Branchen-News

09.04.2019 | Boden / Zubehör

Siegfried Geppert neuer Fachberater bei Pallmann

Ab sofort ist Siegfried Geppert als neuer Fachberater im Außendienst für die Marke Pallmann tätig und unterstützt das Vertriebsteam im südlichen Nordrhein-Westfalen und im nördlichen Rheinland-Pfalz. Geppert, fest mit der Parkettbranche verwurzelt, verfügt über dreißig Jahre Erfahrung als Außendienst-Mitarbeiter und bringt ein umfassendes Fachwissen im Bereich Parkett und Untergrundvorbereitung mit. - © Pallmann

08.04.2019 | Messeartikel

„Suisse Floor“: Messe legt bei Besucherzahlen zu

2700 Besucher kamen zur bereits fünften Ausgabe der Messe „Suisse Floor“, was einem Zuwachs von 5 Prozent im Vergleich zu der Vorveranstaltung in 2017 bedeutet. Während drei Tagen gaben namhafte Aussteller, Referate von Fachexperten und Sonderschauen einen fokussierten Branchen-Einblick. Messe-Leiterin Ursula Gerber ist zufrieden: „Die klare Ausrichtung auf das Thema Boden machte die Messe zu einem fokussierten Treffpunkt für die Bodenbranche.“ Die nächste „Suisse Floor“ findet vom 24. bis 26. März 2021 in Luzern statt.

08.04.2019 | Verband

VdL: Titandioxid Farbenindustrie warnt vor EU-Einstufung

Wenige Tage vor der EU-Entscheidung über eine Einstufung des Weißpigments Titandioxid als Gefahrstoff übt die Farbenindustrie scharfe Kritik an dem Vorschlag und weist auf die ungewollten Konsequenzen hin, die sich beim Recycling ergeben könnten.

Die Hersteller von Farben, Lacken und Druckfarben sind mit knapp 60 Prozent größter...

Wenige Tage vor der EU-Entscheidung über eine Einstufung des Weißpigments Titandioxid als Gefahrstoff übt die Farbenindustrie scharfe Kritik an dem Vorschlag und weist auf die ungewollten Konsequenzen hin, die sich beim Recycling ergeben könnten.

Die Hersteller von Farben, Lacken und Druckfarben sind mit knapp 60 Prozent größter Abnehmer von Titandioxid-Pigmenten und wären durch die Einstufung erheblich betroffen. „Hintergrund für den Einstufungsvorschlag ist die Befürchtung, dass Arbeiter an Lungenkrebs erkranken könnten, wenn sie bei der industriellen Herstellung und Verarbeitung Staubemissionen von Titandioxid, ausgesetzt sind”, erläutert Dr. Martin Engelmann, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL). „Titandioxid ist sicher“, sagt Engelmann. „Untersuchungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung bestätigen, dass es in Deutschland keinen einzigen Fall einer anerkannten Berufskrankheit aufgrund von Titandioxid gibt. Verbraucher kommen mit Titandioxid-Pulver kaum in Kontakt, so dass eine Gefährdung auch aus Sicht der EU-Kommission ausgeschlossen ist.”

Immer deutlicher werde laut Verband, welche Folgen eine Einstufung von Titandioxid als Krebsverdachtsstoff für Wirtschaft und Verbraucher hätte: So müssten Abfälle mit einem Titandioxid-Anteil ab 1 Prozent (zum Beispiel Kunststoffverpackungen wie Joghurt-Becher oder Bau- und Abbruchabfälle) in Zukunft als „gefährlicher Abfall“ (früher “Sondermüll“) behandelt werden. „Die Kosten für die Abfallentsorgung würden explodieren”, warnt Engelmann und weist darauf hin, dass damit auch die ambitionierten Ziele für das Kunststoff-Recycling unerreichbar wären. Daran ändere auch die von der Kommission angekündigte Ausnahme in der EU-Abfallgesetzgebung nichts, weil die Umsetzung einer praktikablen Lösung Jahre in Anspruch nehmen würde.

Unterdessen nimmt die internationale Kritik zu: Neben den USA haben auch Kanada, Mexiko, Japan, Australien und Neuseeland Einspruch gegen den Vorschlag eingelegt. Die Einstufung könne „unnötig störend für Milliarden von Dollar“ im internationalen Handel sein. Die Handelspartner empfehlen, die Einstufung bis zur Klärung der offenen Fragen zurückzustellen.

Als weitere Lösung schlägt der VdL eine europaweite Angleichung der Staubgrenzwerte am Arbeitsplatz vor. „Die diskutierten Risiken beruhen allein auf dem Einatmen von Stäuben. Der Schutz vor Staub ist ein wichtiges Thema und wird in den meisten EU-Mitgliedstaaten durch einen Grenzwert am Arbeitsplatz sichergestellt. Deutschland ist hier international Vorreiter”, erläutert Engelmann. Statt der vorgeschlagenen Einstufung von Titandioxid sollte die von der EU-Kommission bereits in Angriff genommene Harmonisierung der Staubgrenzwerte in Europa vorangetrieben werden.

