AkzoNobel: Nachhaltig handeln
An seinen Standorten bezieht AkzoNobel mit der Marke »Sikkens« bereits 50 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen. Das bedeutet, dass der Konzern an 53 Standorten zu 100 Prozent erneuerbare Energien nutzt, an weiteren 26 Standorten kommen Solaranlagen als zusätzliche Energiequelle zum Einsatz. Dadurch konnte der CO₂-Ausstoß um 28 Prozent reduziert werden. Zusätzlich soll der Deponiemüll auf Null reduziert werden.
AkzoNobel ist damit auf einem guten Weg, seine Nachhaltigkeitsziele wie geplant zu erreichen. Silvio Bucher, Marketing Manager Professional Brands DACH, erklärt: »Bis 2050 wollen wir klimaneutral sein, bis 2030 die CO₂-Emissionen um 50 Prozent reduzieren, den Energiebedarf deutlich senken, die benötigte Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen erzeugen und das Prozesswasser, wo immer möglich, wiederverwenden.«
Pilotprojekt läuft
Zusätzlich zielt AkzoNobel mit seinen Produktinnovationen darauf ab, den Ressourcenverbrauch zu minimieren und die Effizienz zu maximieren. Um die Herstellung der Innenfarben zudem umweltschonender und nachhaltiger zu machen, unterstützt AkzoNobel die Verwendung von Verpackungsmaterialien aus recyceltem Plastik. Darüber hinaus führt das Unternehmen in verschiedenen europäischen Ländern Pilotprojekte durch, bei denen Produkte angeboten werden, die zu 35 Prozent aus recycelten Farbresten bestehen. Bucher: »Diese Initiative erfordert umfangreiche logistische und technische Anstrengungen. Vom Einsammeln der Farbreste bis hin zur qualitätssichernden Weiterverarbeitung in unserer Produktion gibt es zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Wir sehen großes Potenzial in diesem Ansatz und erwägen, ein ähnliches Konzept in Zukunft auch in Deutschland zu implementieren, vorausgesetzt, der Markt ist dafür bereit.«

