Classen: Erster Hackathon setzt neue Innovationsimpulse
Mit einem ungewöhnlichen Schritt hat die Classen-Gruppe gezeigt, wie sich Tradition und Innovation verbinden lassen: Am 5. und 6. November veranstaltete der Hersteller von Wand- und Bodenbelägen den ersten Hackathon der Branche. Ziel des interdisziplinären Workshops war die Entwicklung eines funktionsfähigen Prototyps zur Weiterentwicklung der Digitaldrucktechnologie – unterstützt durch den Einsatz künstlicher Intelligenz.
Die Idee stammt von Geschäftsführerin Céline Quervel, die ihre Erfahrungen aus der Startup-Welt einbrachte. »Hackathons sind ein kraftvolles Format, um in kürzester Zeit neue Perspektiven zu gewinnen«, erklärt sie. In nur 48 Stunden entstanden Konzepte, die interne Prozesse durch KI-gestützte Assistenten und Automatisierungen effizienter gestalten sollen – ein überraschender Fokus, der die strategische Bedeutung intelligenter Prozessunterstützung unterstreicht.
An dem Workshop nahmen Fachleute aus Produktmanagement, Design, Marketing, Produktion und Digitaldruck teil, ergänzt durch externe KI- und UX/UI-Experten. Die Ergebnisse wurden vor einer hochkarätigen Jury aus Kunden, Eigentümerfamilie und Top-Management präsentiert. Alle drei Teams überzeugten mit durchdachten Lösungen, die nun gemeinsam zur Marktreife weiterentwickelt werden. »In diesen zwei Tagen ging es darum, das große Ganze zu sehen. Der Austausch mit anderen Fachbereichen hat uns ganz neue Perspektiven eröffnet – sowohl technisch als auch konzeptionell. Ich hätte nicht gedacht, dass in kurzer Zeit so etwas Konkretes und Durchdachtes entstehen kann«, betont Timo Linnenbrügger, Bereichsleiter Digitaldruck und Kaschierung.
Der Hackathon war mehr als ein Innovationsprojekt – er war ein kulturelles Signal. Classen zeigt damit, dass Fortschritt in der Industrie nicht nur in klassischen Entwicklungszyklen entsteht, sondern durch Mut, Offenheit und das Aufbrechen von Silos.



