Branchen-News

28.10.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Kiesel: Jürgen Walter wird Geschäftsleiter Fußbodentechnik

Zum 1. November 2022 übernimmt Jürgen Walter die Leitung des Geschäftsbereichs Fußbodentechnik bei Kiesel Bauchemie. Er folgt damit auf Alexander Magg, der künftig die Geschicke einer Marketing-Agentur in Ulm führt.
»Jürgen Walter ist ein erfahrener Manager und profunder Kenner der Branche. Das Aufgabenfeld der Geschäftsleitung Fußbodentechnik...

Zum 1. November 2022 übernimmt Jürgen Walter die Leitung des Geschäftsbereichs Fußbodentechnik bei Kiesel Bauchemie. Er folgt damit auf Alexander Magg, der künftig die Geschicke einer Marketing-Agentur in Ulm führt.
»Jürgen Walter ist ein erfahrener Manager und profunder Kenner der Branche. Das Aufgabenfeld der Geschäftsleitung Fußbodentechnik passt zu ihm und wir sind sicher, dass er weiterhin für eine positive Dynamik in der Entwicklung unserer Marke sorgen wird«, erklärt Beatrice Kiesel-Luik, geschäftsführende Gesellschafterin von Kiesel Bauchemie.
Auch Jürgen Walter freut sich auf die neue Rolle, die ihm erweiterte Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Der 46-Jährige erklärt: »Der Vertrieb ist die entscheidende Komponente eines erfolgreichen Unternehmens. Er lebt gleichwohl von einem optimalen organisatorischen Aufbau, der sich exakt an den aktuellen Bedürfnissen der Kunden orientiert.«

Alexander Magg wird Geschäftsführer einer Marketing-Agentur in Ulm. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen Kiesel und Alexander Magg sei dabei durchaus möglich. »Natürlich ist es für uns eine gute Option, künftig bei Kommunikationsprojekten mit einer Agentur zusammenzuarbeiten, deren Geschäftsführer die Branche und unser Unternehmen genau kennt«, sagt Kiesel-Luik. Der Bauchemiehersteller könne dadurch flexibler agieren und die eigenen Kapazitäten im Bereich Marketing durch Agentur-Profis ergänzen. »Wie eine solche Zusammenarbeit genau aussehen kann, werden wir gemeinsam ausloten.« - © Kiesel Bauchemie

28.10.2022 | Verband

IVK: Deutsche Klebstoffindustrie verzeichnet Wachstum

Die deutsche Klebstoffindustrie hat das Geschäftsjahr 2021 in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld mit einer Umsatzsteigerung von 13 Prozent abgeschlossen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Industrieverband Klebstoffe (IVK) trotz anhaltenden Umsatzwachstums erhebliche Herausforderungen für die überwiegend mittelständisch geprägte deutsche Klebstoffindustrie als Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und...

Die deutsche Klebstoffindustrie hat das Geschäftsjahr 2021 in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld mit einer Umsatzsteigerung von 13 Prozent abgeschlossen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Industrieverband Klebstoffe (IVK) trotz anhaltenden Umsatzwachstums erhebliche Herausforderungen für die überwiegend mittelständisch geprägte deutsche Klebstoffindustrie als Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Effekte der damit einhergehenden Energiekrise.
Trotz schlechter Rohstoffverfügbarkeiten hat die deutsche Klebstoffindustrie mit einer produzierten Menge von rund einer Millionen Tonnen Klebstoffen im Jahr 2021 die Vorjahresproduktion um knapp fünf Prozent übertroffen. Besonders in den Produktgruppen Klebebänder, Dichtstoffe sowie Klebstoffe konnten deutliche Umsatzsteigerungen erzielt werden. Allein mit Klebstoffen konnte die deutsche Klebstoffindustrie 2021 einen Umsatz von zwei Milliarden Euro erzielen. Zusammen mit Dichtstoffen, zementären Bauklebstoffen und Klebebändern beläuft sich der Umsatz auf deutlich über vier Milliarden Euro.
Nach einem starken ersten Halbjahr wird für den weiteren Verlauf des Wirtschaftsjahres eine Abschwächung der konjunkturellen Entwicklung mit entsprechenden Einflüssen auf die Produktionsmengen erwartet. Viele Unternehmen der deutschen Klebstoffindustrie gehen davon aus, dass das weiterhin prognostizierte Umsatzwachstum nicht die erheblich gestiegenen Kosten für Material, Energie und Personal kompensieren wird. Die aufgrund der Energiekrise bestehenden Probleme bei der Rohstoffversorgung haben einen starken Einfluss auf vorgelagerte Herstellprozesse, was zu einer Verschärfung der Verfügbarkeiten insbesondere von Spezialitäten und Kleinmengen führen dürfte.

