Brillux: 17 Gewinner beim 25. »Deutschen Fassadenpreis«
Seit 25 Jahren zeichnet der »Deutsche Fassadenpreis«, ausgerichtet von Brillux, richtungweisende Fassadengestaltungen aus. Unter den fast 300 Einreichungen empfahlen sich 17 als besonders maßgebend in Form und Ausführung. Die Gestalter der Gewinnerobjekte wurden am 24. Oktober 2016 auf der Jubiläumsgala im Münsteraner »GOP«-Theater mit Auszeichnungen sowie insgesamt 24 500 Euro Preisgeld geehrt. Zudem wurden anlässlich des 25-jährigen Bestehens des »Deutschen Fassadenpreises« 16 Jubiläumspreisträger ermittelt und mit je 1000 Euro Preisgeld prämiert.
Im aktuellen Wettbewerb bedachte die Jury in der Kategorie »Wohn- und Geschäftshäuser« den Vorbildcharakter einer schlichten Farbgestaltung einer Häuserzeile in Weiden aus den 1930er Jahren mit dem ersten Preis. Die beiden zweiten Preise gingen nach Bonn, wo Zwillingshochhäuser aus den 1950er Jahren behutsam farbig modernisiert wurden, sowie Tornesch, wo ein Wohnhochhaus mit seinem mustergültigen Farbkonzept eine elegante Leichtigkeit gewann. Mit dem dritten Preis würdigte das Preisgericht die Interpretation einer Lochfassade in Hagen. Der erste Preis in der Sparte »Öffentliche Gebäude« prämiert das Farbkonzept der Florianschule in Köln-Weidenpesch. Eine städtische Kindertagesstätte in Leverkusen-Rheindorf erhielt den zweiten Preis. Die farbige Belebung am Kreisseniorenheim in Lemgo gewann den dritten Preis. In der Kategorie »Industrie- und Gewerbebauten« verlieh die Jury zwei erste Preise – für die farbige Neugestaltung des Möbelhauses Rieger in Aalen/Göppingen sowie eines Geschäftsgebäudes am Münchner Tassiloplatz. Zwei Gestaltungen erhielten einen Förderpreis für künstlerische und designbetonte Arbeiten – die JVA Augsburg-Gablingen sowie ein Funktionsgebäude des Hauptbahnhofs Brandenburg. In der Sparte »Historische Gebäude und Stilfassaden« gingen zwei ers-
te Preise an das Gebäude des ehemaligen Bielefelder Kleinbahn-Bahnhofs sowie an ein Weimarer Wohnhaus von 1910. Der zweite Preis würdigte die Fassadengestaltung der Stilelemente eines Mönchengladbacher Geschäftsgebäudes von 1900. Den ersten Preis in der Kategorie »WDVS-Fassaden« honorierte die Gestaltung eines neu gebauten Studentendorfes in Freiburg, der zweite Preis ging an ein Einfamilienhaus in Drensteinfurt.
Im Rückblick auf 25 Jahre »Deutscher Fassadenpreis« kürte das Preisgericht unter allen ersten Preisträgern 16 Arbeiten, deren Herangehensweise an die Fassadengestaltung eine zeitlose Qualität in sich trägt. Die Teilnahmeunterlagen für den 26. »Deutschen Fassadenpreis« sind ab Februar 2017 erhältlich.