08.04.2019 | Verband

BEB/IBF: Trauer um Werner Schnell

Am 24. März 2019 ist Werner Schnell im Alter von 77 Jahren verstorben. Schnell, eine der prägenden Persönlichkeiten des Estrichleger-Handwerks, leitete das Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF) von 1977 bis 2002 und war zudem auch Geschäftsführer des Bundesverbands Estrich und Belag (BEB) von 1977 bis 2000. Schnell war unter anderem an der Erarbeitung zahlreicher nationaler und internationaler Normen, insbesondere der DIN 18560 „Estriche im Hochbau“, maßgeblich beteiligt. - © BEB/IBF

05.04.2019 | Boden / Zubehör

TFI, TÜV Hessen, EPH: Ein Label erfüllt alle europäischen Emissionsanforderungen

Langsam entwickelt sich in Deutschland die Nachfolgeregelung zum Ü-Symbol für Bauprodukte. Der TÜV Hessen bietet in Kooperation mit dem TFI Aachen und dem EPH Dresden eine einfache und unbürokratische Möglichkeit, um die...

Langsam entwickelt sich in Deutschland die Nachfolgeregelung zum Ü-Symbol für Bauprodukte. Der TÜV Hessen bietet in Kooperation mit dem TFI Aachen und dem EPH Dresden eine einfache und unbürokratische Möglichkeit, um die Nachfolgeregelungen zum Ü-Zeichen zu erfüllen. Die Lösung beinhaltet die Anerkennung durch eine TAB-Stelle (Technical Assessment Body) vergleichbar mit dem DIBt.

Das Warenzeichen „TÜV ProfiCert-product Interior Premium erfüllt außerdem die Anforderungen weiterer, freiwilliger Label. So wurde es aktuell von der Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) als Emissionsnachweis für die höchste Qualitätsstufe anerkannt. Das Label erfüllt die Emissionsanforderungen unterschiedlicher Umweltzeichen wie AgBB, LEED, Blauer Engel, M1, Emicode EC1 Plus, BREAM, Belgische VOC-Verordnung, Österreichisches Umweltzeichen sowie A+ nach französischer VOC-Verordnung.

04.04.2019 | Boden / Zubehör

Barth & Co.: Gust ist Key-Account-Manager

Seit dem 1. April 2019 ist Stefan Gust für das Unternehmen F.W. Barth & Co. GmbH tätig. Gust wird dort als Key-Account-Manager Großhändler aus dem Bodenbelagssektor in Deutschland betreuen. Zuvor war er als Verkaufsleiter bei Repac für den Vertrieb der LVT-Marke Mflor verantwortlich. - © Barth & Co.

04.04.2019 | Messeartikel

„Altenpflege 2019“ mit erfolgreicher Bilanz

Mehr Aussteller, mehr Fläche, mehr Sonderschauen – mit dieser Bilanz ist auf dem Messegelände in Nürnberg die „Altenpflege“ zu Ende gegangen. Die Leitmesse war drei Tage lang Treffpunkt der internationalen Pflegewirtschaft und zog...

Mehr Aussteller, mehr Fläche, mehr Sonderschauen – mit dieser Bilanz ist auf dem Messegelände in Nürnberg die „Altenpflege“ zu Ende gegangen. Die Leitmesse war drei Tage lang Treffpunkt der internationalen Pflegewirtschaft und zog insgesamt 28.000 Besucher auf die Veranstaltung. Rund 700 Aussteller zeigten Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Pflege & Therapie, Beruf & Bildung, IT & Management, Küche, Ernährung, Textil & Hygiene sowie Raum & Technik. Die Zufriedenheit der Aussteller spiegelte sich auch bei den Besuchern der Leitmesse wider. Laut einer Umfrage des Dortmunder Meinungsforschungsinstituts Gelszus gaben 86,9 Prozent von ihnen an, die Messe auch künftig zu besuchen, 90,8 Prozent sagten, sie seien mit ihrem Besuch sehr zufrieden gewesen.

04.04.2019 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

GEV: Wohngesundheit boomt weiter

Das Interesse an wohngesunden und emissionsarmen Bau- und Verlegewerkstoffen ist ungebrochen – dies gilt für Endverbraucher und Hersteller aus der Industrie gleichermaßen. Die Gemeinschaft emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe,...

Das Interesse an wohngesunden und emissionsarmen Bau- und Verlegewerkstoffen ist ungebrochen – dies gilt für Endverbraucher und Hersteller aus der Industrie gleichermaßen. Die Gemeinschaft emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V. (GEV) vermeldete 1.151 Neuanmeldungen für ihr Gütesiegel EMICODE im Jahr 2018. Die Mitgliederzahl stieg auf 142 Unternehmen, beides Rekordwerte in der 21-jährigen Geschichte der GEV.

Die Qualität der Innenraumluft gewinnt zunehmend an Bedeutung. Sie hängt wesentlich von den Emissionen aus verarbeiteten Werkstoffen an Wand und Boden ab. Ziel der in Düsseldorf ansässigen GEV ist es seit ihrer Gründung im Jahr 1997 daher, Verbrauchern, Handwerkern und Architekten eine Orientierungshilfe zu geben. Der EMICODE zeichnet Produkte aus, die größtmögliche Sicherheit vor Raumluftbelastungen, maximalen Gesundheitsschutz sowie eine hohe Umweltverträglichkeit bieten.

