Exklusiv bei Sonnen Herzog: »Die Innungsfarbe«
In Kooperation mit dem Farbengroßhändler Sonnen Herzog bietet die Maler- und Lackiererinnung Düsseldorf eine hochwertige Innendispersionsfarbe unter dem Namen »Die Innungsfarbe« an. Mit dem Verkauf wird die Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk unterstützt.
Die Maler- und Lackiererinnung Düsseldorf bringt erstmals eine Innendispersionsfarbe in den Verkauf, die aktuell nur den rund 170 Mitgliedern der Innung vorbehalten und ab sofort ausschließlich bei Sonnen Herzog erhältlich ist: »Die Innungsfarbe«.
Eine Innendispersion für Profis, von Kollegen getestet
»Die Innungsfarbe ist ein Top-Produkt, das der Vorstand auf Herz und Nieren geprüft hat. Wir haben das Optimum für unsere Innungskollegen herausgeholt«, so Jörg Schmitz, Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Düsseldorf sowie stellvertretender Landesinnungsmeister. Er stellte »Die Innungsfarbe« im Rahmen einer Pressekonferenz bei Sonnen Herzog in Düsseldorf vor. »Wir haben die Farbe nicht selbst hergestellt, wir haben einen Partner in der Industrie gefunden, bei dem wir unsere Vorstellungen in die Entwicklung mit einbringen konnten«, erklärt Schmitz. Die Innendispersion mit einer Nassabriebbeständigkeit der Klasse 1 hat eine maximale Deckkraft, lässt sich schnell verarbeiten, eignet sich dank der langen Offenzeit auch zum Ausbessern und ist geprüft desinfektionsmittelbeständig. Die Innung empfiehlt das Produkt insbesondere bei starkem Streiflicht.
»Wir freuen uns, dass uns Sonnen Herzog als ›Platzhirsch‹ in Düsseldorf unterstützt und den Vertrieb hierfür übernimmt«, sagt Schmitz.
Unterstützung für die Ausbildung
Der Großhändler für Farben, Tapeten, Bodenbeläge und Werkzeuge ist seit mehr als 130 Jahren ein zuverlässiger Partner für Handwerker in der Region. »Durch unsere Eigenmarke ›Sonnit‹ bringen wir viel Erfahrung mit. Vom Verkauf der Innungsfarbe versprechen wir uns einen zusätzlichen Umsatz. Es ist ein Experiment, das wir gern unterstützen, zumal auch uns die Ausbildung im Malerhandwerk sehr am Herzen liegt. Die Initiative ist ein tolles Zeichen für den Nachwuchs«, betont Margarete Sonnen, Geschäftsführerin von Sonnen Herzog. Das Traditionsunternehmen mit seiner Zentrale in Düsseldorf und 15 Niederlassungen in Nordrhein-Westfalen sei bisher gut durch die Corona-Krise gekommen. »Ich bin sehr dankbar, dass wir unsere Gewerbekunden, die volle Auftragsbücher haben, auch in Zeiten der Pandemie mit Material versorgen können«, sagt Sonnen.
Mit dem Kauf jedes Farbeimers unterstützen die Kunden die Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk. Ein Euro pro verkauftem 12,5-Liter-Ge-binde kommt dem regionalen Malernachwuchs zugute. Die Innung möchte mit dem Geld besondere Seminare für Auszubildende finanzieren. Als Beispiel nannte Schmitz einen Workshop bei dem berühmten Düsseldorfer Bildhauer und Wagenbauer Jacques Tilly.
Viel Zuspruch für das Projekt
Bei der Präsentation in der Sonnen-Herzog-Zentrale erhielt das Projekt in Fachkreisen viel Zuspruch. Der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, Andreas Ehlert, lobte das Engagement der Innung und die Kooperation mit Sonnen Herzog als »herausragendes Beispiel, wie durch Eigeninitiative und Kreativität ein Mehrwert für alle Beteiligten geschaffen wird«.
Landesinnungsmeister Jan Bauer vom Maler- und Lackiererinnungsverband Nordrhein betonte, wie wichtig die Ausbildung für die Zukunft des Malerhandwerks sei. »Heute sind 75 Prozent der Maler und Lackierer in Deutschland älter als 50 Jahre. Für die Zukunft brauchen wir dringend junge Leute aller Schulformen, die sich für das Malerhandwerk begeistern lassen.« Leider sei das Handwerk für viele Eltern keine Option für ihre Kinder. »Das müssen wir mithilfe der Presse und der Schulen ändern«, appellierte Bauer.
Den schlichten Namen »Die Innungsfarbe« wählte der Vorstand übrigens, um perspektivisch auch anderen Innungen den Verkauf zur Unterstützung der regionalen Ausbildung zu ermöglichen. Für Schmitz ist die exklusive Innungsfarbe auch ein Anreiz für Betriebe, dem Verband beizutreten. Der Obermeister kann sich gut vorstellen, weitere Produkte für Innungsmitglieder auf den Markt zu bringen und eines Tages, wie der Branchenverband in Großbritannien, Prüflabel an die Hersteller von Farben zu vergeben. Auch Margarete Sonnen ist für weitere Kooperationen offen.


