Emco: Eingangsmatten mit taktilem Leitsystem im Juridicum Kiel
Für den Neubau der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat sich Emco dem Thema »Barrierefreiheit für Sehgeschädigte« mit einem taktilen Leitsystem angenommen.
Sauberlaufzonen in Universitäten dienen der Schmutz- und Feuchtigkeitsreduzierung. Sie dämmen den Gehschall und tragen im hektischen Treiben zu einer ruhigeren Atmosphäre bei. So strapazierfähig wie die stark frequentierten Bodenbeläge sollten auch die Eingangsmatten sein. Im Übergang von der Straße zum Gebäude gibt es aber oft eine Lücke im Blindenleitsystem, die zur gefährlichen Stolperfalle werden kann.
»Blinde und sehbehinderte Menschen sind auf Unterstützung angewiesen. Im öffentlichen Raum sind Leitsysteme zum Standard geworden. Unsere Systeme helfen, den richtigen Weg zu finden und halten das Objekt sauber«, erklärt Dieter Hamann, Architektenberater von Emco.
Stolperfallen vermeiden
Die Eingangsmatte »Diplomat TLS« von Emco sorgt im Juridicum dafür, dass es die typischen Stolperfallen an den Übergängen ins Innere des Gebäudes durch plötzliche Kanten, Bodenbelagswechsel oder schlecht ertastbaren Untergrund nicht mehr gibt. In der flexibel auslegbaren Sauberlaufzone wurde ein Leitsystem mit unterschiedlichen Höhen integriert. Dieses kann man mit der Fußsohle oder mit einem Blindenstock gut ertasten.
Als weitere Hilfestellung sorgt die kontrastreiche Farbgebung für eine sichere Wegführung. So lassen sich beispielsweise Türen, Treppen oder Aufzüge leichter finden und auf Gefahren sowie Hindernisse kann besser aufmerksam gemacht werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das taktile Leitsystem sehr variabel mit bestehenden Böden kombinieren lässt und eine zuverlässige Weiterführung bereits vorhandener Bodenleitsysteme ermöglicht.
Die Trittfläche besteht aus eingelassenen, widerstandsfähigen, witterungsbeständigen Ripsstreifen und die Profile aus verwindungssteifem Aluminium mit unterseitiger Trittschalldämmung.
Eingangsmatten in Bildungseinrichtungen
»Bei der Planung dieses öffentlichen Gebäudes ging es um die generelle Gefahrenminimierung. Die Gewährleistung der modernen Verkehrssicherheit für Menschen in einem Gebäude wird zu einem immer größeren Ziel von Planern und Architekten. Dabei spielen auch zertifiziertes Brandverhalten, emissionsarme Herstellung, der Gehschalleffekt und die Reinigungsintervalle eine Rolle«, so Tim Lüdrichsen, Verantwortlicher für die Baumaßnahmen der CAU.