Auch an Herstellern aus der Branche geht der wohngesunde Boom keineswegs vorbei. Die Relevanz der emissionsarmen Produkte zeigt sich in der Zahl der Neuanmeldungen für die EMICODE-Lizenz der GEV. Aktuell führt die GEV über 7.600 angemeldete Produkte, damit konnten diese seit 2011 mehr als verdoppelt werden (damals 3.442 Anmeldungen). Aus den elf Mitgliedern von 1997 sind inzwischen 142 geworden. Sie stammen dabei nicht nur aus allen europäischen Ländern, sondern finden sich sogar in Nordamerika (USA, Kanada) sowie in China. Ein Zeichen für die wachsende internationale Bedeutung des EMICODE weltweit.

EMICODE: Standard in vielen Produktbereichen
„In vielen Produktbereichen hat sich der EMICODE im Markt zum Standard entwickelt, vor allem durch eine solide Verbesserung der Qualitätsanforderungen“, sagt Stefan Neuberger. Der GEV-Vorsitzende sieht darin mit einen Grund dafür, weshalb der Markt zunehmend nach EMICODE-Produkten verlange, was das Wachstum und den Erfolg der Marke erklärt. „Effekthascherei war aber nie die Sache der GEV. So werden wir uns auch weiter darauf fokussieren, was für das Handwerk und den Verbraucher bei der Bewertung von Produkten in punkto Emissionen die beste Orientierung bietet“, versichert Stefan Neuberger.

Seit 1997 lizenziert die GEV umwelt- und gesundheitsverträgliche Baustoffe entsprechend den EMICODE-Regularien. Dabei werden die VOC-Emissionen der Produkte betrachtet und diese verschiedenen Emissionsklassen zugeordnet. Um ein Produkt für den EMICODE lizenzieren zu können, müssen Hersteller das jeweilige Material in den ersten acht Wochen nach dessen Produktion bei GEV-akkreditierten externen Laboren prüfen lassen. Hierbei werden die Kurz- sowie die Langzeitemissionen gemessen. Regelmäßige, unangemeldete Stichprobenkontrollen sichern langfristig Qualität und Glaubwürdigkeit.

04.04.2019 | Wand / Fassade

A.S. Création gibt 50 Prozent ihrer Beteiligung an A.S. & Palitra ab

Am 2. April 2019 gab die A.S. Création Tapeten AG bekannt, dass sie ihre Beteiligung in Höhe von 50 Prozent an der A.S. & Palitra an die Unternehmensgruppe des Mitgesellschafters Kof Palitra veräußern wird.
Das Gesamtvolumen dieser Transaktion beläuft sich auf einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in Euro und wird im...

Am 2. April 2019 gab die A.S. Création Tapeten AG bekannt, dass sie ihre Beteiligung in Höhe von 50 Prozent an der A.S. & Palitra an die Unternehmensgruppe des Mitgesellschafters Kof Palitra veräußern wird.
Das Gesamtvolumen dieser Transaktion beläuft sich auf einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in Euro und wird im Konzern-Finanzergebnis von A.S. Création des Geschäftsjahres 2019 zu einem positiven Einmaleffekt führen.
A.S. Création hatte im Jahr 2008 gemeinsam mit dem Tapetenhersteller Kof Palitra das Unternehmen gegründet. A.S. Palitra produziert seit dem Jahr 2012 höherwertige Tapeten für den osteuropäischen, insbesondere für den russischen Markt. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen im russischen Tapetenmarkt hat sich im Lauf der letzten Jahre die Bedeutung der osteuropäischen Märkte außerhalb der EU als Exportmärkte für den Konzernumsatz von A.S. Création deutlich reduziert. Da eine Veränderung der Beteiligungsstruktur an dem Gemeinschaftsunternehmen oder eine weitergehende Kooperation perspektivisch nicht umsetzbar erscheint, hat der Vorstand der A.S. Création Tapeten AG nach Absprache mit Kof Palitra und dessen Mehrheitsaktionär, der Lins Wallpaper Limited, London/UK, den Entschluss gefasst, sich aus dem Gemeinschaftsunternehmen zurückzuziehen.
A.S. Création wird in Osteuropa weiterhin mit der 2018 in Betrieb genommenen Produktion in Minsk sowie der Vertriebsgesellschaft in Moskau vertreten sein. Beide Gesellschaften gehören jeweils zu 100 Prozent zur A.S. Création Gruppe.

03.04.2019 | Boden / Zubehör

Balta: Interims-CEO übernimmt Position regulär

Cyrille Ragoucy, seit August vergangenen Jahres Interims-CEO der Balta Group, wird die Funktion auf Dauer übernehmen. Ragoucy kam Mitte 2017 zu Balta als Vorstandsvorsitzender und war maßgeblich an der Entwicklung und Einführung eines dreijährigen Ergebnissteigerungsprogramms beteiligt.