Eurobaustoff: Umsatz 2020 um 12,3 Prozent gesteigert
»Mit einem Plus von 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist es uns gelungen, ein Einkaufsvolumen von 7,48 Milliarden Euro zu erzielen. Mit diesem Ergebnis blicken wir auf das erfolgreichste Jahr unserer Kooperationsgeschichte zurück und sind mit dem Sprung über die 7-Milliarden-Euro-Hürde in eine neue Dimension vorgestoßen«, sagt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung, in der Rückschau auf ein außergewöhnliches Jahr.
Ein weiterer, nicht unbedeutender Faktor für den Erfolg war die Klassifizierung des Baufachhandels als systemrelevant. Von dieser Einstufung konnte Eurobaustoff sowohl im Baufachhandel als auch im DIY-Bereich profitieren.
Ländergesellschaften
Mit Blick auf die Ländergesellschaften zieht Hartmut Möller, Geschäftsführer für den Geschäftsbereich Einkauf und auch für die Ländergesellschaften Österreich und Schweiz, für 2020 eine positive Jahresbilanz. Für Österreich kann der Geschäftsführer von einem leichten Zuwachs des zentralfakturierten Einkaufsvolumens berichten. Eine Entwicklung, mit der nach dem zeitweisen Stillstand auf den Baustellen im Frühjahr 2020 nicht unbedingt zu rechnen war.
Die Eurobaustoff-Ländergesellschaft Schweiz sowie die Niederlande erreichten im zurückliegenden Jahr ein zweistelliges Einkaufsplus.
Einzelne Warenbereiche
Die Entwicklung in den einzelnen Warenbereichen war für die Kooperation in 2020 durch die Bank positiv.
Den stärksten Zuwachs erreichte der Bereich Fliese mit 22,5 Prozent. Hier sind jedoch Sondereffekte durch Veränderungen im Gesellschafterkreis im zurückliegenden Jahr zu berücksichtigen.
Es folgt der Warenbereich Tief- und Galabau, der 2020 mit einer Zuwachsrate von 18,9 Prozent abschließt und fast auf gleicher Höhe mit dem Einzelhandel (+18,7 Prozent) liegt. Dahinter reihen sich die Bereiche Holz und Bauelemente mit einem Plus von 12,1 Prozent, Dach & Fassade/Baumetalle mit +11,3 Prozent sowie der Bereich Hochbau mit +10,6 Prozent ein. Auf den weiteren Plätzen folgt der Warenbereich Trockenbau und Dämmstoffe mit einer Zuwachsrate von 6,3 Prozent sowie der Fachbereich Technischer Einkauf, der ein Plus von 7,1 Prozent erreicht.

