Alt und doch neu dank Caparol: Zwei Kirchen im Sauerland restauriert
Bei der kompletten Renovierung der Gebäude in Marsberg und Leitmar kam das »Histolith«-Sortiment zum Einsatz.
Im sauerländischen Marsberg erhielten zwei Kirchengebäude eine komplette Renovierung von innen und außen. Als Auftragnehmer setzte der Malerbetrieb R. Jäger GmbH konsequent auf das »Histolith«-Sortiment von Caparol, das sich insbesondere für Sakralbauten empfiehlt. Die Kirche der katholischen Gemeinde im Marsberger Ortsteil Helminghausen blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Nun stand eine Komplettrenovierung an. Raimund Jäger und sein Team übernahmen die Restaurierung der Fassade und der
Innenräume – genau wie bei der Leitmarer St.-Sturmius-Kirche. Diese feierte 2015 ihr 100-jähriges Jubiläum.
Zu Beginn ihrer Arbeiten reinigten die Maler die Fassaden mit dem Hochdruckreiniger, in Leitmar behandelten sie die Flächen mit der »Capatox Biozid«-Lösung für Algen und Pilze. Nach der Grundierung mit »Histolith Sol-Silikat-Fixativ« folgte eine zweifache »Airless«-Beschichtung mit »Sol-Silikat«. Die mineralische Fassadenfarbe ermöglicht überzeugende Farbtöne und vereint die Vorteile der Silikatfarben und Silikonharzfarben in sich. In beiden Arbeitsgängen wurden die Flächen mit der Rolle verschlichtet.
Die Innenarbeiten waren aufwendiger: In Helminghausen sollte die während einer früheren Renovierung eingezogene Holzdecke entfernt werden. Die Fachhandwerker legten das Deckengewölbe aus Holz frei, das es zu ertüchtigen galt. Nach der Entfernung der alten Farbe im Micro-Strahlverfahren konnte mit »Capacryl Holz-Iso Grund« fortgefahren werden. Die wasserverdünnbare Grundierfarbe zur Absperrung wasserlöslicher braunfärbender Inhaltsstoffe deckt nun in Beige den Untergrund ab. Die Holzmaserung wurde mit dem Pinsel mit »Capadecor DecoLasur Seidenglänzend« im Farbton »Greywood Tyrol« mit 0,5 Prozent »Perlatec Silber« auflasiert. Das Balkenwerk lässt nun der Farbton »Onyx 35« mit 5 Prozent »Perlatec Silber« in neuem Glanz erstrahlen.
Die Innenwandflächen erforderten verschiedene Arbeitsgänge: losen Putz abschlagen, Kabelschlitze und Risse verschließen sowie Flächen beiputzen. Dafür waren »Histolith Trass-Kalkputz« und »-Feinputz« vorgesehen. Beide Produkte wurden mit der Glättkelle aufgetragen und im Nachgang mit dem Schwammbrett abgefilzt. Nach dem Fluatieren grundierten sie mit »Histolith Silikat-Fixativ« und »-Weißgrund«.
Als Finish für Leitmar setzten die Verarbeiter auf die hochwertige Außenfarbe »Histolith Außenquarz« mit einem anschließenden Arbeitsgang mit »Antik Lasur«. In Helminghausen kam die hochwertige Bio-Innenfarbe der Nassabriebklasse 2 zum
Einsatz. Es folgte das Aufmalen der Steineinfassungen um die Fenster mit »Antik Lasur«. Zur optischen Annäherung an natürliche Steine tupften die Maler diese in verschiedenen Farbtönen mit dem Schwamm übereinander und zeichneten die Fugenlinien auf. Für das Gewölbe und den Wandbereich im Altar- und Kirchenraum der St.-Sturmius-Kirche hatte ein auf Kirchen spezialisierter Restaurator einen Farbentwurf mit reichhaltiger Ornamentik vorgelegt, der zunächst mithilfe von Schablonen auf die Decken- und Wandflächen übertragen und dann in akribischer Handarbeit ausgemalt und teilweise vergoldet wurde. Zusätzlich waren auch Lackarbeiten vorgesehen:
Für die Treppengeländer kam der kratz- und stoßfeste »Capacryl PU-Satin«-Lack zum Einsatz, für die Außentüren und Kirchenbänke die hoch wetterbeständige »Capadur F7-LangzeitLasur« und für den Boden der Empore der glänzende »Capalac Fußbodenlack«.
In Helminghausen galt neben allen anderen Arbeiten insbesondere dem Boden große Aufmerksamkeit. Nach der vollständigen Entfernung des Holzfußbodens kamen alte Mosaikfliesen zum Vorschein, die der Kirche nach der Reinigung etwas von ihrem ursprünglichen Flair zurückgaben.

