Caparol: Nebelfrei spritzen ohne Maske
Die neue Homepage von Caparol verdeutlicht die Vorzüge des patentierten »Nespri«-Beschichtungssystems.
Mit dem neuen Video »Auszeit von der Maske – das einzige Sprühsystem ohne Maskenpflicht« wirbt die Profimarke Caparol derzeit beim Handwerk. Der Film zeigt, dass Farben statt mit Pinsel und Rolle im Spritzverfahren viel schneller an die Wand gebracht werden können.
Das »Nespri«-System ist das einzige, das keinen Sprühnebel verursacht und mit dem deshalb problemlos ohne Maske gearbeitet werden kann.
Nicht dass diese Applikationsmethode neu wäre, die neue Website ist jedoch aktueller Aufhänger, der Branche abermals eine Technologie vor Augen zu führen, der angesichts ihrer höchst effizienten, kraft- und lohnkostensparenden Vorzüge zum Durchbruch verholfen werden soll.
Und so funktioniert das System:
Voraussetzung für die nebelfreie Spritzapplikation sind speziell entwickelte »Nespri«-Farben. Das Airless-Gerät saugt die Farbe an und baut dabei den passenden Druck auf. Ein speziell beheizter Hochdruckschlauch sorgt für eine konstante Temperatur und Konsistenz der Farbe, die am Spritzgerät elektronisch überwacht wird. Die speziell entwickelte Doppeldüse ermöglicht den nebelfreien Auftrag.
Zur effizienten Bedienung sind zwei Mitarbeiter erforderlich: der erste trägt die Farbe auf, der zweite rollt mit der Walze nach und sorgt für ein gleichmäßiges Oberflächenbild sowie eine optimale Verbindung der Farbe zum Untergrund. Je nach Objektgröße kann im Vergleich zur klassischen Rollbeschichtung bis zu einem Drittel der Zeit eingespart werden.
Nachstehend hierzu ein Interview mit Maler- und Lackierermeister Markus Grabenschröer und DAW-Brand-Manager Nickel Pfeiffer.
Herr Grabenschröer, was sind aus Ihrer Sicht als Maler- und Lackierermeister die Hauptvorteile des »Nespri«-Systems?
Markus Grabenschröer: Zunächst einmal besteht ein deutlicher Unter- schied zu handelsüblichen sogenannten »Standard Airless«-Systemen in der Nebelentwicklung. Mit herkömmlichen Systemen hat man bauartbedingt eine Tropfenverteilung in der Luft, wodurch viel abgeklebt und gegen ungewollte Farbspuren gesichert werden muss – das entfällt mit »Nespri«. Durch die wirklich nebelfreie Anwendung kann man theoretisch sogar im Hemd spritzen.
Das würde ja bedeuten, dass man dann auch auf einen Atemschutz verzichten kann, richtig?
Grabenschröer: Ja, im Außenbereich ist »Nespri« das einzige System, bei dem Anwender die Schutzmaske weglassen können. Das hat uns sogar die BG Bau offiziell bescheinigt.
Gibt es noch weitere Vorteile?
Grabenschröer: Ja, einer der größten Vorteile aus meiner Sicht ist die Tatsache, dass das »Nespri«-System mit einem 30-Meter-Schlauch ausgeliefert wird. Diesen Schlauch kann man durch das Gebäude mit nach oben führen, ohne schwere Farbeimer Stockwerk für Stockwerk hinaufschleppen zu müssen. Auch der Farbauftrag selbst geht durch die leichtgängige Sprühpistole wesentlich leichter als beispielsweise mit Rolle oder Pinsel. So sparen Anwender viel Muskelkraft, was auch den Feierabend deutlich angenehmer macht.
Und was ist mit dem Zeitvorteil?
Grabenschröer: Den bietet »Nespri« ebenfalls. Vor allem bei Flächen mit erhöhtem Abdeckaufwand gelingt die Arbeit erheblich schneller, da lange nicht so viel abgeklebt werden muss wie bei herkömmlichen Systemen. Dazu kommt das ergonomischere Arbeiten vor allem bei größeren Flächen, da der Farbauftrag selbst nicht nur sauberer, sondern vor allem auch deutlich schneller erfolgt als mit Pinsel oder Rolle. Handwerksbetriebe haben dadurch die Chance, dass sie in der gleichen Zeit mehr Aufträge annehmen können.
Gibt es aktuell vergleichbare Systeme am Markt?
Grabenschröer: Nein, das »Nespri«-System ist einzigartig und bietet auch als einziges die genannten Vorteile. Damit arbeiten Anwender schneller, effizienter und gesünder.
Herr Pfeiffer, was war denn der Grund für die neue »Nespri«-Homepage?
Nickel Pfeiffer: Ein Perspektivenwechsel. Wir haben uns gefragt: Kommen die Inhalte wirklich so an, wie sich das die Anwender im Markt wünschen? Eine der zentralen Erkenntnisse daraus lautete, dass wir das »Nespri«-System mit seinen vielen Vorteilen nun so plakativ und einfach dargestellt haben, dass es jeder versteht.
Die Anwendung und auch die Einfachheit und Schnelligkeit von »Nespri« kommen einfach greifbarer und weniger technisch rüber. Beispielsweise finden Anwender nun auf der Seite auch eine Reihe von Videos, die wir produziert haben, um den Betrieb des Systems noch nachvollziehbarer zu erklären.
Warum gerade jetzt?
Pfeiffer: Nun, zum einen haben wir das »Nespri«-Gerät technisch weiterentwickelt und auf den neuesten Stand gebracht. Zum anderen bieten sich dem Malerbetrieb durch den aktuellen Fachkräftemangel – insbesondere natürlich auch in Verbindung mit den gestiegenen Lohnkosten – mit »Nespri« besonders interessante Vorteile. Schließlich besitzt dieses System eine Effizienz und Wirtschaftlichkeit, die es am Markt einzigartig macht.
Was sind für die Anwender die wichtigsten Themen bei »Nespri«?
Pfeiffer: Die Top 3 sind ganz klar Geschwindigkeit, Wirtschaftlichkeit und Gesundheit. Das hat sich bei einer von der DAW in Auftrag gegebenen Umfrage jüngst erst wieder bestätigt.
Gibt es darüber hinaus noch weitere Vorteile, die der Anwender von der Homepage hat?
Pfeiffer: Ja, neben der bereits erwähnten einfachen und plakativen Darstellung dürften sich Anwender über ein Feature ganz besonders freuen. Denn auf den für das System abgestimmten Farbeimern befindet sich ein QR-Code, mit dem der Maler über sein Smartphone direkt zu den Videos auf der »Nespri«-Homepage gelangt. So kann er sich sofort anschauen, welche Handgriffe etwa bei Inbetriebnahme oder Reinigung erforderlich sind.


