»Branchentag Holz 2025«: Austausch, Markttrends und vorsichtiger Optimismus
Köln war am 11. und 12. November das Zentrum der deutschen Holzwirtschaft. Mit einer stabilen Beteiligung, einem umfangreichen Vortragsprogramm und der Verleihung der »Woody Awards« bot der »Branchentag Holz 2025« eine Plattform für Information und Austausch. Während an den Ständen in der Messehalle 8 gute Laune herrschte und sich die Narren in der Domstadt fröhlich auf die fünfte Jahreszeit einstimmten, blickte man auf der Pressekonferenz am Rande der Veranstaltung mit Sorge, aber auch mit Hoffnung auf das kommende Jahr.
Mit 154 Ausstellern aus 16 Ländern präsentierte sich der 18. »Branchentag Holz« so international und vielseitig wie im Rekordjahr 2023. Insgesamt wurden rund 3200 Fachbesucher aus Handel, Industrie und Dienstleistungssektor erwartet – eine Zahl, die sich auf dem Niveau der Jahre 2019 und 2023 bewegt. »Wir freuen uns über die starke Beteiligung und die breite Ausstellervielfalt. Das zeigt, wie dynamisch und innovativ die Holzwirtschaft heute aufgestellt ist«, erklärte Thomas Goebel, Geschäftsführer des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel (GD Holz).
Impulse aus dem »GD Holz-Forum«
Im »GD Holz-Forum« wurde der 16. Innovationspreis Holz (»Woody Award 2025«) an Unternehmen mit herausragenden Ideen und Projekten verliehen. Sieger in der Kategorie »Innovatives Produkt« wurde in diesem Jahr Egger mit seiner »EcoBox«-Stütze; in der Kategorie »Innovativer Handel/Vertrieb« belegte der neue digitale Fassadenkonfigurator von Osmo den ersten Platz. Unter dem Motto »Holz rettet Klima« wurden außerdem erneut junge Talente der Unternehmen im Zuge der »Azubi-Competition 2025« gekürt. Verschiedene Fachvorträge und Diskussionen rundeten das Programm ab. Themen waren unter anderem der Baumarkthandel der Zukunft, Holzproduktion auf landwirtschaftlichen Kurzumtriebsplantagen und die Arbeit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. Den Abschluss bildete der Themenschwerpunkt »Neues Bauen – Innovativ, ökologisch, effizient« mit Perspektiven aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie einer Podiumsdiskussion.
Herbst 2025: Marktsituation im Holzhandel weiter unbefriedigend
Auf der Pressekonferenz des GD Holz am Rande der Veranstaltung wurden die aktuellen Zahlen aus dem monatlichen Betriebsvergleich präsentiert, an dem im Durchschnitt 50 Unternehmen teilnehmen. Diese zeigen: Der Holzhandel in Deutschland sieht sich weiterhin mit einem verhaltenen Markt konfrontiert, und insbesondere die Entwicklung im Neubau bleibt seit Jahren weit hinter den Erwartungen zurück.
In den ersten drei Quartalen 2025 stiegen die Umsätze im Holzhandel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent; überdurchschnittlich legten Schnittholz (+4 Prozent) sowie Gartenholz und Hobelwaren (+6,5 Prozent) zu. Diese Entwicklung basiert allerdings auf deutlichen Umsatzrückgängen in den beiden Vorjahren. Gleichzeitig sind die Kosten für die Unternehmen in den letzten Jahren in allen Bereichen stark angestiegen ─ geprägt von einer erheblichen inflationären Entwicklung.
Hoffnungsschimmer
Für das gesamte Jahr 2025 wird eine Umsatzstagnation oder ein geringes Plus erwartet, basierend auf zwei sehr schwachen Vorjahren und einer erheblichen Kostensteigerung für die Betriebe. So rechnet die Mehrheit der befragten Betriebe (60 Prozent) in den kommenden Monaten mit gleichbleibenden Umsätzen, nur 20 Prozent erwarten eine positive Entwicklung. Diese Einschätzung gilt in allen Absatzkanälen, also im Groß-, Außen- und Einzelhandel. Zusätzlich belasten Sanktionsbeschlüsse, drohende Zölle und Antidumpingverfahren gegen Importparkett und Sperrholz die Branche.
