Bauwerk: Podiumsdiskussionen zu »Cradle to Cradle«
Mit Podiumsdiskussionen in Zürich, Berlin und Salzburg hat Bauwerk Parkett den Dialog über »Cradle to Cradle« vertieft. Das Publikum – vorwiegend bestehend aus Architekten und Bauträgern – erhielt zudem Einblicke in die Realisierung des Konzepts in der Praxis. Hochkarätige Referenten sprachen bei den Veranstaltungen über das Konzept »Cradle to Cradle« und ihre Erfahrungen damit.
Bauwerk hat schon früh damit begonnen, sich intensiv mit Themen wie Wohngesundheit und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und hat deswegen nicht nur seine Produkte, sondern auch seine ganze Produktion in St. Margrethen in der Schweiz »Cradle to Cradle«-zertifizieren lassen – ein Prozess, der fünf Jahre intensivster Arbeit und die Überprüfung der gesamten Liefer- und Produktionskette erforderte.
Mit den Podiumsdiskussionen möchte das Unternehmen den öffentlichen Diskurs zu Themen wie Nachhaltigkeit und Ökonomie vertiefen. Mit der Übertragung des Konzepts »Cradle to Cradle« auf die eigenen Produkte zeigt Bauwerk, dass sich die zwei Ansätze nicht ausschließen. Die Vision einer abfallfreien Wirtschaft und konsequenten Weiterverwertung beruht auf kontinuierlichen Materialkreisläufen, die alle verwendeten Stoffe dauerhaft als Wertstoffe behalten. Klaus Brammertz, CEO der Bauwerk Boen Group, erklärt: »Unser Versprechen ist, dass Kunden von uns ein wohngesundes Produkt erhalten, das sie ihr Leben lang begleiten kann. Auch eine Wiederaufarbeitung ist möglich. Der Boden kann mehrfach abgeschliffen, aber auch auf neue Bedürfnisse angepasst werden. Wir nehmen den Boden zurück, überarbeiten ihn und sie können ihn in ihrer neuen Farbgestaltung mit einer neuen Oberflächenstruktur wiederhaben – wenn sie es wünschen.«
Neben Klaus Brammertz und Michael Braungart standen weitere Referenten auf dem Parkett wie Ansgar Igelbrink, President Bauwerk Brand, Albin Kälin, Geschäftsführer und CEO von EPEA Switzerland, Valentin Brenner und Oliver Lange aus dem Expertenteam »Cradle to Cradle« bei Drees & Sommer, sowie der Wirtschaftsethiker Rahim Taghizadegan, der seine Position als konstruktiver Kritiker lebhaft in die Diskussion mit einbrachte.

