Eurobaustoff: Erstes Quartal mit Bestwerten
Die Kooperation Eurobaustoff ist mit Bestwerten ins Jahr 2019 gestartet. So kauften die derzeit 468 Gesellschafter (Stand 31. März 2019) im ersten Quartal Waren im Wert von 1,46 Milliarden Euro über die Zentrale ein. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Plus von 11,2 Prozent. Diese Dynamik führen die Verantwortlichen der Eurobaustoff auf einen sehr milden Winter sowie den anhaltenden Bauboom zurück.
Die Entwicklung in den einzelnen Sortimentsbereichen war generell positiv, in ihrer Ausprägung aber sehr unterschiedlich.
Entwicklung der Bereiche
Mit einem Plus von knapp 10 Prozent ist der Bereich Dach & Fassade/Baumetalle dynamisch gestartet. Über Branchendurchschnitt liegt der Einzelhandel, der um 5 Prozent zulegte. Die Fliese bringt auch in 2019 einen verlässlichen Umsatz, auch wenn sie nur rund 5 Prozent des kooperationseigenen Einkaufsvolumens erwirtschaftet. Mit über 10 Prozent liegt sie über dem Ergebnis des Vorjahres-Quartals. Der milde Winter nahm auch Einfluss auf die Hochbau-Zahlen. Über den gesamten Bereich gab es fast 24 Prozent Plus.
Zuwachs bei Holz und Bauelementen
Der Zuwachs im Bereich Holz und Bauelemente ist mit einem Wachstum von über 9 Prozent zum Vorjahr sehr erfreulich. Seit Mitte vorigen Jahres ist der Technische Einkauf unter neuer Leitung und will bereits in 2019 ein deutliches Zeichen setzen. Das Plus im ersten Quartal von 8 Prozent bei investiven Gütern ist ein erster Hinweis darauf.
Auch im Bereich Tief- sowie im Garten- und Landschaftsbau ist der milde Winter im ersten Quartal zu spüren. Die wachsende Bereitschaft der Kommunen, der Landes- und Bundesämter, deutlich mehr zu investieren, sowie das boomende Neubaugeschäft machen sich zudem bemerkbar. Das führt im Garten- und Landschaftsbau zu einem Plus von weit über 25 Prozent und im Tiefbau von fast 18 Prozent. Für die weiteren Quartale wird auch eine zweistellige Entwicklung erwartet.
Überaus erfreulich verlief das erste Quartal für den Bereich Trockenbau und Dämmstoffe. Knapp 12 Prozent mehr orderten die Gesellschafterhäuser in der Kooperationszentrale als im Vorjahres-Quartal.
Weiterhin positive Aussichten
Unabhängig von den Warenbereichen ist die Entwicklung in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich. In Deutschland liegen die Regionen Nord und Süd über dem Durchschnittswert. Sowohl die Schweiz als auch die Entwicklung in Österreich ist leicht über dem Vorjahr.
Hier erwartet die Kooperation durch eine noch intensivere Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern ebenfalls positive Zahlen im laufenden Jahr.

