Branchen-News

06.02.2019 |

Eckard Bork gestorben

Am 2. Februar 2019 ist unser langjähriger Redakteur Eckard Bork im Alter von 93 Jahren verstorben. Am 15. Juli 1926 in Grünberg/Schlesien geboren, absolvierte er nach Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft die Höhere Fachschule für die Textilindustrie in Münchberg/Oberfranken. Im Juli 1964 kam Eckard Bork in unsere Branche, und zwar zu Besmer in Hameln, wo er die Abteilung Marktvorbereitung/Absatzplanung/Marketing leitete. Darauf folgten leitende Positionen bei Louis de Poortere in Dortmund und Reichel in Rheinberg. Im Januar 1984 kam Eckard Bork als Redakteur zu OBJEKT, wo er bis zu seinem 70. Geburtstag 1996 blieb. Wynfrith Stein, der Gründer von OBJEKT, denkt gern an diese Zeit zurück und ist heute noch dankbar dafür, dass er 12 Jahre mit Eckard Bork zusammenarbeiten durfte.

06.02.2019 |

Baugewerbe zunehmend attraktiver für junge Menschen

Zum Stichtag 31.12.2018 waren knapp 39.000 junge Menschen in einer Ausbildung am Bau. Das waren insgesamt 5,3 Prozent mehr als zum Stichtag 2017. Insgesamt haben 13.769 junge Menschen eine Ausbildung in einem der 18 Bauberufe begonnen, das...

Zum Stichtag 31.12.2018 waren knapp 39.000 junge Menschen in einer Ausbildung am Bau. Das waren insgesamt 5,3 Prozent mehr als zum Stichtag 2017. Insgesamt haben 13.769 junge Menschen eine Ausbildung in einem der 18 Bauberufe begonnen, das entspricht einem Plus von 8,3 Prozent.
In den alten Bundesländern waren es 11.391 neue Ausbildungsverhältnisse, was einem Plus von 7,3 Prozent entspricht, in den neuen Bundesländern 2.378 Ausbildungsverträge im ersten Lehrjahr; das ist eine Steigerung um 13,7 Prozent gegenüber dem Stichtag 31.12.2017.
„Diese Zahlen sind äußerst erfreulich, sie beweisen die Attraktivität des Arbeitgebers Bauwirtschaft. Auf der anderen Seite zeigen sie auch, dass allein durch Ausbildung die Facharbeiterlücke am Bau nicht geschlossen werden kann,“ kommentierte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe die aktuellen Zahlen der SOKA-Bau in Wiesbaden.
Pakleppa wies ferner daraufhin, dass die Branche über die Berufsbildungsumlage rund 357 Mio. Euro solidarisch an die Ausbildungsbetriebe und die Ausbildungszentren für die überbetriebliche Ausbildung ausschütte. „Um diese gemeinsame Finanzierung großer Teile unserer Ausbildung beneiden uns andere Branchen. Rechnet man die Kosten der Ausbildungsbetriebe, die auch noch zu bewältigen sind, hinzu, so investieren die Betriebe knapp 700 Mio. Euro in ihren Berufsnachwuchs.“
Pakleppa forderte die Politik auf, bei der Beratung über das sog. Fachkräftezuwanderungsgesetz nicht nur auf die IT-Branche zu schielen, sondern klassische Facharbeiter z.B. in den Bauberufen nicht außen vor zu lassen. „2020 läuft die so genannte »Westbalkan-Regelung« aus. Sie ermöglicht es Fachkräften aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien auf vereinfachte Art, hier eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Da wir mit der Qualifikation und dem Einsatz dieser Arbeitskräfte sehr einverstanden sind, setzen wir uns dafür ein, dass diese Regelung trotz des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes über 2020 beibehalten wird.“

05.02.2019 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Großer Ringversuch der GEV zur Emissionsprüfung

Die Gemeinschaft emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V. (GEV), Düsseldorf, hat im Jahr 2017/2018 einen 3. Ringversuch durchgeführt, um weitere Labore zu ermitteln, die zuverlässig Emissionsmessungen gemäß der GEV-Prüfmethode liefern. Der Verband, dem der Großteil der deutschen Verlegewerkstoffindustrie angehört, rief dazu weltweit Labore auf, zwei...

