FAF: Messebericht
Döllken: Zwei Koffer für alle Fälle
Döllken, Hersteller hochwertiger Sockelleisten, zeigte in Köln die 14 neuen Trendfarben seiner »Cubu flex life«-Kernsockelleisten unter dem Thema »Urban Jungle« sowie selbstklebende und nachleuchtende Treppenkanten für Vinylböden. Gleichzeitig präsentierte er das dazu passende Zubehör für den Verarbeiter, kompakt und gut organisiert in zwei neuen Werkzeugkoffern. Björn Rohmert, zuständig für das Marketing bei Döllken Profiles, erklärte dazu: »Durch immer mehr Zubehör wurden die Koffer zum einen schwerer, zum anderen mussten die Handwerker oft tüfteln, wie sie die Geräte einpacken, damit der Deckel noch schließt. Wir standen daher vor der Entscheidung, einen größeren und somit noch schwereren Koffer zu packen oder den Inhalt auf zwei Koffer aufzuteilen.« Man entschied sich für Letzteres und trennte die Hauptwerkzeuge in die Bereiche »Kleben« und »Verlegen«. Während in dem einen Koffer nun die Heißklebepistole sowie Bedarf rund ums Kleben ihren Platz findet, ist im zweiten Koffer unter anderem die Stanze für die professionelle Verlegung untergebracht. Durch die Aufteilung wurden gleichzeitig Aussparungen gewonnen, die vom Handwerker nachträglich befüllt werden können. »Wir hoffen natürlich, dass die Änderungen, die wir am Werkzeugkoffer vorgenommen haben, gut ankommen werden«, so Rohmert. »Auf der Messe wird es daher interessant sein zu sehen, ob die Neusortierung von den Handwerkern angenommen wird.«
Pufas: Aller guten Dinge sind drei
»Auf der ›FAF‹ fühlen wir uns zu Hause, denn hier trifft sich das Malerhandwerk! Wir freuen uns daher sehr, dass die Messe nach fünf Jahren endlich wieder stattfindet. Unsere Terminkalender sind voll und es sieht jetzt schon so aus, als ob es eine ganz tolle Veranstaltung werden wird«, frohlockte Martina Sonne, Marketingleiterin bei Pufas, am ersten Messetag. Im Gepäck dabei hatten die Mündener den neuen faserverstärkten und spannungsarmen Wandfüller »Rapid-Filler RF1«, der auf schwach saugenden Untergründen ohne Grundierung verarbeitet werden kann. Ebenfalls neu gab es die ultramatte Beschichtung »Rapid-Finish RF2« für glatte Oberflächen als passende Ergänzung dazu. Dritte Neuheit im Bunde war schließlich die Reinacrylat-Farbe »Housepaint«, die auf fast allen Untergründen eingesetzt werden kann und mit ihren rissüberbrückenden, dauerelastischen und schlagregendichten Eigenschaften besonders widerstandsfähig ist.
Erfurt: In die Breite gegangen
Anstatt seine Tapeten wie üblich in handliche Rollen zu schneiden, kam Rauhfaserhersteller Erfurt auf die Idee, doch einfach die komplette Rolle von der Papiermaschine zu nehmen. Entstanden ist die »GIGA-Rolle«, die sich mit einer Breite von bis zu 3,20 m besonders für die Gestaltung sehr großer Flächen eignet. »Dafür wird zunächst die komplette Wand eingekleistert und die Rolle dann an einem Stück von links nach rechts gerollert. Man hat also nur noch eine sehr große Tapetenrolle und nicht wie sonst mehrere Bahnen nebeneinander. Das ermöglicht es dem Maler, sehr schnell, effizient und nahtlos zu tapezieren«, führte Erfurt-Marketingleiter Frank Seefeld aus. Ferner präsentierten die Wuppertaler die »Juicy Walls« sowie ihre »KlimaTec«-Palette. Die energetischen Produkte bilden eine Dämmschicht zwischen kaltem Mauerwerk und Innenraum und tragen so effizient dazu bei, Energie einzusparen. Neben den Produkt-Highlights wartete Erfurt mit einem weiteren Höhepunkt am Messestand auf: der »Deutschen Meisterschaft im Schnelltapezieren«, die für den Sieger mit 10 000 Euro Preisgeld dotiert war. Für die Teilnahme hatten sich im bundesweiten Vorausscheid 60 Finalisten qualifiziert.
