Bambus-Dielen von Moso für asiatischen Charme
Der Fritz-Schloss-Park in Berlin Moabit ist mit seinen gepflegten Laufstrecken bei Joggern kein Geheimtipp mehr. Doch dass auch Wellness-Freunde dort einen neuen Erholungstempel haben, wissen nur die Insider. Lediglich ein paar hundert Meter vom Hauptbahnhof entfernt liegt das 20 000 Quadratmeter große Vabali Spa. Die eindrucksvolle Anlage gleicht einem balinesischen Dorf mit imposanter Architektur aus authentischen Materialien. Zentrum des Außenbereichs ist die Pool-Anlage mit weitläufigen Terrassen. Bei dieser 2500 Quadratmeter großen Fläche stand neben dem konzeptionellen Anspruch vor allem auch die Nachhaltigkeit, Pflegeleichtigkeit und Langlebigkeit der Werkstoffe im Fokus. Moso Bambus – bekannt für seine sehr gute C02-Bilanz und überzeugende Real-Testergebnisse – verdrängte schließlich die Klassiker bei der Auswahl.
Getreu dem Wahlspruch „Qualität setzt sich durch“ hat sich das Unternehmen Theune Spa Management zur Aufgabe gemacht, moderne und anspruchsvolle Wellness-Anlagen zu entwickeln. Beim neuen Berliner Spa wurde durch die Verbindung von innovativen Ideen und bewährten Strukturen etwas völlig Neues geschaffen. Dieser Ansatz wird vor allem durch die hochwertigen Baumaterialien sowie das durchdachte Raum- und Gartenkonzept augenfällig.
Im Außenbereich, wo die Terrassendielen ungeschützt der Witterung ausgesetzt sind, sind die Rahmenbedingungen besonders hoch: „Die Instandhaltungskosten können bei schlechtem Material schnell unverhältnismäßig steigen. Zudem haben wir 2500 Quadratmeter Terrassendielen verbaut. Durch die Entscheidung für Bambus und gegen Tropenholz und einen anderen Klassiker können wir unseren Beitrag zur Schonung von Ressourcen leisten. Moso ,Bamboo X-treme’ ist optisch sehr edel und hat die besten Zertifizierungen“, so Stephan Theune, Geschäftsführer von Theune Spa Management: „Wir bewegen uns in einem energie- und ressourcenintensiven Segment. Daher wollen wir alle sinnvollen Möglichkeiten nutzen, die die CO2-Bilanz unserer Anlagen zu verbessern“, so Theune weiter.
Nach ISO 14040/44 als CO2-neutral ausgezeichnet und nach EN V807/ EN350 in die Nachhaltigkeitsklasse 1 eingestuft, sind die massiven „Bamboo X-treme“-Dielen eine ebenso ökologische wie witterungsbeständige und langlebige Alternative zu bekannten Produkten aus ressourcenintensiven oder schützenswerten Hölzern. Die spezielle Kombination von zwei Methoden – der Verdichtung des Bambusholzes unter sehr hohem Druck verbunden mit einer speziellen thermischen Behandlung bei über 200°C – macht den Bambus nicht nur resistent gegen Schimmel und Pilzbefall (Klasse 0 nach EN 152), sondern verhindert auch nachhaltig die Bildung von Rissen und Formveränderungen. Eine Behandlung mit Fungiziden ist nicht erforderlich.
Um die Authentizität des natürlichen Materials zu unterstreichen, entschieden sich die Bauherren für eine sichtbare Verschraubung der Dielen von oben. Durch die insgesamt 110 000 Schrauben wird so auf den ersten Blick der Unterschied zu WPC-Dielen deutlich. Gleichwohl spielt im Garten- und Landschaftsbau nicht nur die Optik, sondern auch immer die Zeit eine wesentliche Rolle. Das spezielle, symmetrisch angelegte Seitenprofil der 137 x 1850 x 20 mm großen Dielen ermöglicht eine schnelle Montage mit Verbindungselementen, den „Clip-Systemen“. Mit Nut und Feder an den Stirnseiten konnten bei der Endlosverlegung der Dielen zudem in beachtlichem Umfang Material und damit wiederum Kosten gespart werden.