GD-Holz-Vorstandsvorsitzender Maximilian Habisreutinger erkennt hier jedoch langsam »kleine Schritte« nach oben – was sich beispielsweise in der Zahl bearbeiteter Baugenehmigungen niederschlägt. »Der Anteil von Holzbau an Neubauten steigt selbst in einem stagnierenden Wohnungsbaumarkt. Das sehen wir als Hoffnungsschimmer – begleitet von einer Baukonjunktur, die durch den Bau-Turbo und ein Wiederaufleben der KfW-Förderung ohne strenge QNG-Auflagen unterstützt wird. Das lässt auf Besseres hoffen – für nächstes Jahr oder vielleicht auch erst in anderthalb Jahren! Es gibt bloß diesen Zeitversatz von ein bis zwei Jahren nach einer Baugenehmigung, bis es dann auch bei uns ankommt und die Aufträge anziehen!«
Chancen nutzen
Mit Spannung schaut die Branche darauf, wie sich der Markt 2026 entwickeln wird, beispielsweise ob die Kommunen die Chance des »Bau-Turbos« zu den schnelleren Genehmigungen von Neubauten nutzen werden und damit einen Impuls auslösen können. Außerdem weist die Holzwirtschaft mit ihrer Initiative »Holz rettet Klima« verstärkt auf die Vorteile des Bauens mit Holz hin, sowohl im konstruktiven als auch im dekorativen Innenausbau. Der stellvertretende GD-Holz-Vorstandsvorsitzende Matthias Roeren ist jedenfalls guter Dinge: »Unser Werkstoff Holz ist für den Bau-Turbo und das Thema Nachhaltigkeit prädestiniert. Wir werden davon profitieren, die Frage ist nur wann.«
Vorprogrammiertes Chaos
Ein weiterer Bremsklotz für die Branche ist die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR). Hier wird frühestens im Dezember mit einer Entscheidung gerechnet, wie es weitergehen soll. Bislang zeige die Kommission jedoch keinerlei Verständnis dafür, dass die betroffenen Unternehmen ihre IT-Systeme nicht innerhalb weniger Wochen an die neuen Vorgaben anpassen können, heißt es vom Verband. Es wurde zwar angekündigt, dass ein neues System zur Bündelung von Referenznummern ohne die Abgabe von Sorgfaltserklärungen geprüft wird, doch auch darauf müssten sich die Firmen erst einstellen. Unter diesen Vorzeichen wäre bei einem Anwendungsstart der EUDR am 30. Dezember 2025 »das Chaos vorprogrammiert«.
Besonders kritisch sehen Betriebe die Pflicht zur Weitergabe von Referenznummern. Da Holz entlang der Lieferkette häufig aus vielen Quellen vermischt wird, müssten große Mengen an Nummern weitergegeben werden, was wiederum den Lieferantenschutz gefährden würde. Die Kommission hält dennoch an der Pflicht fest und verweist auf die Rückverfolgbarkeit – obwohl diese bei der Vielzahl an Nummern faktisch unmöglich wäre. Aus Sicht des GD Holz fehlt damit jede sachliche Rechtfertigung für die Nummernweitergabe; übrig bliebe Bürokratie ohne Nutzen.
Aussteller auf dem Branchentag
Egger präsentierte am Stand seine Fußbodenkollektion »25+«, darunter »NatureSense«-Laminatböden und die Hybridböden »AquaDura«. »Wir wollen zeigen, dass unsere holzbasierten Böden nicht nur ökologisch und nachhaltig sind, sondern auch mit Eigenschaften punkten, die viele Wettbewerbsprodukte übertreffen«, betonte Thomas Fliegner, Verkaufsleiter Deutschland bei Egger. Hervorgehoben wurde die schwarze Trägerplatte mit bis zu 72 Stunden Wasserresistenz sowie das attraktive Preis/Leistungs-Verhältnis, das sich besonders für Renovierungen und Wohnbau eignet.
