»architect@work«: Startschuss für die Messen im Herbst
An den beiden Standorten Berlin (6. und 7. November) sowie Frankfurt (4. und 5. Dezember) herrscht bereits reges Treiben für die Vorbereitungen der »architect@work«, die viele interessante Produktinnovationen für ihre Besucher bereithält. In Berlin werden 236 Aussteller erwartet, in Frankfurt werden es voraussichtlich 176 sein.
So setzen die Veranstalter auf bewährte und inzwischen sehr vertraute Elemente, die trotz ihrer Bekanntheit immer wieder aufs Neue überraschen. Zu den Zugpferden gehört die Projektausstellung »selected by world-architects.com« – dieses Jahr zum fünften Mal in Folge. Die kuratierte Projektausstellung präsentiert insgesamt 40 Arbeiten von Mitgliedern der Plattform weltweit aus dem Themenfeld Leichtbau, leichtes und einfaches Bauen, abgerundet durch Interviews über zirkuläres Bauen. Aber auch die Sonderschau »›LEICHT.BAU‹ selected by raumprobe« gehört zu den Fixstartern jeder Ausgabe der »architect@work«. Hannes Bäuerle macht anhand von ausgesuchten Materialmustern und besonderen Exponaten damit komplexe Themen zugänglich und greifbar.
Ein Höhepunkt an beiden Standorten wird die Ausstellung »KUNST by FibR« sein. Inspiriert von der Pflanzen- und Tierwelt, wo Fasern häufig Strukturen bilden, die zugleich leicht und sehr resistent sind, realisiert die FibR GmbH seit 2017 einzigartige Bauwerke aus Faserverbundstoffen, die aus einer Kombination von neuartigen, computerbasierten Designmethoden mit robotischer Fertigung entstehen. Die ressourcenschonenden Tragwerke, Fassaden und Innenausbauten aus Fasern, die mit wenig Gewicht hohe Lasten tragen können, vereinen gestalterische Aspekte, Transparenzen, Schattenwurf und visuelle Leichtigkeit mit Robustheit und Tragfähigkeit. Gezeigt wird ein Teil der 1800 m² großen Fassadenstruktur des Texoversums aus Reutlingen.