26.10.2022 | Boden / Zubehör

Selit: Skibbe wird neuer Geschäftsführer Vertrieb und Marketing

Roland Skibbe, 55, wird zum 1. November 2022 neuer Geschäftsführer für den Bereich Vertrieb und Marketing bei der Selit Dämmtechnik. Er komplettiert damit die Geschäftsleitung um Frank Filbir, dem technischen Geschäftsführer, und Hubert Bosten. Gemeinsam mit den langjährigen Selit-Vertriebsleitern wird Roland Skibbe die DIY- und Industriekunden im In- und Ausland betreuen.
Skibbe bringt über 25 Jahre Führungserfahrung im Bereich Marketing und Vertrieb für technische Gebrauchs- und Verbrauchsprodukte mit. Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag auf mittelständische Unternehmen mit eigenen Produktions- und Logistikstandorten.
Die DIY-Branche mit ihren relevanten Vertriebskanälen ist dem Diplom Kaufmann bestens vertraut. Innerhalb der Storch-Ciret Group war er 18 Jahre lang Geschäftsführer der Ciret GmbH und arbeitete zuletzt innerhalb der Hempel Group bei J.W. Ostendorf als Sales Director Business Development. - © Selit

26.10.2022 | Wand / Fassade

Diessner: Wechsel in der Geschäftsführung

Nach der Akquisition von Sakret und Diessner durch Baumit ist es im Rahmen der künftigen Strategie zu einer personellen Veränderung gekommen. Heiko Werf, Geschäftsführer der Muttergesellschaft Baumit Deutschland, und Thomas Ehlebracht, Geschäftsführer der Sakret, werden künftig gemeinsam die Geschäfte der Lack- und Farbenfabrik Diessner in Berlin führen. Der bisherige Geschäftsführer Bernd Kanand verlässt das Unternehmen in...

Nach der Akquisition von Sakret und Diessner durch Baumit ist es im Rahmen der künftigen Strategie zu einer personellen Veränderung gekommen. Heiko Werf, Geschäftsführer der Muttergesellschaft Baumit Deutschland, und Thomas Ehlebracht, Geschäftsführer der Sakret, werden künftig gemeinsam die Geschäfte der Lack- und Farbenfabrik Diessner in Berlin führen. Der bisherige Geschäftsführer Bernd Kanand verlässt das Unternehmen in gegenseitigem Einverständnis, heißt es in einer Pressemitteilung des Baustoffherstellers Baumit.
»Zwei Dinge sind für uns in der Zukunft wichtig: Eine Strategie, die zur Baumit-Linie passt, und ein klares Signal an den Malerfachhandel: Diessner ist eine Premium-Marke und zu 100 Prozent handelstreu«, so Ehlebracht und Werf. In diesem Sinn solle das Berliner Unternehmen weiter am Markt positioniert werden.
Integrationsteams haben bereits im Sommer 2022 damit begonnen, alle Unternehmensbereiche zu bewerten, um Synergien aufzudecken und Potenziale in der gemeinsamen Marktbearbeitung zu erarbeiten. Ein erster Meilenstein sei die Festlegung der künftigen Strategien gewesen. Im Zuge dessen wurde der Geschäftsführerwechsel vorgenommen.

