Branchen-News

26.04.2019 | Boden / Zubehör

Susanne Hain verlässt die Hain Natur-Böden GmbH

Ein Jahr nach der Übernahme von Parketthersteller Hain durch die MeisterWerke Schulte GmbH verlässt Geschäftsführerin Susanne Hain das Unternehmen aus Rott am Inn Ende April 2019. Die Geschäftsführung von Hain wird bis auf weiteres von der Familie Schulte von den MeisterWerken wahrgenommen. Dazu der geschäftsführende Gesellschafter Guido Schulte: „Ich danke Susanne Hain für ihr großes Engagement bei der Verzahnung unserer Geschäftsaktivitäten. Durch den beschleunigten Integrationsprozess konnten wir wichtige Weichen für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens frühzeitig stellen. Für ihre Zukunft wünsche ich ihr im Namen der gesamten MeisterWerke-Geschäftsführung alles Gute.“ - © Redaktion OBJEKT

25.04.2019 | Boden / Zubehör

Bauwerk Boen Group: Schwieriges Geschäftsjahr 2018

Die Bauwerk Boen Group blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2018 zurück, in dem die gesetzten Erwartungen weder in Bezug auf Wachstum noch in Bezug auf die Effizienzerreichung des neuen Produktionswerkes in Durdevac/Kroatien erfüllt...

Die Bauwerk Boen Group blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2018 zurück, in dem die gesetzten Erwartungen weder in Bezug auf Wachstum noch in Bezug auf die Effizienzerreichung des neuen Produktionswerkes in Durdevac/Kroatien erfüllt werden konnten. Wesentliche Gründe für die mengenmäßige Stagnation waren die rückläufigen Absatzentwicklungen insbesondere in den wichtigen Märkten Norwegen und Deutschland. So ging der Parkettverbrauch im Berichtsjahr in Norwegen um -11 Prozent und in Deutschland um -6 Prozent zurück. Der Bauwerk Boen Group gelang es in diesem anspruchsvollen Umfeld mit Volumenrückgängen von -6 Prozent respektive -2,5 Prozent, die Marktanteile zu steigern. Trotz des leichten Volumenrückgangs vermochte das Unternehmen den währungsbereinigten Umsatz auf Vorjahresniveau zu halten. Der konsolidierte Nettoumsatz der Bauwerk Boen Group erreichte im vergangenen Geschäftsjahr 256,47 Mio. Euro, ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um Währungsdifferenzen bei Anwendung des Vorjahreswechselkurses belief sich das Umsatzwachstum auf 0,3 Prozent. Das betriebliche Ergebnis (EBITDA) betrug 25,1 Mio. Euro, gegenüber 28,6 Mio. Euro im sehr guten Vorjahr. Die daraus resultierende EBITDA-Marge lag bei 9,8 Prozent (11,4 Prozent im Vorjahr).

Das unter den Marken Bauwerk Parkett und Boen verkaufte Bodenbelagsvolumen verzeichnete im Berichtsjahr einen Rückgang um insgesamt 1,5 Prozent auf 9 Millionen Quadratmeter. Dies insbesondere aufgrund von Überkapazitäten in der europäischen Parkettindustrie. In Europa legten die Umsätze 2018 gegenüber Vorjahr um 1,7 Prozent auf 234,4 Mio. Euro zu. Dabei wurde im anspruchsvollen Markt Schweiz ein Umsatzplus von 2,1 Prozent realisiert, während im Markt Deutschland ein Volumenrückgang um -2,5 Prozent resultierte. Der Markt Norwegen entwickelte sich insgesamt mit einem Parkettverbrauch von -11 Prozent ebenfalls rückläufig, wobei es der Bauwerk Boen Group mit einem Volumenrückgang von -6 Prozent gelang, ihre Marktanteile weiter auszubauen. In Asien und USA legten die Umsätze im Vergleich zu 2017 um 10,7 Prozent auf 21,9 Mio. Euro. zu. Somit tragen die Exportmärkte außerhalb Europas rund 8,6 Prozent zum Gesamtumsatz bei (Vorjahr 8 Prozent), wobei Asien der Hauptanteil zufällt.