Am Stand von ter Hürne lag der Schwerpunkt auf Naturholzparkett, ergänzt durch »Hywood« und Akustikpaneele mit der Funktion »Living Wall«. Erst im vergangenen Jahr haben die Südlohner in neue Produkte und Funktionen investiert, die nun konsequent im Markt etabliert werden. Für die »Domotex« im Januar sind weitere Schritte geplant, insbesondere die Intensivierung und der Ausbau des Themas Holz mit Parkett und »Hywood«. »Wir wachsen in allen Sortimentsfeldern und Märkten – das macht Spaß und zeigt uns, dass unser Weg der richtige ist«, freute sich Geschäftsführer Thorsten Nienhaus.
Vor dem Hintergrund, dass Fassaden, Terrassen und Sichtschutz oft gemeinsam geplant werden, stellte Osmo in Köln sein neues Marketingkonzept vor: Dieses fasst erstmals alle drei Themen in einem einzigen Print-Katalog zusammen, ergänzt durch digitale Inhalte. Über QR-Codes gelangen Nutzer direkt zu Landingpages mit detaillierten Produktinformationen, Preisen und Konfiguratoren. Ergänzend dazu gibt es den neuen »Gartenplaner«. Dieser ist seit Anfang November online und kombiniert die bisherigen Einzelplaner für Fassaden und Sichtschutz in einem Tool. Mit dem neuen Konfigurator kann der eigene Garten detailliert geplant und direkt mit passenden Produkten aus dem Sortiment verknüpft werden. So lassen sich Mengen ermitteln und Angebote erstellen. Zudem können Architekten und Planer durch die Integration von IFC- und BIM-Daten bestehende Entwürfe einbinden, präzise Visualisierungen erstellen und die Zusammenarbeit mit Kunden effizient gestalten. Thorsten Mehlin, Geschäftsleiter Vertrieb bei Osmo, stolz: »Wir sind damit mehr oder weniger die Einzigen auf der Welt, die ein solch umfangreiches Tool an der Hand haben.«
Bei Coretec stand das neue Bemusterungssystem im Mittelpunkt, das bereits auf der »BAU« vorgestellt und nun erneut präsentiert wurde. Nach zehn Jahren mit unterschiedlichen Mustersystemen soll dieses die hochwertige und einheitliche Präsentation der Kollektionen sicherstellen. »Wir haben natürlich immer auch Neuheiten in der Pipeline. Das ist quasi unser Gen«, verkündete Karl-Heinz Hausberg, Vertriebsleiter DACH/Italien. Eine Neuheit hatte Coretec als Preview direkt mit am Stand: Die Kollektion »Tytan« wird in den nächsten Monaten als erste vollständig PVC-freie Lösung des Unternehmens in den Markt eingeführt. Sie basiert auf einem mineralischen Kern aus Kalkstein sowie Holzfasern und ist zugleich 100 Prozent wasserfest und formstabil. Erhältlich ist die Kollektion in sieben Dekoren und im XXL-Format 2200 x 230 x 9 mm.
Am Stand von MeisterWerke standen zwei Themen im Fokus. Zum einen das komplett überarbeitete Rigid-Vinyl-Sortiment, das unter dem Namen »Vinyl Club« angeboten wird. Dieses umfasst sechs Varianten mit matten Holz- und Steindesigns, hoher Formstabilität, Wasserfestigkeit und einfacher Verlegung. Marketingleiter Frank Thiesmann betont: »Vinyl wird immer wichtiger. Deshalb wollen wir mit dieser Ware – die tatsächlich unbedenklich ist – den Markt erobern.« Außerdem wurde der Hightech-Holzboden »Lindura« gezeigt. Dieser ist ab 2026 in nunmehr vier Formaten erhältlich und mit dem Klicksystem »5G Dry« ausgestattet, das die Verlegung weiter vereinfacht. Zudem wurde die Kollektion um vier Farben erweitert, die sich an den neuesten Trends orientieren und zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten bieten.