17.10.2022 | Fachhandel / Kooperationen

Stückmann hat die Unternehmensgruppe Brüder Schlau verlassen

Ingo Stückmann, Geschäftsführer der Schlau Großhandels GmbH & Co. KG, hat nach 32-jähriger Tätigkeit mit Wirkung zum 14. Oktober 2022 die Unternehmensgruppe Brüder Schlau verlassen.
Die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe stimmte der Trennung, die laut Mitteilung aus Porta Westfalica »im besten gegenseitigen Einvernehmen erfolgt«, zu.
Stückmanns Entschluss, sich beruflich neu zu orientieren, hänge mit der geplanten Veränderung der Unternehmensstruktur zusammen. Er habe dies zum Anlass genommen, nach einer neuen Herausforderung als Geschäftsführer zu suchen.
Zukünftig wird Christoph Wackerbauer als Vertriebsgeschäftsführer neben dem Einzelhandelsbereich auch den Großhandelsbereich verantworten. - © Brüder Schlau

12.10.2022 | Boden / Zubehör

Amorim: Schuster neuer Außendienstmitarbeiter

Seit 1. September 2022 ist Faraz Schuster als neuer Gebietsmanager bei Amorim Deutschland tätig und übernimmt die Betreuung der Kunden im Verkaufsgebiet Bayern Nord und in Teilen von Sachsen. Er ist Ansprechpartner für den Bodenbelagsgroß- und -einzelhandel sowie für den Fach- und Holzhandel. Schuster kann auf langjährige Erfahrungen im Außendienst, unter anderem auch in der Bodenbelagsbranche, zurückgreifen. Sein Ziel sei es, die Präsenz des Korkboden-Spezialisten in seinem Verkaufsgebiet weiter auszubauen. 
Er berichtet direkt an Frank Rautenberg, Amorim Verkaufsleiter Süd. - © Amorim

11.10.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Deutsche Bauchemie: Norbert Schröter verabschiedet

Die Große Orangerie im Schloss Charlottenburg bot einen würdigen Rahmen für das 2. Branchentreffen der Deutschen Bauchemie am 5. Oktober 2022 in Berlin. Vorträge aus Politik, Wissenschaft und Chemie standen auf dem Programm. Zudem wurde Norbert Schröter, langjähriger Hauptgeschäftsführer des Industrieverbandes, in den Ruhestand verabschiedet.
Ehrenvorsitzender Johann J. Köster hielt einen sehr persönlichen Rückblick auf die...

Die Große Orangerie im Schloss Charlottenburg bot einen würdigen Rahmen für das 2. Branchentreffen der Deutschen Bauchemie am 5. Oktober 2022 in Berlin. Vorträge aus Politik, Wissenschaft und Chemie standen auf dem Programm. Zudem wurde Norbert Schröter, langjähriger Hauptgeschäftsführer des Industrieverbandes, in den Ruhestand verabschiedet.
Ehrenvorsitzender Johann J. Köster hielt einen sehr persönlichen Rückblick auf die 32-jährige Amtszeit Norbert Schröters – von den Anfängen als Geschäftsführer des »Industrieverbandes Bauchemie und Holzschutzmittel« bis zur heute europaweit etablierten Branchenvertretung der international agierenden Bauchemie-Unternehmen Deutschlands. Viele Eckpunkte in der beruflichen Karriere von Norbert Schröter sind zugleich auch Meilensteine der Verbandsgeschichte der Deutschen Bauchemie. Erkennbar ist das nicht zuletzt anhand der zahlreichen nationalen und internationalen Ämter und Funktionen, die Norbert Schröter innehatte und zum Teil bis heute ausübt. Johann J. Köster dankte dem scheidenden Hauptgeschäftsführer deshalb im Namen der Mitgliedsunternehmen und der gesamten Branche sehr herzlich für das über drei Jahrzehnte währende hohe Engagement. Dies wurde ebenso deutlich in den Worten der Nachfolgerin Norbert Schröters in der Hauptgeschäftsführung, Ina Hundhausen. Sie überreichte zusammen mit den Geschäftsführern Martin Glöckner und Martin Ludescher im Namen des Teams der Frankfurter Verbandsgeschäftsstelle ein Portrait Schröters, kunstvoll zusammengesetzt aus vielen Einzelbildern mit Stationen aus seinem Wirken im Verband.

