BayWa: Starkes erstes Halbjahr 2022
Die BayWa AG hat im ersten Halbjahr 2022 »nach einem außergewöhnlich starken Auftaktquartal mit einem erfolgreichen zweiten Quartal noch einmal deutlich zugelegt«, teilt das Unternehmen in einer Presseinformation mit. Der Konzern erzielte demnach einen Umsatz von 12,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 9,3 Milliarden Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich auf 328,5 Mio. Euro (Vorjahr: 144,6 Mio. Euro).
»In einem sehr volatilen Marktumfeld, das von Rohstoffknappheit und Störungen in den Lieferketten geprägt ist, haben wir das Vertrauen unserer Kunden in die Lieferfähigkeit der BayWa zuverlässig erfüllt«, sagt der BayWa-Vorstandsvorsitzende Prof. Klaus Josef Lutz. Zugleich profitiere das Unternehmen von den internationalen Bestrebungen, sich unabhängiger von fossilen Energien zu machen – eine Tendenz, die durch die Energiekrise verstärkt wird. Die sehr gute Geschäftsentwicklung im Segment Regenerative Energien werde sich daher in den verbleibenden Monaten des Geschäftsjahres fortsetzen. »Aufgrund des starken ersten Halbjahres gehen wir mit viel Schwung in die zweite Jahreshälfte. Wir haben deshalb unsere Jahresprognose erhöht und rechnen für 2022 mit einem Gesamtjahres-EBIT von 400 bis 450 Mio. Euro«, so Lutz.
Ergebnis im Segment Bau
Im ersten Halbjahr 2022 verzeichnete die BayWa im Segment Bau einen Umsatzanstieg um 16,7 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 994,6 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 29,5 Prozent auf 43,5 Mio. Euro (Vorjahr: 33,6 Mio. Euro). Als wesentliche Gründe für den Ergebnisanstieg nennt der Münchner Konzern die uneingeschränkte Lieferfähigkeit und die weitere Spezialisierung des Baustoffbereichs.