FN Neuhofer stellte erstmals seine weiterentwickelten Sockelleistenstanzen vor – sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Ausführung. Die Besonderheit dieser Stanzen liegt in der präzisen Stanzgeometrie: Sie sind so konzipiert, dass ausschließlich das MDF durchgestanzt wird, während die Folierung an der Außenkante intakt bleibt. Die optimierte Stanze erlaubt nun auch größere Höhen bis 100 und 120 mm. Zudem wurde der werkzeuglose Wechsel eingeführt – alle Anpassungen, etwa an den Anpressbacken, erfolgen ohne Schrauben, was die Handhabung für den Verarbeiter erheblich erleichtert. Neben den Stanzen wurden die neuen extrudierten Sockelleisten »FN XTRU Pro« präsentiert, die stanz- und digital bedruckbar sowie feuer- und wasserfest sind. Beide Stanzen gehen im Januar in Serie, die Leistenproduktion startet bereits in Kürze im neuen Werk in Pöndorf/Österreich.
Der Auftritt von Hamberger Flooring in Köln stand ganz im Zeichen seines 75-jährigen »HARO«-Parkett-Jubiläums: Rückblickend wurde die erfolgreiche Parkettaktion 2025 präsentiert, die im Stil der 50er Jahre gestaltet war und durch die Kombination aus Marketing, Preisgestaltung und POS-Ausstattung besonders erfolgreich wurde. Die Aktion wurde als Beispiel genutzt, um Kunden bereits jetzt einen Ausblick auf die Maßnahmen für das kommende Jahr zu geben. Außerdem wurden die »Jubiläumsstars« gezeigt, die besonders durch ihre helle Spachtelveredelung punkten. »Das kommt gut an und wird jetzt Teil des Standardsortiments«, kündigte Gerold Schmidt, Geschäftsführer Hamberger Flooring, an. Darüber hinaus stellte Hamberger zwei Produktneuheiten für das kommende Jahr vor: Für die neue »3-Stab XL Plaza« wurde ein 2-Schicht-Parkettformat in einen großformatigen 3-Schicht-Aufbau umgesetzt; erhältlich ist die Kollektion in diversen Eiche-Varianten. Ebenfalls neu gezeigt wurde eine Landhausdiele mit geschroppter Oberfläche.
Vorab präsentierte Parador in Köln seine neue Parkettkollektion »Harmonia«, die Mitte Januar offiziell gelauncht wird. Sie umfasst sieben Grundböden, die sich in Farbe und Oberflächenbearbeitung beliebig kombinieren lassen und so bis zu 49 Varianten ermöglichen. Charakteristisch sind markante Strukturen wie tiefe Bürstungen oder sägeraue Optiken, die bisher nur in aufwendiger Handarbeit möglich waren, nun aber dank einer neuen Anlagentechnik in Güssing/Österreich erstmals serienmäßig gefertigt werden können. Darüber hinaus kündigte Parador für Anfang des Jahres weitere Neuheiten an, darunter die überarbeitete »Trendtime 8«-Kollektion unter dem Namen »Mirage« sowie neue modulare Designbodenlösungen.
»Wir sind immer wieder gerne hier auf dem Branchentag. Das ist ein Treffen für die Entscheider der Branche und das ist auch der Grund, warum wir hier sind«, erklärte der designierte HolzLand-Geschäftsführer Christian Haltermann. Der »Branchentag Holz« diente der Kooperation als zentrale Plattform für Austausch und Vernetzung – zwischen Händlern, Lieferanten und der Zentrale. Am Stand herrschte reger Betrieb, denn HolzLand präsentierte ihre digitalen Services: einen B2B-Shop, der Bestellungen und Werbematerial vereinfacht, sowie erste KI-gestützte Lösungen wie die automatische Generierung von Mitarbeiterbildern. Ergänzend wurde für ihre Eigenmarke »HQ« ein neuer Bestellshop vorgestellt, über den Händler eigenständig Artikel wie Preisschilder oder Aufsteller bestellen können. Ebenfalls gezeigt wurde ein Online-Produktberater, der Händlern dabei hilft, Kaufabschlüsse oder Leads zu generieren. Ziel ist es, Prozesse zu vereinfachen und so den stationären Handel mit digitalen Tools zu unterstützen.