11.10.2022 | Allgemein

Planen-Bauen 4.0: »BIM«-Portal online geschaltet

Die flächendeckende Einführung der Methode Building Information Modeling (BIM) ist der zentrale Schritt zur Digitalisierung des Bauwesens in Deutschland. Mit BIM wird über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes eine solide Datengrundlage zur Verfügung gestellt. Die führt zu mehr Kosten-, Qualitäts- und Termintreue bei der Planung,...

Die flächendeckende Einführung der Methode Building Information Modeling (BIM) ist der zentrale Schritt zur Digitalisierung des Bauwesens in Deutschland. Mit BIM wird über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes eine solide Datengrundlage zur Verfügung gestellt. Die führt zu mehr Kosten-, Qualitäts- und Termintreue bei der Planung, Erstellung und Betreibung des Bauwerkes.
Das von BIM Deutschland, Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens, entwickelte »BIM«-Portal des Bundes wurde heute durch Bundesminister Dr. Wissing und Bundesministerin Geywitz der Öffentlichkeit vorgestellt und freigeschaltet. »Mit der Freischaltung beginnt die kontinuierliche Weiterentwicklung des ›BIM‹-Portals. Als offene Plattform konzipiert, kann das Portal von allen Akteuren der Wertschöpfungskette genutzt und ergänzt werden«, sagt Inga Stein-Barthelmes, Geschäftsführerin der Planen-Bauen 4.0 GmbH.
»Das BIM-Portal wird zukünftig öffentliche Auftraggeber bei der Definition von Informationsbedarfen und Auftragnehmer bei der qualitätsgesicherten Lieferung von digitalen Bauwerksmodellen unterstützen«, so Prof. Dr. Markus König, Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften / Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen. »Somit steht eine zentrale Plattform zur Verfügung, die alle Akteure bei der einheitlichen Abwicklung öffentlicher Bauvorhaben unterstützt und die Produktivität der Baubranche verbessert«, ergänzt Dr. Jan Tulke, Geschäftsführer der Planen-Bauen 4.0 GmbH.

03.10.2022 | Verband

MMFA: Drei neue Mitglieder

Der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge (MMFA) freut sich Floorify als neues ordentliches Mitglied sowie Kneho-Lacke und Renolit als neue außerordentliche Mitglieder begrüßen zu dürfen.
Floorify ist ein 2016 gegründetes belgisches Unternehmen, das sich auf die Produktion von starren Vinylböden mit Klicksystem spezialisiert hat. Kneho-Lacke, 1936 gegründet, hat sich auf die Herstellung von Materialien zur...

Der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge (MMFA) freut sich Floorify als neues ordentliches Mitglied sowie Kneho-Lacke und Renolit als neue außerordentliche Mitglieder begrüßen zu dürfen.
Floorify ist ein 2016 gegründetes belgisches Unternehmen, das sich auf die Produktion von starren Vinylböden mit Klicksystem spezialisiert hat. Kneho-Lacke, 1936 gegründet, hat sich auf die Herstellung von Materialien zur Veredelung von Holz-, Kunststoff- und vergleichbaren Oberflächen spezialisiert. Renolit blickt auf 75 Jahre Erfahrung als ein unabhängiges, familienbetriebenes Unternehmen zurück. Mit mehr als dreißig Standorten weltweit produziert das Unternehmen eine breite Palette an Kunststoffprodukten.
»Durch den Zugang von Floorify, Kneho-Lacke und Renolit in unser Mitgliederportfolio erweitern wir unser kollektives Fachwissen. Egal, ob 86, 75 oder 6 Jahre im Geschäft, alle drei Unternehmen teilen eine lobenswerte Leidenschaft für Innovationen und Qualität, weshalb sie eine großartige Bereicherung für den MMFA darstellen«, erklärt Jan Dossche, Präsident des MMFA.
Durch den Beitritt der drei Unternehmen verfügt der MMFA nun über 29 ordentliche Mitglieder (Hersteller von MMF-Bodenbelägen oder ihre europäischen Vertretungen), 31 außerordentliche Mitglieder (Zulieferunternehmen) und drei fördernde Mitglieder (wissenschaftliche Institute).

