Digitaldruck bei Interprint: Customized Solutions
Als Pionier der Branche hat Interprint Mitte 2015 die weltweit erste industrielle Digitaldruckanlage für Dekorpapier in Betrieb genommen.
Interprint hat vor gut zwei Jahren die weltweit erste industrielle Digitaldruckanlage für Dekorpapier in Betrieb genommen. Tatsächlich beschäftigt sich der internationale Dekordrucker mit Stammsitz in Arnsberg bereits seit über zehn Jahren mit dem Thema. Dank intensiver Forschung und Entwicklung ist Interprint heute in der Branche führender Impulsgeber der digitalen Drucktechnologie und bietet damit konkrete Lösungen für den wachsenden Bedarf an Individualisierung und Customization.
Angebote und Märkte
Interprint steht für richtungsweisendes Dekor-Design, gepaart mit hohem Know-how in der drucktechnischen Umsetzung. Zusätzlich zum konventionellen Tiefdruck eröffnet der Dekordrucker seinen Kunden mit der industriellen Digitaldruckanlage eine Vielzahl von Möglichkeiten. Interessant ist das digitale Angebot sowohl für die klassischen Abnehmermärkte der Holzwerkstoff-, Möbel- und Laminatbodenindustrie als auch für weitere Marktsegmente, wie zum Beispiel dem Laden- und Messebau oder dem Innenausbau von Objekten.
Stärken des Digitaldrucks
Megatrend »Customized Design«: Im industriellen Digitaldruck produzierte Dekore ermöglichen eine große Bandbreite individualisierter Lösungen. Das liegt vor allem an den flexiblen Losgrößen. Im Digitaldruck lassen sich problemlos kleinere Mengen von etwa 4000 bis 30 000 m² wirtschaftlich produzieren.
Zweiter Pluspunkt des Digitaldrucks ist eine verkürzte »time to market«: Der Prozess von der Kundenanfrage bis zum fertig bedruckten Dekorpapier beschleunigt sich, da zum Beispiel die aufwendige Gravur von Druckzylindern für den Tiefdruck entfällt.
Last, but not least realisiert Interprint im Digitaldruck Rapporte von über fünf Metern, was im Tiefdruck nicht möglich ist.
Den Digitaldruck versteht Interprint als Ergänzung zum konventionellen Tiefdruck – das Unternehmen nutzt beide Technologien, um die jeweiligen Vorteile je nach Anforderung und Kundenwunsch voll auszuschöpfen.
Schnittstellen der Drucktechnologien
Mit der ständigen Weiterentwicklung der Digitaldruck-Technologie bei Interprint ist es inzwischen möglich, Dekordrucke aus dem Tiefdruck nahezu übereinstimmend im Digitaldruckverfahren umzusetzen. Die Farbsysteme beider Drucktechnologien sind optimal aufeinander abgestimmt, um visuelle Abweichungen zu vermeiden. Ob digital oder im Tiefdruck: Alle Dekore lassen sich auf die Interprint-Standardpapiere drucken, die für den Digitaldruck vorher noch geprimert werden. Spezialpapiere, wie sie oft im Digitaldruck zum Einsatz kommen, sind dank der besonderen Anlagenkonfiguration bei Interprint nicht notwendig. Auch stellt das Unternehmen die Imprägnierbarkeit der Dekorpapiere sicher und garantiert das Bestehen aller erforderlichen Tests bzw. die Erfüllung der Normen im CPL-/HPL-Bereich.
Digitale Zukunft
Zu denken, industrielles digitales Drucken funktioniere nach dem Prinzip »Plug and Play«, hieße, die komplizierten technischen Anforderungen zu unterschätzen. Die Lernkurve ist nach wie vor steil. So gestaltet das hochqualifizierte Team bei Interprint täglich die rasante Entwicklung des digitalen Dekordrucks mit. Das Ziel ist klar: Auch in Zukunft will Interprint Technologieführer im industriellen Digitaldruck der Dekorbranche sein. Dafür sind weitere Investitionen geplant. Einen kompletten Technologiewechsel vom Tiefdruck hin zum Digitaldruck sieht man bei Interprint zwar nicht, doch ist man davon überzeugt, dass der Marktanteil digital bedruckter Dekorpapiere in den kommenden Jahren deutlich steigen wird.