04.02.2019 | Fachhandel / Kooperationen

HolzLand: Jahresumsatz von 835 Mio. Euro in 2018 erreicht

HolzLand erreichte 2018 ein zentralreguliertes Netto-Einkaufsvolumen von 835 Mio. Euro. Damit verbucht die Einkaufsgemeinschaft ein bereinigtes Umsatzplus von 3,53 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders zufrieden ist man mit dem...

HolzLand erreichte 2018 ein zentralreguliertes Netto-Einkaufsvolumen von 835 Mio. Euro. Damit verbucht die Einkaufsgemeinschaft ein bereinigtes Umsatzplus von 3,53 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders zufrieden ist man mit dem internationalen Geschäft. Hier konnte ein positives Ergebnis erzielt werden: Mit einem bereinigten Plus von 6,12 Prozent hat sich der europäische Markt mehr als zufriedenstellend entwickelt. Der Bereich Massivholz/Hobelware entwickelte sich in 2018 mit einem bereinigten Plus von 9,72 Prozent äußerst dynamisch. Bei den Holzwerkstoffen konnte HolzLand ein bereinigtes Plus von 2,31 Prozent verzeichnen. Auch die neue Warengruppe Baustoffe ( + 1,77 Prozent) ist auf einem positiven Weg und hat sich somit gut in das Sortimentsgefüge eingebracht.

04.02.2019 | Fachhandel / Kooperationen

HolzLand: Röller übernimmt...

Stefan Röller, der seit Mai 2007 bei HolzLand tätig ist, übernimmt ab 1. März 2019 die Bereichsleitung Mitgliederbetreuung, mit dem Fokus auf die nationalen und internationalen Entwicklungen von HolzLand. Röller, der mit den Strukturen, Zielgruppen und Märkten vertraut ist, hat in den letzten Jahren die Marktpräsenz in Österreich und der Schweiz vorangetrieben.
Michael Sommer, der den Bereich bisher inne hatte, wird das Unternehmen zum 28. Februar 2019 verlassen. - © HolzLand

04.02.2019 | Fachhandel / Kooperationen

Pfleiderer: Veränderte Vertriebsleitung

Stefan Zinn, 53, hat zum Jahresbeginn die Vertriebsleitung für den Bereich Core West – Handel, Industrie, Construction – sowie die Exportaktivitäten bei Pfleiderer übernommen. Als Managing Director CCO der Pfleiderer Deutschland GmbH verantwortet er zudem die Marketingaktivitäten der gesamten Pfleiderer Gruppe. Stefan Zinn trat im Mai 2013 in das Unternehmen ein und verantwortete zunächst das Industriegeschäft in Westeuropa. Anfang 2017 übernahm er die Leitung des Exports und wurde zum Geschäftsführer der Pfleiderer Deutschland GmbH berufen. Seit Anfang 2018 verantwortete Stefan Zinn die Vertriebsaktivitäten Core West. Herr Zinn berichtet an Tom Schäbinger, CEO der Pfleiderer Gruppe, der im Zuge des Ausscheidens des bisherigen Vorstandes für Vertrieb und Marketing dieses Ressort übernommen hat. - © Pfleiderer

04.02.2019 | Fachhandel / Kooperationen

Jordan erwirbt acht Standorte der Veeser Gruppe

Mit Wirkung zum 1. März 2019 erwirbt die W. & L. Jordan GmbH im Rahmen eines Asset-Deals acht Standorte (Fuchs Wohndekor GmbH, Holz-Moser GmbH, Gustav Maul GmbH & Co. KG sowie Adolf Veeser GmbH) der zur Veeser-Gruppe gehörenden...