03.10.2022 | Boden / Zubehör

Balta Group: Umbenennung in Belysse Group angekündigt

Die Balta Group nv hat bekanntgegeben, dass sie zukünftig unter dem neuen Handelsnamen Belysse Group nv firmieren wird. Die Gruppe wird weiterhin unter dem Namen Balta an der Euronext notiert sein, bis der neue Firmenname von der außerordentlichen Hauptversammlung genehmigt wird. Derzeit ist dies für den 24. Oktober 2022 vorgesehen.
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Die Balta Group nv hat bekanntgegeben, dass sie zukünftig unter dem neuen Handelsnamen Belysse Group nv firmieren wird. Die Gruppe wird weiterhin unter dem Namen Balta an der Euronext notiert sein, bis der neue Firmenname von der außerordentlichen Hauptversammlung genehmigt wird. Derzeit ist dies für den 24. Oktober 2022 vorgesehen.
Die Namensänderung der Balta Group nv folgt auf den Verkauf der drei Geschäftsbereiche »Rugs«, »Residential Polypropylene« und »Non-Woven« sowie der Marke »Balta« an die britische Gesellschaft Victoria PLC.
Belysse vertreibt und produziert seine Produkte zu 90 Prozent in Nordamerika und Europa unter den Marken Bentley (USA), Modulyss, Arc Edition und ITC (Europa). Der Hauptsitz befindet sich in Waregem/Belgien, und betreibt drei Produktionsstätten im belgischen Tielt und Zele sowie in Los Angeles/USA, mit rund 1300 Mitarbeitern.
Cyrille Ragoucy, CEO und Vorsitzender des Verwaltungsrats sagt: »Die Umbenennung unseres Unternehmens in Belysse verkörpert die Umwandlung unseres Unternehmens in ein agileres und widerstandsfähigeres Unternehmen.«

29.09.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Mapei übernimmt Profilpas

Der italienische Bauchemiehersteller Mapei hat die Profilpas-Gruppe, Hersteller von Profilen für Böden und Wände, übernommen und setzt damit seine Wachstumsstrategie fort.
Profilpas wurde 1976 von Franco Pasquali in Vigodarzere in der Provinz Padua gegründet. Heute ist Profilpas ein multinationales Unternehmen und beschäftigt mehr...

Der italienische Bauchemiehersteller Mapei hat die Profilpas-Gruppe, Hersteller von Profilen für Böden und Wände, übernommen und setzt damit seine Wachstumsstrategie fort.
Profilpas wurde 1976 von Franco Pasquali in Vigodarzere in der Provinz Padua gegründet. Heute ist Profilpas ein multinationales Unternehmen und beschäftigt mehr als 160 Mitarbeiter.
Die Profilpas-Gruppe produziert in Italien und Polen an ihren Standorten in Cadoneghe und Kutno und verfügt über Vertriebsgesellschaften in Frankreich, Spanien, Portugal, Deutschland, der Tschechischen Republik, Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Marco Squinzi, CEO von Mapei sagt: »Dank der exklusiven Produktpalette von Profilpas, die technische Profile und Abschlussprofile, Duschrinnen, Abstandshalter und Nivelliersysteme für Böden und Wände umfasst, wird Mapei sein Angebot an Installationsprodukten um zusätzliche Designprodukte erweitern, um Fachleute und Vertriebspartner noch besser bedienen zu können.«
Mit dieser Übernahme will Mapei seine internationale Präsenz ausbauen. Das Unternehmen ist derzeit mit 100 Tochtergesellschaften in 57 Ländern und 86 Produktionsstätten tätig und beschäftigt insgesamt mehr als 11.000 Mitarbeiter weltweit.

