dLv: »Store Book 2026« erscheint zur »EuroShop«
Zur »EuroShop 2026« veröffentlicht der Deutsche Ladenbau Verband (dLv) die neue Ausgabe des »Store Book«. Der Band präsentiert ausgewählte Stores, die zeigen, wie vielseitig und zukunftsgerichtet moderner Retail heute gedacht wird.
Mit dem »Store Book 2026« legt der dLv bereits die 13. Ausgabe seines Jahrbuchs vor. Pünktlich zur »EuroShop«, der Weltleitmesse des Ladenbaus, dokumentiert der Band 55 kuratierte Projekte, die aus knapp 170 Einreichungen ausgewählt wurden und zwischen September 2024 und 2025 neu- oder wiedereröffnet haben.
Die Bandbreite reicht dabei von kleinen, mutigen Konzepten bis hin zu international inszenierten Markenwelten. Die Beispiele verdeutlichen, wie vielfältig Ladenbau heute interpretiert wird – von klassischen Handelsformaten bis hin zu neuen Erlebnis- und Hybridkonzepten. Retail- und Branchenexperten ordnen die zentralen Trends im Handel und Ladenbau ein.
Retail im Zeichen der Experience Economy
Stores müssen heute mehr bieten als den Verkauf von Produkten. Vielmehr werden Erlebnis und Aufenthaltsqualität immer wichtiger, ganz im Sinne der Experience Economy.
Das »Store Book 2026« zeigt, wie stark sich Handelsflächen zu Marken- und Erlebnisräumen entwickeln und präsentiert Konzepte, die weit über den reinen Einkauf hinausgehen.
Retail Media als neue Medienmacht im Handel
Parallel entwickelt sich der stationäre Handel zunehmend zur Medienbühne. »Retail Media ist kein Hype, sondern gelebte Realität – als Geschäftsmodell für Händler, als strategisches Muss für Marken und als Paradigmenwechsel für die Branche«, bringt Lutz Hollmann-Raabe, CEO der Bütema AG, die Bedeutung von Retail Media auf den Punkt. Wie weit diese Entwicklung bereits reicht, verdeutlicht das »Store Book 2026« am Beispiel des Future Store, in dem Retail Media konsequent zu Ende gedacht und die Verbindung von Technologie, Ladenbau und Markenkommunikation experimentell auf die Spitze getrieben wird.