In Köln stellte KWG mit den nachhaltigen Kollektionen »Samoa« und »Madeira« sein Konzept der Natur-Designböden in den Mittelpunkt. »Samoa« ist ein digital bedruckter Korkboden, für dessen Herstellung kein Baum gefällt wird, während »Madeira« auf recycelte Lederfaserstoffe und Naturkautschuk setzt. Ergänzt wurde die Präsentation am Stand durch die Kollektion »Antigua Harmony« mit supermatter Oberfläche und Kork-Gegenzug sowie die bewährte »Antigua Classic«. »Wir haben ein paar Schnelldreher mit dabei, um sie hier auch mal in der Leitungsebene zeigen zu können«, erklärte KWG-Geschäftsführer Thomas Biebusch. Für 2026 plant der Bodenbelagshersteller eine Kollektion »Made in Europe«, um die Themen europäische Produktion und Klimaschutz zusammenzuführen.
Classen nutzte den »Branchentag« vor allem zur Kundenkommunikation und präsentierte bewährte Sortimente: Laminat war dabei ebenso vertreten wie der wasserresistente Designboden »Uberwood« auf HDF-Basis als Ergänzung zu Rigid-Produkten. Im Ceramin-Segment lag der Fokus auf der Formatvielfalt und dem Dryback-Bereich. Dabei spielten PVC-freie Produkte eine zentrale Rolle, da Ausschreibungen zunehmend in diese Richtung tendieren. Classen-Geschäftsführer Markus Ehler: »Das ist gut für uns, weil wir uns genau in dieser Thematik positioniert haben.« Neuheiten kündigte das Unternehmen für 2026 an.
»Das ist ein Thema, das wir zurzeit auf jeder Messe bespielen, weil da ein Riesenpotenzial drinsteckt«, betonte Gerflor-Fachberater Thomas Rückerl. Gemeint ist die wasserdichte Wandverkleidung »Mural Revela« als Alternative zur Fliese, die direkt auf bestehende Untergründe geklebt wird und so eine schnelle, saubere Renovierungslösung für Badezimmer bietet. Neben diesem Wachstumssegment zeigte der Bodenbelagshersteller, der sein Sortiment kontinuierlich um Sparten erweitert, erstmals seinen neuen Garagenboden, der in zwei Trendfarben erhältlich ist und dank Schwalbenschwanzverbindung eine unkomplizierte optische Aufwertung von Garagen ermöglicht.
Kährs stellte auf der Messe zwei zentrale Neuheiten vor. Erstens das neue B2B-Portal, das als Online-Shop für den Fachhandel konzipiert ist. Es ermöglicht Händlern, Preise einzusehen, Bestellungen aufzugeben und Lieferübersichten abzurufen – »also alles, was sie im täglichen Geschäft brauchen. Wir wollen daher, dass möglichst all unsere Kunden Zugriff haben und von dem Service profitieren«, erklärte Sebastian Fleck, Kährs Marketingleiter Handel DE. Das Portal ist seit Oktober online, aktuell läuft die Kunden-Onboarding-Phase. Zweitens präsentierte das Unternehmen eine neue Furnierboden-Kollektion im Fischgrät-Design. Sie bietet die Optik eines klassischen Fischgrätparketts, ist aber als Klicksystem ausgeführt und überzeugt durch einen schlanken Aufbau von nur 10 mm sowie eine Furnieroberfläche in vier ruhigen Sortierungen.
Mocopinus präsentierte in Köln verschiedene Lösungen für Fassaden und Innenausbau. Im Mittelpunkt stand das Profilsystem »Pinuflex«, dessen Vollholzprofile eine endlose Fassadenverlegung in senkrechter, waagerechter oder kombinierter Ausrichtung ermöglichen, ohne dabei unterschiedliche Profilbreiten berücksichtigen zu müssen. Ebenfalls vorgestellt wurden die Wandverkleidung »Carboris Figura«, die die Optik karbonisierten Holzes mit funktionalem Nutzen für moderne Innenräume verbindet, sowie »Vapor«, ein dekoratives Element aus gedämpftem Holz als Alternative zu Altholz. Für »Pinuflex« wurde Mocopinus mit dem silbernen »Woody Award« in der Kategorie »Innovatives Produkt« ausgezeichnet.
















