Dickson-Constant: Stoffe für die Welt von morgen
Nachhaltige Prozesse und umweltfreundliche Lösungen bei der Produktion technischer Textilien sind für den französischen Textilproduzenten längst selbstverständlich. Darüber hinaus fasst Dickson-Constant nun die einzelnen Themen, erreichte Erfolge sowie weitere Ziele für mehr Nachhaltigkeit unter dem Namen »Greenovation« zusammen. Dabei bezieht das Programm unter dem Motto »Wir weben gemeinsam den Stoff für die Welt von morgen« den ganzen Lebenszyklus der Dickson-Produkte inklusive Recycling-Kreislauf sowie die gesamten Geschäftstätigkeiten ein – mit dem erklärten Ziel, die Ökobilanz stetig weiter zu verbessern und bis 2030 Null-CO₂-Emissionen aufzuweisen.
Um die tatsächlichen Auswirkungen der Dickson-Produkte auf die Umwelt zu messen, verwendet der Hersteller eine standardisierte Methode der Lebenszyklusanalyse. Hierzu nutzt das Dickson-Team die französischen Umwelt- und Gesundheitserklärungen (FDES), über die der ökologische Fußabdruck berechnet und reduziert werden kann. So werden etwa regionale beziehungsweise europäische Partner auch bei Verpackungen, Maschinen oder Ersatzteilen bevorzugt. Zudem ist für nächstes Jahr die PFAS-freie Ausrüstung für sämtliche Erzeugnisse der Dickson-Produktion vorgesehen. Bis 2025 geht Dickson zu 100-prozentiger Binnenschifffahrt im Frachtverkehr mit Containern über, außerdem wird eine Verdopplung des Einsatzes von Recyclingmaterial angestrebt.
Neue Polsterkollektion aus Recyclingfasern
Eine weitere Neuheit aus dem Hause Dickson-Constant ist die erste Polsterstoffkollektion »Made in Europe« mit Recyclingfasern aus den eigenen Produktionsabfällen. Die Kollektion wurde im Frühjahr in Mailand erstmals vorgestellt und soll 2024 in den Markt eingeführt werden. »Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sind bei Dickson schon bei den ersten Abstimmungen eines neuen Produktdesigns wichtiges Thema«, erklärt Fabian Cichon, Vertriebsleiter Dickson-Constant Deutschland. »Auch die technischen Entscheidungen fallen zugunsten beständiger Stoffe mit langer Lebensdauer aus.«
Dazu pflege das Dickson-Team eine enge Zusammenarbeit mit externen Partnern, um beste, zugleich recyclingfähige »Zutaten« auszuwählen sowie Produktionsprozesse und logistische Ströme immer weiter zu optimieren. Wichtigster Rohstoff sei spinndüsengefärbtes Polyacryl, also eine in der Masse gefärbte Faser. »Mit ihr können wir auf das zusätzliche Färben der Stoffe verzichten. Dadurch sind ebenfalls besonders umweltverträgliche Produktionsverfahren möglich, die deutlich weniger Wasser, Energie und Chemikalien benötigen«, so Cichon. Photovoltaik, Wärmerückgewinnung in den Werken, deutlich weniger Abwassereinleitung durch hauseigene Mini-Kläranlagen sowie 100-prozentige LED-Beleuchtung sorgen für weitere Pluspunkte.