28.09.2022 | Wand / Fassade

Parador: Neuer Produktbereich, nachhaltige Premium-Wandfarbe

Um Endkunden ganzheitliche Lösungen für die Innenraumgestaltung bieten zu können, ergänzt Parador sein Produktportfolio um nachhaltige Premium-Wandfarben. Die 30 Farben können ab 11. Oktober über den Parador-Online-Brand-Store www.parador.de erworben werden.
»Die Produktkategorie Wandfarbe ist die logische Ergänzung unseres bestehenden Produktangebotes. Zugleich entwickeln wir durch das Thema Farbe die bestehenden Markenwerte...

Um Endkunden ganzheitliche Lösungen für die Innenraumgestaltung bieten zu können, ergänzt Parador sein Produktportfolio um nachhaltige Premium-Wandfarben. Die 30 Farben können ab 11. Oktober über den Parador-Online-Brand-Store www.parador.de erworben werden.
»Die Produktkategorie Wandfarbe ist die logische Ergänzung unseres bestehenden Produktangebotes. Zugleich entwickeln wir durch das Thema Farbe die bestehenden Markenwerte weiter und erschließen neue Kundensegmente«, erklärt Geschäftsführer Stefan Kükenhöhner die strategischen Hintergründe für diesen Schritt.
Der Handel bleibe auch in Zukunft für Parador weiterhin die wichtigste Schnittstelle zum Kunden. »Sinnvolle Produkterweiterungen, die ein Großteil der Handelspartner selbst nicht verkauft, können gleichwohl als Win-Win-Modell für Parador und den Handel genutzt werden, um die Marke weiter zu stärken und den Endkunden eine breitere Auswahl und einen verbesserten Nutzen zu bieten. Dies unterstützt auch den Handel mit neuen Cross-Selling-Ansätzen«, betont Kükenhöhner.
Durch die neue Farbenkollektion sollen sich zudem neue Cross-Selling-Potenziale und die Öffnung weiterer Zielgruppen ergeben. Die dreißig nachhaltigen und wohngesunden Premium-Wandfarben wurden speziell für Parador entwickelt und werden in Deutschland produziert.

23.09.2022 | Boden / Zubehör

Proline strukturiert Vertrieb und Marketing neu

Mit einer Doppelspitze will der Profilhersteller Proline künftig die Kundenansprache effektiver gestalten. Daher hat das Unternehmen die Verantwortlichkeiten in den Bereichen Vertrieb und Marketing neu aufgeteilt.
Lars Arndt, aktuell schon als Verkaufsleiter für die Bereiche Fliesen und Naturstein zuständig, übernimmt in der Position des Vertriebsleiters National und International die Vertriebsverantwortung für alle...

Mit einer Doppelspitze will der Profilhersteller Proline künftig die Kundenansprache effektiver gestalten. Daher hat das Unternehmen die Verantwortlichkeiten in den Bereichen Vertrieb und Marketing neu aufgeteilt.
Lars Arndt, aktuell schon als Verkaufsleiter für die Bereiche Fliesen und Naturstein zuständig, übernimmt in der Position des Vertriebsleiters National und International die Vertriebsverantwortung für alle Produktbereiche des Traditionsunternehmens aus Boppard. In dieser Funktion ist ihm künftig auch der Vertriebsinnendienst zugeordnet.
Christoph Heimbach, der bisher im Rahmen einer Stabsstelle der Geschäftsführung Strategie und Sonderprojekte verantwortete, übernimmt zusätzlich die Leitung der Marketingabteilung. Heimbach ist ausgewiesener Marketingexperte und aufgrund früherer Tätigkeiten mit der Branche bestens vertraut.
»Mit dieser Doppelspitze können wir die Kommunikation zu unseren Kunden noch effektiver gestalten«, so Karl-Heinz Fiedler, Geschäftsführer und Inhaber von Proline. »Gerade in der aktuell sehr anspruchsvollen Marktsituation ist es wichtig, die Kräfte zu konzentrieren, um Fachhandel und Verarbeitern optimale Unterstützung in ihrer täglichen Arbeit zukommen zu lassen und neue Kunden zu gewinnen«, so Fiedler weiter.