Mit Wirkung zum 1. März 2019 erwirbt die W. & L. Jordan GmbH im Rahmen eines Asset-Deals acht Standorte (Fuchs Wohndekor GmbH, Holz-Moser GmbH, Gustav Maul GmbH & Co. KG sowie Adolf Veeser GmbH) der zur Veeser-Gruppe gehörenden Gesellschaften.
Die Gesellschafter der Veeser-Gruppe haben sich aus strategischen Gründen für die Abgabe des operativen Geschäfts der Gesellschaften entschlossen. „Die sich ändernden Marktbedingungen u.a. im Vertrieb von LVT Bodenbelägen und die fortlaufende Konzentration hat uns nach sorgfältigen Beratungen zu der Entscheidung geführt die Veeser Gruppe an einen strategischen Investor zu veräußern“ erklärt Ingrid Veeser.
Die Weiterführung möglichst vieler Standorte und die Übernahme möglichst vieler Mitarbeiter waren wichtige Voraussetzungen.Von den zehn Standorten werden acht vollumfänglich in die W. & L. Jordan GmbH integriert. Im Einzelnen werden die Standorte Leinfelden-Echterdingen, Albstadt, Altheim b. Landshut, Nürnberg, München und Zwiesel als Jordan Niederlassungen weitergeführt. Die Standorte Altenstadt und Pfungstadt werden mit den bestehenden Jordan-Niederlassungen Weiden bzw. Darmstadt zusammengeführt. Insgesamt werden ca. 60 Mitarbeiter der Veeser-Gruppe bei Jordan weiterbeschäftigt. Die auf Farben spezialisierten Standorte Kaiserslautern und Mannheim (Fuchs Wohndekor GmbH) werden gesondert veräußert.
Die aktuell bestehenden Sortimente der Veeser-Gruppe, auch der Marke "Bonflair", behalten ihre Gültigkeit. „Geplant ist, die Sortimente nach und nach um die bewährten JOKA Kollektionen zu ergänzen“, so Jordan-Geschäftsführer Jörg L. Jordan.

01.02.2019 | Boden / Zubehör

Kährs: Vertriebskooperation mit Modulyss

Die schwedische Kährs Group,  Hersteller von Bodenbelägen, ist mit Wirkung zum 1. Januar diesen Jahres, eine Vertriebspartnerschaft mit dem Teppichfliesenanbieter Modulyss für den nordischen Markt eingegangen.
Mit der neuen Zusammenarbeit zwischen Kährs und dem belgischen Unternehmen modulyss, ist für die Kährs Group nun der Verkauf von Teppichfliesen in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland möglich. Die Kährs Group hatte kürzlich ihre überarbeitete Strategie für die Kundenkanäle bekanntgegeben, die eine stärkere Fokussierung auf den Objektmarkt und eine Erweiterung des Bodensortiments mit neuen Produktkategorien beinhaltet.

29.01.2019 | Messeartikel

Die Messen »Domotex« und »Bau« – ein »abgekastetes« Spiel und eine Veranstaltung der Superlative

Fußböden, Fußbodentechnik, Verlegezubehör sowie Maschinen und Geräte. Die Messen im Januar boten viele interessante Produkte, Gespräche und Erkenntnisse – Erkenntnisse auch über die Messen selbst. Es scheint, als habe München spätestens jetzt die Nase vorn.

Die »Domotex« in Hannover und die »Bau« in München haben sich – zumindest nur für einen Tag – überschnitten. Das passiert lediglich alle zwei Jahre, da die »Bau« sinnvollerweise im 2-Jahres-Turnus stattfindet. Zwar wollte die »Domotex« nicht ihren Jahresrhythmus ­wechseln, hat aber immerhin vorausschauend vor zwei Jahren die Tages­folge geändert, damit sich wenigstens »nur« ein Tag mit der »Bau« in München überschneidet. Gut so, sonst wäre das Ergebnis noch verheerender ausgefallen als...