Dinova: Sicherheit durch abgestimmte Systemprodukte
Fassadenbeschichtungen sind ständig der Bewitterung ausgesetzt. Dabei ist Wasser die größte Herausforderung. Eindringendes oder eingeschlossenes Regen- oder Tauwasser kann zu Feuchteschäden des Mauerwerks bis hin zu Abplatzungen bei Frost sowie zu Algen- und Pilzbefall auf der Fassade führen. Das Dinova-»Silicon«-Fassadensystem bietet mit den Systemprodukten von der Grundierung bis zur Schlussbeschichtung maximalen Schutz vor den genannten Risiken. Durch die aufeinander abgestimmte Kapillarhydrophobie der Produkte wird die Wasseraufnahme extrem reduziert. Die Wasserdampfdurchlässigkeit bleibt dabei jedoch erhalten.
Wichtig ist die richtige Systemgrundlage für eine schützende Fassadenbeschichtung. Die abgestimmten Systemprodukte bieten dabei die gewünschte Sicherheit.
Das Dinova-Fassadensystem »Silicon« besteht aus drei Stufen:
■ Reinigung der Oberfläche: Diese wird mit einem Hochdruckreiniger gesäubert. Nach der Rücktrocknung erfolgt die Behandlung mit der Dinova-Fassadendesinfektion.
■ Grundierung der gereinigten Oberfläche: Dies bereitet die Fläche für die nachfolgende Beschichtung vor.
■ Zwischen- und Schlussbeschichtung: Eine der »Silicon«-Fassadenbeschichtungen wird aufgetragen.
Zunächst ist die Fassadenfläche von Verschmutzungen und bei Bedarf auch von Algen- und Pilzbefall mit einem Hochdruckreiniger zu säubern. Die Dinova-Fassadendesinfektion dient hierbei der Tiefenreinigung. Es handelt sich um eine wirkungsstarke, wasserbasierte Biozid-Lösung, die nicht nur im Außen-, sondern auch im Innenbereich eingesetzt werden kann.
Abhängig vom Fassadenuntergrund wird der »Silicon-Grund FZ« als transparenter Fassadentiefgrund eingesetzt, welcher die Widerstandfähigkeit des Systems gegen Algen- und Pilzbefall weiter erhöht. Sein tiefes Eindringen verfestigt dabei den Untergrund. Daher ist er besonders gut für alle feinporösen, saugfähigen oder sandenden organischen und mineralischen Untergründe sowie für leicht kreidende, aber tragfähige Altanstriche geeignet.
Optimierte Haftung
Bei der pigmentierten Systemgrundierung, dem »Silicon-Haftgrund FZ«, handelt es sich um einen egalisierenden Grundanstrich, der die Haftung auf gering oder nicht saugenden Untergründen optimiert. Der Nachfolgebeschichtung gibt er sicheren Halt, besonders zwischen alten Kunstharzputzen, tragfähigen Altanstrichen mit abschließender Endbeschichtung aus dem Dinova-»Silicon«-System.
Zwischen- und Schlussbeschichtung
Bei den Zwischen- und Schlussbeschichtungen hat jeder Maler sein bevorzugtes Produkt. Alle drei Fassadenbeschichtungen von Dinova sind in der Verarbeitung gleich gut.
Die »Silicon-Fassadenfarbe FZ« ist der Klassiker unter den drei »Silicon«-Beschichtungen. Sie hat den höchsten Siliconharz-Anteil und bietet damit eine exzellente Schutzwirkung. Somit ist sie hoch wasserabweisend und diffusionsoffen. Zudem ist sie auf sehr vielen Untergründen einsetzbar, wie beispielsweise auf fest haftenden Silikat- und Dispersionsanstrichen oder auf Kunstharzputzen.
»Dinova SI-Fusion FZ« und auch »Faloxan FZ« sind das Ergebnis der Weiterentwicklung des Klassikers. »Dinova SI-Fusion FZ« ist durch die Nano-Keramik-Technologie nicht thermoplastisch und mineralisiert die Oberfläche. Das bedeutet, dass die »SI-Fusion«-beschichtete Fassade weitestgehend ein Ankleben von Schmutzpartikeln verhindert und gleichzeitig das Quellverhalten und die Alterungskreidung reduziert.
Die feingefüllte Siliconharz-Fassadenfarbe »Faloxan FZ« ist gut geeignet für egalisierende oder strukturerhaltende Beschichtungen auf alten Putzoberflächen mit optimierter Bindung von Tönpigmenten.
Ein tiefes und breites Tönspektrum zeichnet »SI-Fusion« und »Faloxan FZ« besonders aus. Dabei sind auch thermisch sichere Farbtöne mit einem Hellbezugswert von < 20 durch die »TSR«-Tönung werkseitig möglich. Mit beiden Produkten kann eine besonders gute Farbtonstabilität über einen langen Zeitraum erzielt werden. Alle drei Fassadenfarben sind hydrophob, also wasserabweisend. Die mineralisierte Oberfläche der »SI-Fusion« bewirkt darüber hinaus eine gleich-mäßige Verteilung der Feuchtigkeit und beschleunigt so die Rücktrocknung der Fassade. Dies bietet eine zusätzliche Sicherheit vor Ablaufspuren durch Regenwasser.
Verkapselter Filmschutz
Grundsätzlich sind Produkte mit verkapseltem Filmschutz potenziell länger vor Algen- und Pilzbefall geschützt. Der »FZ«-Wirkstoff wird dabei von einer Schutzhülle eingeschlossen, die eine zu schnelle Auswaschung des Wirkstoffs verhindert. So wird die Löslichkeit des Wirkstoffs gleichmäßig auf ein niedriges, wirksames Niveau eingestellt, um die Umweltbelastung auf ein Minimum zu reduzieren. Dennoch kann ein dauerhafter Fassadenschutz gewährleistet werden.
Für die langjährige Erhaltung einer gut geschützten Fassade empfiehlt man bei Dinova eine regelmäßige Überprüfung und eine frühzeitige Entfernung von beginnendem Algenbewuchs. Einige Malerbetriebe bieten hierzu sogar Wartungsverträge an.

