Aspecta: »Unterwegs« in Zhangjiagang
Im März 2019 ging es für Aspecta-Kunden und OBJEKT ins »Reich der Mitte«. Dort stellte die zur Vertex-Gruppe gehörende LVT-Marke ihre Produktionsstätten vor und gab Ausblicke.
OBJEKT war mit Aspecta im »Reich der Mitte«. In Zhangjiagang, nahe der Metropole Shanghai, besuchte die Redaktion gemeinsam mit Aspecta-Kunden aus aller Welt drei LVT-Fertigungsstätten. Auch gab es Einblicke in das neue Produktionswerk von TPC: Das in Taiwan ansässige Unternehmen ist auf digitale Dekordrucke spezialisiert und wird in naher Zukunft auch für Aspecta in Zhangjiagang fertigen.
Hinter der Marke Aspecta steht das US-amerikanische Unternehmen Vertex. Seit der Einführung der Marke Aspecta im Jahre 2014 werden die Produkte weltweit vertrieben und neue Zielgruppen erschlossen. Mit der Entwicklung der »Isocore«-Technologie in 2016 hat Vertex LVT-Designbeläge erneut revolutioniert und die Basis für viele weitere Innovationen geschaffen.
Kollektions-Updates in der Pipeline
In Zhangjiagang gab es Führungen durch drei der insgesamt sechs Produktionsstätten. Dort wurde den Kunden anschaulich gezeigt, wie die LVT-Produkte der verschiedenen Marken entstehen. Das Unternehmen bedient die Vertriebssegmente Großhandel, DIY und Objekt.
In einem eigens im Hotel für die Aspecta-Kunden installierten Showroom mit großen Ausstellungsflächen auf den Fluren konnten die Teilnehmer der Kundenveranstaltung einen Blick auf neue Produkte erhaschen, die in der Pipeline sind. So plant das Unternehmen für die zweite Jahreshälfte etwa ein »Refreshment« für die Premium-Kollektion »Aspecta Ten«. Hier wird es neue Dekore und Formate geben. Besonders stolz ist man beim Unternehmen darüber, dass die Kunden stets mit in die Entwicklung von Neuigkeiten einbezogen werden. Aspecta-CEO Marcel Kies: »Das Design ist entscheidend. In enger Abstimmung mit Kunden findet man das bestmögliche. Es ist wichtig, dass die Kunden mitentscheiden, was das Endresultat sein soll.« In puncto Dekorkompetenz zeichnen zwei Hauptdesigner aus den USA und Europa in der Gruppe verantwortlich. Laut Kies seien die Produkte somit global konzipiert und machten Architekten auf der ganzen Welt glücklich.
Einsatz anderer Oberflächen und die Wand im (Aus-)Blick
Derzeit werde auch daran gearbeitet, etwas anderes als Vinyl auf die Oberfläche der klickbaren Bodenbeläge zu bringen. So denkt man an andere Rohstoffe wie etwa Marmor. »Die Entwicklung von Multilayern steht erst am Anfang. Hier wird noch vieles folgen«, verspricht Kies.
Ein weiteres Konzept soll aus Bodenbelägen Wandbeläge machen. Unter dem Begriff »Wall Fashion« möchte Aspecta auch Quadratmeter an der Wand erschließen.
Sabine Langanke

