Alligator: Historischer Charme trifft auf modernen Wohnkomfort
Ein Raumgestaltungs-Profi aus Landshut haucht einer alten Villa neues Leben ein. An der Fassade und in den Innenräumen des denkmalgeschützten Anwesens setzt er auf Produkte von Alligator.
Diese Mauern atmen Geschichte: An der Schönbrunner Straße in Landshut ist vor einiger Zeit eine historische Villa zu neuem Leben erwacht. Einst, so hat es eine bauhistorische Untersuchung ergeben, war das heutige Wohngebäude mit vier Wohneinheiten als elegantes Gartenhaus konzipiert, inklusive angeschlossener Gartenanlage. Wann genau der Ursprungsbau des stattlichen Anwesens entstanden ist, lässt sich heute nicht mehr ermitteln – verschiedene Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass die imposante Villa Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut wurde.
Im Verlauf vieler Jahrzehnte erfuhr das Anwesen eine Menge baulicher Veränderungen, wurde beispielsweise verbreitert und um ein Geschoss aufgestockt. Als der heutige Besitzer der Villa, Rudi Napholtz, das Gebäude übernahm, brauchte es schon etwas Fantasie, um die ursprüngliche Schönheit des Baus zu erahnen: »Das Haus war damals extrem verbaut. In den 40er bis 60er Jahren hatte man viele neue Wände eingezogen, dabei großzügige Räume rigoros geteilt und sogar wunderschöne Wandmalereien ohne Rücksicht auf Verluste zerstört«, er-innert er sich. »In einem ursprünglich großen Wohnzimmer war damals zum Beispiel eine komplette Wohnung untergebracht mit Küche, Bad und zwei Zimmern. Wahrscheinlich um Heizkosten zu sparen waren die hohen Decken zudem auf eine ganz niedrige Raumhöhe abgehängt.«
Als Inhaber einer Raumgestaltungsfirma verfügte Napholtz über den nötigen Kennerblick, um das Potenzial des Anwesens dennoch zu erfassen. Gemeinsam mit einer Architektin studierte der gelernte Raumausstatter alte Pläne, holte Informationen über den früheren Bauzustand ein – und entwickelte auf diesem Weg Schritt für Schritt ein Gefühl für das Haus als Ganzes und seine Struktur. Auf dieser Basis entstand ein Konzept für die heutige Wohnnutzung der Villa. Von Anfang an mit im Boot: das Bauamt und der Denkmalschutz.
Repräsentative Fassade in altem Glanz
Nicht nur die Innenräume, sondern auch die historische Fassade galt es mit viel Feingefühl und Sorgfalt zu restaurieren. Durchführen ließ Napholtz die gleichermaßen aufwendigen wie anspruchsvollen Arbeiten zum überwiegenden Teil von seiner eigenen Firma, der Napholtz Raumgestaltung, und der Baukunst NR GmbH aus Landshut.
An der etwas in die Jahre gekommenen Fassade besserten seine Mitarbeiter zunächst den Putz aus und nahmen eine Fluatierung der Neuputzstellen vor. Nach einer gründlichen Reinigung der Außenmauern mit dem Hochdruckreiniger erhielt die Fassade eine neue Grundierung und schließlich einen frischen Anstrich. Zum Einsatz kamen »Kieselit-Grundiermittel« und »Kieselit-Fassadenfarbe« von Alligator. »Die ›Kieselit-Fassadenfarbe‹ wurde deshalb empfohlen, weil sie als Sol-Silikat eine ausgesprochen gute Haftung auf verschiedensten Untergründen aufweist sowie einen extrem hohen Feuchteschutz und eine ebenso hohe Alkalität gegen Schimmel und Algen mitbringt. Zudem ist das Produkt für denkmalgeschützte Bauten zugelassen«, erklärt Alligator-Produktmanager Ulrich Meßler. »Mit Musterlegungen haben wir dabei sichergestellt, dass die Farbtöne der Fassade an sich, aber auch Sockel und Faschen den Originalfarben entsprechen.« Inzwischen erstrahlen die Außenmauern wieder in ihrem alten Glanz. Helle Zierleisten und Faschen mit edlen, blattgold-besetzten Ornamenten sowie in einem kräftigen Flaschengrün leuchtende Fensterläden bilden einen edlen Kontrast zum sandfarbenen Grundton der teils mehr als 250 Jahre alten Fassade.
Überraschung unter unzähligen Farbschichten
Das Innere des Anwesens wurde vollständig kernsaniert. Bei der Wand- und Deckenbearbeitung musste der Putz teilweise bis aufs Mauerwerk abgeschlagen und teils mit Unterputz vorgearbeitet werden. Im Anschluss wurde der Alligator-Fertigspachtel »Spritzspachtel Grob LEF« verarbeitet, um glatte Oberflächen zu erzeugen. Im Anschluss erhielten diese eine Grundierung aus »Grundweiß LEF«. Der Endanstrich aus »Kieselit-Bio-Mineral LKF« zeichnet sich durch eine sehr hohe Deckkraft aus, ist frei von Konservierungsstoffen sowie für Allergiker geeignet und sorgt als Silikat für ein angenehmes Raumklima in den historischen vier Wänden. Im Treppenhaus wurden mühsam unzählige Farbschichten abgekratzt, bis schließlich alte Wandmalereien zum Vorschein kamen. Für die diffizile Restaurierung
der feingliedrigen Malereien im Haus engagierte Napholtz einen erfahrenen Kirchenmaler. Mehr als ein Jahr haben die Arbeiten an der geschichtsträchtigen Villa gedauert.
Moderner Wohnkomfort und der außergewöhnliche Charme der vielen historischen Elemente, die Napholtz und sein Team erhalten konnten, treffen dort heute in einer harmonischen Melange zusammen.
»Die Atmosphäre in der Villa ist einfach eine ganz besondere«, sagt Napholtz abschließend.


