Amorim: Nachhaltig aus Überzeugung
Ausgangspunkt von Amorim für eine bessere Zukunft ist die Natur. Das Unternehmen entwickelt Bodenbelagslösungen, die die Lebensqualität fördern, die Umwelt schützen und ein Wirtschaftsmotor für ländliche Regionen im Mittelmeerraum sind.
Im Jahr 1870 begann die Corticeira-Amorim-Gruppe in der Korkstopfenindustrie. Bald erkannte man, dass die Produktionsreste kein Abfall sind, sondern zur Entwicklung anderer Produkte, darunter auch Bodenbeläge, genutzt werden können. Damit entstand die Idee von nachhaltigem Wachstum und einer Produktentwicklung, die Kork konsequent in den Fokus stellt.
Amorim-Bodenbeläge sind das Ergebnis einer Kreislaufwirtschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, Korkreste und gebrauchten Kork in werthaltige und nachhaltige Produkte umzuwandeln. Eines der jüngsten und sehr erfolgreichen Projekte ist das »Korkstopfen-Recycling«, das Amorim in Partnerschaft mit der NH Hotel Group 2011 begonnen hat. Aus alten Korkstopfen, die in den Hotels anfallen und gesammelt werden, stellt Amorim neue Bodenbeläge her. Zusammen mit 77 Hotels in sechs europäischen Ländern (Belgien, Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich, Niederlande) wurden bis heute rund zwei Tonnen Korkstopfen recycelt. Daraus hat Amorim 8000 m² Korkboden für mehr als 300 Hotelzimmer hergestellt.
Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist lang und arbeitsintensiv
Was mit der Bewirtschaftung der Korkeichenwälder und der Ernte natürlicher, nachwachsender Rohstoffe beginnt, wird in allen Prozessen der Verarbeitung, Logistik und Energienutzung fortgesetzt. Amorim gestaltet alle diese Prozesse bis ins Detail nachhaltig.
In der Produktion werden Korkabfälle und Überschüsse gesammelt, granuliert und in den Produktionsprozess zurückgeführt. So entsteht ein vollständig integrierter Ablauf. Sogar der Korkstaub, der in den Produktionslinien entsteht, wird abgesaugt, in Silos geführt und dort zur Erzeugung von Energie aus Biomasse verbrannt. 65 Prozent der Energie, die in den Produktionsstätten von Amorim genutzt wird, liefert die thermische Verwertung von Korkstaub. Dieser Prozess ist CO₂-neutral. Die Korklager und die Verarbeitungsbetriebe liegen in der Nähe der Korkeichenwälder, um Transportwege zu verkürzen und dadurch den CO₂-Fußabdruck bereits in der ersten Phase des Produktionsprozesses zu minimieren.
Design, Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit
91 Prozent aller Amorim-Produkte enthalten 64 Prozent oder mehr natürliche Materialien, »Amorim Wise« ist zudem klimapositiv. Zum Bestseller wurden diese wasserfesten Bodenbeläge, weil sie extrem widerstandsfähig und gleichzeitig sehr wohnlich sind. Sie bieten die perfekte Balance zwischen technischen Eigenschaften, transparenter Nachhaltigkeit, hohem Komfort und ästhetischem Design. Und durch ihren außerordentlich formstabilen »Cork Rigid Core« können sie selbst auf großen Flächen ohne Dehnungsfuge verlegt werden. Bei allen Bodenbelägen der Marken »Wicanders« und »Amorim Wise« belegen zahlreiche Zertifizierungen, dass keine schadstoffhaltigen Partikel enthalten sind. Alle Produkte tragen EPDs, den »Blauen Engel« oder den »Global GreenTag« und zahlen somit auf das Punktekonto der LEED und BREEAM ein – die amerikanischen und europäischen Zertifizierungen für nachhaltiges Bauen. Die Öko-Label sind für jeden Bauherrn der sichtbare Beleg dafür, wie respektvoll sich Amorim gegenüber der Natur und der Umwelt verhält.
Wirtschaftsmotor für ländliche Regionen
Die Korkeichenwälder sind von zentraler Bedeutung für die Entwicklung ländlicher Regionen im Mittelmeerraum. Der WWF geht davon aus, dass mehr als 100000 Menschen von diesem Wirtschaftszweig abhängig sind. Die Korkernte ist eine handwerkliche Arbeit, die viel Geschick und Erfahrung erfordert, da eine Beschädigung der Bäume vermieden werden muss. Diese Arbeit zählt zu den höchstbezahltesten landwirtschaftlichen Tätigkeiten weltweit und das Wissen über das Schälen der Korkeichen wird in den Familien von Generation zu Generation weitergegeben.


