Eurobaustoff: Deutliches Plus im 3. Quartal
Mit einem Umsatzplus von 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Einkaufsvolumen von 5,67 Milliarden Euro im 3. Quartal setzt Eurobaustoff ihren erfolgreichen Weg weiter fort.
»Wir können keine negativen Effekte infolge der Corona-Pandemie im operativen Geschäft unserer Eurobaustoff-Fachhändler feststellen. Die Geschäfte bei unseren Gesellschaftern laufen weiterhin sehr gut«, erläutert Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung. Dennoch sei 2020 laut Kern ein Ausnahmejahr, weil die komplizierte Situation durch die anhaltende Pandemie für viel Arbeit hinter den Kulissen gesorgt habe. Dazu gehöre auch der Ausfall zahlreicher Tagungen und Versammlungen sowie die Entwicklung digitaler Kommunikationskonzepte. »Die alternativen, digitalen Kommunikationswege funktionieren sehr gut, aber die persönliche Begegnung mit unseren Gesellschaftern und das Netzwerken sind durch digitale Angebote nicht zu ersetzen. Wir hoffen daher für 2021 wieder auf mehr Präsenzveranstaltungen«, so Kern weiter.
Alle Warenbereiche im Plus
Einen großen Anteil am Umsatzplus hat die außergewöhnlich positive Entwicklung im Warenbereich Tiefbau/GaLaBau. Der Warenbereich schließt in den ersten neun Monaten des Jahres mit einem Plus von 17,3 Prozent ab.
Im Segment Holz und Bauelemente ist ein Plus von 8,52 Prozent zu verzeichnen. Der Bereich Fliesen (+20,8 Prozent) konnte den nominal höchsten Zuwachs verbuchen. Auch weiterhin positiv entwickelt haben sich der Einzelhandel mit +17 Prozent sowie der Warenbereich Dach & Fassade/Baumetalle mit +9,8 Prozent.
Ausblick
Auch für das 4. Quartal rechnet die Kooperation mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung in Deutschland: »Wir gehen davon aus, dass trotz der gestiegenen Infektionszahlen die Baukonjunktur in 2020 stabil bleibt«, so Hartmut Möller, Geschäftsführer für den Einkauf sowie die Ländergesellschaften in Österreich und der Schweiz. In beiden Ländern habe sich die Baukonjunktur nach den zeit- und teilweisen Schließungen von Baustellen und strengen Auflagen für Baufachhandlungen im Frühjahr wieder auf den Vorjahreswerten eingependelt. Es bleibe abzuwarten, wie sich die jüngste Entwicklung rund um Corona auf die letzten Monate des Jahres auswirkt.

