23.06.2017 | Fachhandel / Kooperationen Seite 24 in Ausgabe 6-7/2017

Die Copa stellt sich neu auf

Neues Selbstverständnis, neues Logo und neue Synergien sowie Impulse für Händler und Hersteller.

Vorstand und Aufsichtsrat der Copa (von links): geschäftsführender Vorstand Josef Führes, Alexander Spörr, ehrenamtlicher Vorstand Dieter Sandmeier, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Eberhard Liebherr, Aufsichtsratsvorsitzender Martin Geiger, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Ingrid Veeser, Christina Engelhard, Christian Endres, Markus Weigel, ehrenamtlicher Vorstand Claus Hoffmann und Thomas HellmondMit aktuell 46 Unternehmen an 132 Standorten und 3000 Mitarbeitern, davon 500 im Außendienst, verfügt die Copa über zahlreiche Potenziale, die jetzt stärker ausgeschöpft werden sollen. »Die Copa wird für Händler und Hersteller von Bodenbelägen und Heimtextilien das Schwungrad für Wandel und Wachstum«, so definiert Martin Geiger, Aufsichtsratsvorsitzender der Copa, das neue Selbstverständnis. Die Generalversammlung im Mai 2017 markierte den Startschuss zur Neuausrichtung, die Händlern und Industrie neue Impulse bescheren soll. »Die Branche steht vor großen Herausforderungen. Themen wie die Digitalisierung, eine effektive Marktbearbeitung oder die Entwicklung und Markteinführung zugstarker Produkte halten Handel und Industrie gleichermaßen auf Trab«, erläutert Josef Führes, geschäftsführender Vorstand der Copa, und ergänzt: »Wir sind uns sicher:
Nur im Zusammenschluss schaffen wir für alle Akteure attraktive Synergien. Die Copa ist vertikaler Vertrieb ›at its best‹.«

Zum Neustart präsentierte die Copa auch ein neues Logo und eine neue Website. »Unser neues, rundes Logo symbolisiert die Schwungrad-Funk­tion«, erläutert Geiger und betont: »Unser neuer Auftritt ist nur eine der Maßnahmen, mit denen wir zukünftig sichtbarer nach innen und außen agieren werden.« Im Zuge der General­versammlung wählte die Copa auch den neuen Aufsichtsrat. Martin Geiger wurde dabei erneut ins Amt des Vorsitzenden gewählt. »Der neue Aufsichtsrat bereichert die Copa um wichtiges Know-how und die benötigte Marktnähe – ein elementarer Baustein, der die Copa zukunftsfähig macht«, freut sich Führes über das Wahlergebnis. In enger Zusammen­arbeit mit der Industrie will die Copa fortan die gemeinsame Vermarktung und Kollek­tionierung ausbauen. Für Mitglieder bedeutet das Synergien in der gemeinsamen Marktbearbeitung, Wissens­transfer, Beratungsleistungen und attraktive Konditionen und Ra­batte. Auch Hersteller können auf zahlreiche Vorteile zählen, darunter die hohe Marktdurchdringung, die Ausfall­sicherung durch Delkredere oder eine gemeinsam abgestimmte Sortiments- und Produktpolitik mit zentraler Ausmusterung. Neben bestehenden Produkten will die Copa zukünftig auch eigene, zugstarke Designs kreieren und vermarkten. »Die Copa versteht sich hier als Multiplikator: Wir sind über unsere Mitglieder nah am Markt und suchen mit unseren Trendscouts und Designern kontinuierlich nach dem Mainstream von morgen«, erläutert Führes und ergänzt: »Haben wir einen Trend identifiziert, können wir mit ausgewählten Herstellern schnell die passenden Produkte liefern, ausmustern und vermarkten. Ein klarer Mehrwert für Mitglieder und Lieferanten.« Führes gewann bereits vor seiner Tätigkeit bei der Copa namhafte Design- und Inno­vationspreise. Er bringt damit das nötige Know-how zur Produktentwicklung und Kollektionierung mit.

Zurück