23.09.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Heidelberg Materials ist der neue Name von HeidelbergCement

Das Unternehmen hat am 22. September seinen neuen Markenauftritt vorgestellt: »Heidelberg« bleibt demnach als »Synonym für Kontinuität und Marktführerschaft« bestehen. »Materials« ersetzt »Cement« und stehe für ein »innovatives Portfolio nachhaltiger und intelligenter Baustoffe sowie digitaler Lösungen«.
»Wir sind stolz auf unser Zementgeschäft, aber das Leistungsspektrum des Unternehmens geht weit über...

Das Unternehmen hat am 22. September seinen neuen Markenauftritt vorgestellt: »Heidelberg« bleibt demnach als »Synonym für Kontinuität und Marktführerschaft« bestehen. »Materials« ersetzt »Cement« und stehe für ein »innovatives Portfolio nachhaltiger und intelligenter Baustoffe sowie digitaler Lösungen«.
»Wir sind stolz auf unser Zementgeschäft, aber das Leistungsspektrum des Unternehmens geht weit über Zement hinaus. Heute, und in Zukunft noch mehr«, sagte Dr. Dominik von Achten, Vorsitzender des Vorstands. »Unsere Zukunft ist nachhaltig. Unsere Zukunft ist digital. Kundenanforderungen, Märkte und Wettbewerber verändern sich rapide. Chancen und Herausforderungen gehen über Ländergrenzen hinaus, die Kommunikation wird immer globaler. Differenzierungsmöglichkeiten entstehen. Als erstes Unternehmen weltweit wollen wir bereits 2024 CO₂-freien Zement in großem Maßstab anbieten. Die Skalierung unserer CCUS-Aktivitäten treiben wir mit Nachdruck voran: Bis 2030 werden wir mit unseren bereits gestarteten Projekten unseren CO₂-Ausstoß um 10 Mio. t reduzieren. 
Um unsere Stärken als globales Team voll ausspielen zu können, müssen wir einheitlich auftreten, handeln und mit einer Stimme sprechen. Mit unserer neuen und globalen Unternehmensmarke Heidelberg Materials geben wir unserer Transformation ein Gesicht und einen Anker. Wir treiben den Wandel hin zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung in unserer Industrie weiter voran - zum Nutzen unserer Kunden, unserer Beschäftigten, unserer Aktionäre und der Gesellschaft, in der wir leben.«

Im ersten Schritt soll das Rebranding auf Konzernebene erfolgen. Hier wird »Heidelberg Materials« als Marke sofort eingeführt. Ab 2023 sollen dann nationale und internationale Tochtergesellschaften schrittweise in »Heidelberg Materials« umbenannt werden.
Das neue Logo soll Ratio und Emotion kombinieren. Es vereine die traditionellen Werte und Zukunftsfelder des Konzerns. Neu sei die dazugehörige Bildmarke: Zwei Elemente, verbunden in einer organischen Form, stehen gemeinsam für den Anfangsbuchstaben »h« der Marke. Die größere Fläche soll ein Bauelement darstellen und für die technischen Stärken von »Heidelberg Materials« stehen. Das kleinere Element symbolisiere die Zukunftsfelder des Konzerns.
Die neue Marke soll den Anspruch transportieren, offen für Veränderungen zu sein, dabei aber nahbar und authentisch zu bleiben. Gleichzeitig soll sie unterstreichen, dass »Heidelberg Materials« ein fundamentaler Pfeiler der globalen Baustoffindustrie ist, mit einem konkreten Ziel: das erste klimaneutrale Unternehmen der Branche zu werden.