25.04.2019 | Wand / Fassade

BASF investiert in Spezialchemie-Geschäft mit Silikaten

BASF investiert einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Modernisierung ihrer Silikatfabrik am Standort Düsseldorf-Holthausen. Die Investition umfasst die Modernisierung und Optimierung bestehender Anlagen innerhalb der nächsten zehn Jahre.
Silikat ist ein Schmelzprodukt aus Sand und Soda und wird in vielfältigen Anwendungen eingesetzt, zum Beispiel als Bindemittel in Mörteln und Putzen, in Gussformen und Mineralfarben, als Abdichtung von Oberflächen im Baubereich, in Reinigungsmitteln, bei der Materialimprägnierung sowie in Brandschutzanwendungen.

25.04.2019 | Verband

Hohe Drehzahl auf Deutschlands Baustellen im Frühjahr 2019

Nach den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes für das Bauhauptgewerbe zum Februar 2019 haben die Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten die geleisteten Stunden gegenüber dem Vorjahresmonat, bei gleicher Anzahl von Werktagen wie...

Nach den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes für das Bauhauptgewerbe zum Februar 2019 haben die Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten die geleisteten Stunden gegenüber dem Vorjahresmonat, bei gleicher Anzahl von Werktagen wie im Vorjahr, um 25 Prozent erhöht. Die Branche konnte weitere Beschäftigte einstellen. Gegenüber dem Durchschnitt des Vorjahres stieg die Zahl der Beschäftigten bereits wieder um gut 10.000.

„Die Unternehmen haben die milde Witterung gut nutzen können, um Aufträge abzuarbeiten. Sie haben dazu weiter Personal eingestellt. Das zeigt, die Unternehmen sehen die Auftragslage auch weiterhin als nachhaltig an. Insbesondere die Auftraggeber im Wohnungsbau und dem öffentlichen Bau zeigen sich in Investitionslaune,“ erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe. „So haben die Aufträge der öffentlichen Hand gegenüber Februar 2018 um gut 22 Prozent und die im Wohnungsbau um 6,5 Prozent zugelegt. Einzig der Wirtschaftsbau – und hier insbesondere der Tiefbau zeigte Bremsspuren (-2 Prozent). Ob dies eine Korrekturbewegung zu den deutlich positiv ausgefallenen Januardaten ist oder ob sich hier eine reservierte Investitionsneigung aus der Wirtschaft abzeichnet, werden die nächsten Monate zeigen. Die Baugenehmigungen bei Fabrik- und Werkstattgebäuden zeigen im Februar einen Dämpfer. Auch die beantragten Genehmigungen für Handel- und Logistikflächen blieben verhalten.“

Nach den Wintermonaten Januar und Februar haben die Unternehmen den Umsatz gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um fast 13 Prozent erhöht. Dabei hat die Preisentwicklung für Bauleistungen an Wohn- und Bürogebäuden bei knapp 5 Prozent gelegen, im Straßenbau bei über 7 Prozent. Den Unternehmen gelingt es angesichts der nachhaltigen Auftragslage besser, Kosten für Löhne und Material einzupreisen. So lagen beispielsweise die Preise für Bitumen im ersten Quartal 2019 um gut 11 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert. Zudem sind die Preissteigerungen auf deutlich erhöhte Mindestlöhne (+4 Prozent) und Facharbeiterlöhne (+6 Prozent) zurückzuführen.

25.04.2019 | Boden / Zubehör

Tarkett: Umsatzwachstum in erstem Quartal

Tarkett meldet für das erste Quartal 2019 ein organisches Wachstum von 3,7 Prozent. Der Nettoumsatz stieg dabei um 10 Prozent auf 625 Mio. Euro. Wachstumstreiber waren vor allem die Region EMEA, die ein Plus von 5,8 Prozent beisteuerte, sowie der Bereich Sport mit einem dynamischen Wachstum von 19,4 Prozent.

