01.02.2020 | Fachhandel / Kooperationen Seite 10 in Ausgabe 2/2020

Eurobaustoff: Umsatz 2019 um 3,17 Prozent gesteigert

Auch im letzten Jahr hat Eurobaustoff frühzeitig ihr Einkaufsvolumen 2018 sowie die Planzahlen für 2019 überschritten.
Mit einem Einkaufsvolumen von 6,66 Milliarden Euro erreichte die Kooperation im 14. Jahr in Folge einen Zuwachs im dreistelligen Millionen-Bereich. Damit verbesserte die europäische Kooperation mittelständischer Fachhändler für Baustoffe, Holz und Fliesen ihr Einkaufsvolumen um 3,17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
»Mit über 3 Prozent Zuwachs haben wir unser Ziel beim Einkaufsvolumen für 2019 erreicht«, freut sich Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung. »Unser Ergebnis spiegelt die derzeitigen Verhältnisse unserer Branche wider, die trotz guter Konjunktur auch mit negativen Tendenzen zu kämpfen hat.« Gemeint sind hier unsichere Parameter wie Fachkräftemangel, Logistik, gesamte Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftsembargos.
Die Entwicklung in den einzelnen Warenbereichen war für die Kooperation in 2019 sehr unterschiedlich und reichte in den einzelnen Bereichen von knapp 1 Prozent bis 7,7 Prozent plus. Den stärksten Zuwachs erreichte der Bereich Fliese mit 7,7 Prozent. Beschleunigt wurde dieses Wachstum durch einen Gesellschafter, der in 2019 einen starken Fliesenhändler in Baden-Württemberg übernahm. Den höchsten absoluten Umsatzzuwachs (+4,3 Prozent) erzielte der umsatzstärkste Warenbereich, der Hochbau, der die Fachbereiche Bauchemie, Putze/WDVS und Rohbau-Wandbaustoffe umfasst.
Zwischen 3 und 3,5 Prozent lagen die Zuwachsraten in den Bereichen Trockenbau und Dämmstoffe, Tiefbau und Galabau sowie der Technische Einkauf. Es folgt der Bereich Dach & Fassade/Baumetalle mit 2,6 Prozent, der Einzelhandel mit 1,6 Prozent sowie Holz und Bauelemente mit einem Plus von knapp 1 Prozent, wobei die dekorativen Holz-Sortimente mit annähernd +5 Prozent deutlich besser abschneiden konnten. Das Zuwachs-Ranking spiegelt dabei aber keinesfalls die Anteile am gesamten Einkaufsvolumen wider.
Dekoratives Holz und Bodenbeläge sind nach wie vor Umsatzbringer im Einzelhandel und sorgen für Wachstum. Bestes Beispiel sind die Designfußböden, die aber gleichzeitig den rückläufigen Trend bei der Fliese bestätigen.

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