechnung, dass Regionalmessen aufgrund kurzer Wege und fokussierter Inhalte wachsende Besucherzahlen verzeichnen", führt Kopetschny aus und freut sich bereits heute auf angeregte Gespräche mit Kunden und Interessierten.

28.02.2020 | Boden / Zubehör

Windmöller: Neuzugang im Vertrieb

Mit dem Vertriebsprofi Michael Beis, 47, hat Windmöller zum 1. Februar 2020 einen neuen Gebietsverkaufsleiter Objekt für Bayern an Bord. Mit über 20-jähriger Branchenerfahrung bringt der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann exzellente Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit. Beis berät Architekten, ausschreibende Stellen, Generalunternehmen und Objektausstatter und wird die Vertriebsaktivitäten und die Markenbekanntheit des Unternehmens weiter ausbauen.
Beis folgt auf Helmut Grum, der seit Ende 2013 erfolgreich im Gebiet Bayern als Gebietsverkaufsleiter Objekt tätig ist und zum 31. März 2020 in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. - © Windmöller

27.02.2020 | Fachthemen

Mehr als 300.000 EPD-Downloads im Jahr 2019

Mit mehr als 200 Mitgliedern, darunter 42 nationale und europäische Verbände, ist das Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) der europaweit größte Zusammenschluss von Herstellern der Baustoffindustrie. Insgesamt wurden mehr als 1.700 Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) erstellt, die sachlich, neutral und wissenschaftlich fundiert Aussagen über die Umweltwirkungen von Bauprodukten liefern. Die EPDs bietet das IBU auf seiner Homepage zu...

Mit mehr als 200 Mitgliedern, darunter 42 nationale und europäische Verbände, ist das Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) der europaweit größte Zusammenschluss von Herstellern der Baustoffindustrie. Insgesamt wurden mehr als 1.700 Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) erstellt, die sachlich, neutral und wissenschaftlich fundiert Aussagen über die Umweltwirkungen von Bauprodukten liefern. Die EPDs bietet das IBU auf seiner Homepage zu Einsichtnahme und Download an – und dies wird rege genutzt. Nachdem 2017 mit etwas mehr als 99.000 Downloads erstmals an der Marke einhunderttausend gekratzt wurde, vermeldet das IBU für 2019 mehr als dreimal so viele Downloads. Mit 303.569 heruntergeladenen EPDs wurde ein neuer Rekord erreicht.
Der Trend setzt sich auch 2020 mit rund 1.000 Downloads pro Tag fort. "Die enorm gestiegene Downloadzahl zeigt, dass das nachhaltige Bauen in der allgemeinen Wahrnehmung eine immer bedeutendere Rolle einnimmt und die EPDs von allen Baubeteiligten – vom Planer über Bauherren bis zu Produktherstellern – als geeignetes Werkzeug anerkannt sind. Unsere EPDs basieren auf internationalen Normen, sind durch unabhängige Dritte zertifiziert. So schaffen wir Transparenz, Vertrauen und Klarheit", analysiert IBU-Geschäftsführer Dr. Alexander Röder.
Alle veröffentlichen EPDs finden sich unter www.ibu-epd.com/veroeffentlichte-epds/

27.02.2020 | Boden / Zubehör

Bauwerk Boen Group: Änderungen in der Konzernorganisation

Wie die Bauwerk Boen Group mitteilt, sind per Ende 2019 auch die Anteile von Johan G. Olsen an die Ernst Göhner Beteiligungen AG, einem Unternehmen der Ernst Göhner Stiftung, übergegangen. Damit ist die Bauwerk Boen Group nun zu 100 Prozent im Besitz der Ernst Göhner Beteiligungs AG.
Nach dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen...