25.04.2019 | Boden / Zubehör

Interface: Umsatz gesteigert – auch dank Nora Systems

"Wir haben das Jahr 2019 mit einem weiteren soliden Quartal begonnen, das unseren Erwartungen entspricht“, kommentiert Interface-CEO Jay Gould. So hat sich der Nettoumsatz im ersten Quartal um 24 Prozent auf 298 Mio. US-Dollar erhöht. Der organische Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent. Auch die Integration von Nora Systems erzielte sehr gute Ergebnisse: mit einem Plus von 9 Prozent steuerte der Kautschukboden-Hersteller rund 60 Mio. US-Dollar zum Resultat bei. Das organische Wachstum im ersten Quartal sei vor allem von der LVT-Nachfrage getrieben.

24.04.2019 | Verband

FEP: Positive Tendenzen der europäischen Parkettmärkte

Laut der Föderation der europäischen Parkettindustrie (FEP) zeigen die Märkte stabile bis leicht positive Tendenzen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weisen die vorläufigen Ergebnisse für die drei ersten Monate des Jahres 2019 auf einen stabilen oder moderat steigenden Parkettverbrauch hin, mit Ausnahme Belgiens, den Niederlanden, der Schweiz und des Vereinigten Königreichs: hier gibt es einen Rückgang der Parkettverkäufe. Was den Parkettabsatz in Deutschland anbelangt, so stieg dieser im ersten Quartal 2019 um 4 Prozent. Auch in Österreich stieg der Absatz leicht um 1 Prozent.

24.04.2019 | Fachhandel / Kooperationen

HolzLand-Eigenmarke mit deutlichem Plus

Mit einem Umsatzplus von 30,71 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist die HolzLand-Eigenmarke „HQ-WohnWelt“ über alle Warenbereiche hinweg in ein überaus dynamisches Geschäftsjahr 2019 gestartet und verzeichnete das erfolgreichste erste Quartal seit dem Launch der Marke in 1989. Besonders hervorgestochen sind hierbei die Bereiche „HQ-GartenWelt“ sowie die „HQ-TürenWelt“ mit je einem Umsatzplus per Ende März 2019 von 92,5 sowie 56,4 Prozent.
Neben den drei Bereichen „HQ-BodenWelt“, „HQ-GartenWelt“ und „HQ-TürenWelt“ können HolzLand-Gesellschafter seit Mitte letzten Jahres auch den Bereich der Individualmöbel unter der Marke „HQ-MöbelWelt“ abdecken.

24.04.2019 | Fachhandel / Kooperationen

HolzLand: Nicole Averesch ergänzt Geschäftsführung

Nicole Averesch wird stellvertretende Geschäftsführerin der HolzLand GmbH. Sie war bislang bereits Mitglied des HolzLand-Managements und bestimmte in ihren Funktionen als Prokuristin, kaufmännische Bereichsleitung und Personalverantwortliche die positive Entwicklung der in Dortmund ansässigen Holzhandelskooperation in den letzten Jahren maßgeblich mit. Nach Beendigung ihres Betriebswirtschaftsstudiums arbeitete die Diplombetriebswirtin mehrere Jahre bei einem international tätigen Landmaschinenkonzern im Beteiligungscontrolling – unter anderem in Italien und in den USA. Sie war maßgeblich am Aufbau zweier Joint-Ventures beteiligt und wechselte 2010 zu einem führenden Holzimport- und Holzbearbeitungsunternehmen, bei dem sie hauptverantwortlich war für die Unternehmensbereiche Controlling und Personal, ehe sie 2012 bei der HolzLand GmbH startete.
Nicole Averesch wurde durch den HolzLand-Aufsichtsrat zur stellvertretenden Geschäftsführerin der in Dortmund ansässigen Holzhandelskooperation berufen. - © HolzLand

24.04.2019 |

Dr. Hans Ruf gestorben

Wie wir erst jetzt erfahren, ist Dr. Hans Ruf, langjähriger Vorstandvorsitzender der DLW Aktiengesellschaft, bereits im Februar im Alter von 96 Jahren verstorben.