Wie die Bauwerk Boen Group mitteilt, sind per Ende 2019 auch die Anteile von Johan G. Olsen an die Ernst Göhner Beteiligungen AG, einem Unternehmen der Ernst Göhner Stiftung, übergegangen. Damit ist die Bauwerk Boen Group nun zu 100 Prozent im Besitz der Ernst Göhner Beteiligungs AG.
Nach dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen Boen und Bauwerk Parkett im Jahr 2013 wurde stark auf die Integration der Produktion und der Lieferkette sowie auf Shared Services gesetzt. Schnell wurden Einsparungen durch Kosten-Effizienz möglich, die in weitere Massnahmen zur Produktivitätssteigerungen bei Prozessen und in die Automation investiert wurden. Die Marketing- und Vertriebsorganisationen der beiden Unternehmen jedoch blieben bestehen und wurden bis heute gesondert weitergeführt.
Nun werden die Marketing- und Vertriebsorganisationen zusammengelegt und die Verantwortung für beide Marken gemeinsam an die beiden Schlüsselpositionen Vertrieb und Marketing übergeben. Diese sind neu auf oberster Konzernebene angesiedelt.
Die Fokusmärkte APAC und North America werden direkt durch den CEO Klaus Brammertz verantwortet.
Damit will sich die Bauwerk Boen Group noch stärke auf die Kundenbedürfnisse fokussieren, den schwierigen Marktverhältnissen und der Stagnation auf den Hauptmärkten entgegentreten und Märkte mit Wachstumspotential optimal bearbeiten. Obschon der Preis immer noch eine grosse Rolle spielt und Echtholz-Parkett-Plagiate wie LVT und Keramik noch Marktanteile gewinnen, glaubt das Unternehmen, das ihm die aktuelle ökologische Umorientierung der Gesellschaft entgegenkommt und sich die grossen Investitionen in Nachhaltigkeit, Wohngesundheit und in die Kreislaufwirtschaft auszahlen werden.
Mit der neuen Konzernorganisation sieht sich die Bauwerk Boen Group bestens gerüstet und unterstreicht hiermit das Fokusthema »Wachstum« für 2020.

26.02.2020 | Messeartikel

Domotex asia/Chinafloor: Neuer Termin im Sommer

Die ursprünglich im März 2020 geplante Domotex asia/Chinafloor, ist nunmehr für die Zeit vom 31. August bis 2. September 2020 geplant. Mit der Terminverschiebung ist auch der Umzug auf das neue Messeglände, dem National Exhibition and Convention Center (NECC) mit einer Fläche von 185.000 m2 in Shanghai vorgesehen. Die Messe war aufgrund des jüngsten Ausbruchs des Coronavirus in China zum Schutz von Ausstellern und Besuchern verschoben geworden.

25.02.2020 | Boden / Zubehör

Tarkett spendet 7665 Bäume

Am 4. Februar 2020 wurde nun auch der letzte der 7665 gespendeten Bäume – davon 5085 für Besucher des Tarkett-Stands auf der BAU – nahe der Ortschaft Kalbe (Milde) im Altmarkkreis Salzwedel im nördlichen Sachsen-Anhalt ins Erdreich gesetzt. Dies entspricht einer CO2-Bindung von 57.117 Tonnen. Gepflanzt wurden die Bäume an...

Am 4. Februar 2020 wurde nun auch der letzte der 7665 gespendeten Bäume – davon 5085 für Besucher des Tarkett-Stands auf der BAU – nahe der Ortschaft Kalbe (Milde) im Altmarkkreis Salzwedel im nördlichen Sachsen-Anhalt ins Erdreich gesetzt. Dies entspricht einer CO2-Bindung von 57.117 Tonnen. Gepflanzt wurden die Bäume an unterschiedlichen Standorten, allesamt in Deutschland, durch die Non-Profit-Organisation "i plant a tree" aus Halle (Saale).
Für Tarkett spielt Nachhaltigkeit bei der Entwicklung seiner Bodenbelagslösungen schon seit vielen Jahren eine übergeordnete Rolle. Das zeigt das Unternehmen sowohl mit dem eigens entwickelten Recyclingsystem "ReStart" als auch durch diverse Cradle to Cradle Gold-, Silber- und Bronze-Zertifizierungen seiner Produkte. Ziel der Baumspendenaktion auf der "BAU 2019" in München und weiteren Veranstaltungen und Listungen im Laufe des Jahres war es, die Besucher und Kunden für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. "Wir leben Nachhaltigkeit schon sehr lange", betont Tilo Höbel, General Manager DACH der Tarkett Holding. "Dabei ist es uns besonders wichtig, zusammen mit unseren Kunden nicht nur gestern und heute, sondern auch morgen einen positiven Beitrag für die Umwelt und damit unsere Zukunft zu leisten."

25.02.2020 | Messeartikel

Neuer Termin für die R+T Asia im Juni

Die ursprünglich im Februar 2020 geplante R+T Asia, Asiens Leitmesse für Sonnenschutzsysteme und Türen/Tore, soll nunmehr vom 28. bis 30. Juni 2020 stattfinden. Mit der Terminverschiebung ist auch der Umzug auf das neue Messeglände, dem National Exhibition and Convention Center (NECC) in Shanghai vorgesehen. Die Messe war aufgrund des
jüngsten Ausbruchs des Coronavirus in China zum Schutz von Ausstellern und Besuchern verschoben geworden.
"Zusammen mit unserem Partner VNU Exhibitions Asia sind wir überzeugt, dass bis im Juni eine sichere Durchführung der R+T Asia gewährleistet ist. Wir halten daher am jährlichen Branchentreff in Shanghai fest", erklärt Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.