Ardex: Neues Kundenportal
Ardex ging mit gleich drei Produktneuheiten an den Messestart: Da wäre zunächst »Ardex 929«, eine mineralische Feinspachtelmasse mit 120 Minuten Verarbeitungszeit bei nahezu gleichbleibender Konsistenz. Diese eignet sich durch ihre mineralischen Bestandteile und der damit verbundenen Alkalität besonders für die Verwendung in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Ebenfalls neu ist der mineralische Flächenspachtel »A 800 Ready«, mit dem der Flächen- und Fugenspachtel »A 828 Ready« ein ergänzendes Produkt im preiswerten Segment gefunden hat. Die weiße Dispersionsspachtelmasse ist ohne vorheriges Anrühren direkt gebrauchsfertig und in vielen Fällen ohne Grundierung einsetzbar. Nicht zuletzt gibt es die Schnellspachtelmasse »K 55« jetzt auch auf Basis der Bindemitteltechnologie Revocem. Die Produktneuheit namens »K 55 S« ist bereits nach 60 Minuten verlegereif und bietet zudem gute Verlaufseigenschaften sowie eine hohe Endfestigkeit. Auch in puncto Service gab es mit dem »myARDEX Portal« eine Neuheit am Stand zu entdecken. Mit dem Portal profitieren die Kunden unter anderem von exklusiven Inhalten, Community-Events, Gewinnspielen und Treue-Prämien. »Wir wollen dadurch mit den Kunden enger in die Kommunikation treten«, erklärte Dirk Krannich, Ardex- Vertriebsleiter Deutschland. »Das ist auch der Hauptgrund für unseren Messeauftritt in Köln, denn hierher kommen zu 90 Prozent die Handwerker, die wirklich anfassen und die Produkte im wahrsten Sinne begreifen wollen. Die ›FAF‹ bietet uns daher die beste Möglichkeit, um direkt am Handwerker zu sein.«
Jaeger: Bekenntnis zur Branche
»Willkommen in San Remo« plakatierte Farben- und Lackhersteller Jaeger an seinem Messestand im sonst noch kühlen Köln und spielte damit auf seine Kernkompetenzen »Sanierung, Renovierung und Modernisierung« an. Neu vorgestellt wurde die lösungsmittelfreie Industriemarkierungsfarbe »Kronolux 2K-Aqua«, die speziell für Markierungen mit hoher Beanspruchung im Innen- und geschützten Außenbereich entwickelt wurde und mit einer extrem schnellen Trocknungszeit von 24 Stunden punktet. Speziell auf die Jaeger-Markierungsfarben abgestimmt, wurde ergänzend ein Airless-Markierungswagen gezeigt, dessen Einsatz eine hohe Flächeneffizienz und scharfe Randbegrenzung ermöglicht. Ebenfalls neu vorgestellt wurde der gebrauchsfertige Spachtel »1K Deco Wall & Floor plus« für fugenlose Oberflächen. Dieser kommt etwa in Büros, Badezimmern, dem Objektgeschäft und dem gehobenen Privatbereich zum Einsatz und sorgt hier für eine edle Loftoptik. Weitere Themen am Stand waren die Poolfarben sowie neue Anti-Graffiti-Produkte. »Die Stimmung hier am Stand ist gut. Wir sind voll motiviert und die Halle füllt sich«, äußerte sich Lorenz Vogt, Marketingleiter bei Jaeger, begeistert. »Wir zeigen viele neue Produkte und freuen uns auf den Austausch. Der Messeauftritt auf der ›FAF‹ ist für uns eine Art Bekenntnis zur Branche.«
Komar: Individuelles Wanddesign für den Objektbereich
»Der Kunde kann natürlich auch über Komar Sonderanfertigungen in Wunschgröße konfigurieren lassen«, erklärte Komar-Key-Account-Manager Roland Fiala. Da aber speziell aus dem Objektbereich sehr viele Nachfragen von Raumausstattern und Innenarchitekten gekommen seien, entschied man sich, mit dem neuen Brand »k'moor« nun auch die individuellen Ansprüche dieser Klientel zu bedienen. Angepasst werden können hierbei nicht nur das Format, sondern auch die Materialien – wahlweise Vlies- und Vinyl-Substrate, nachhaltiges Flachs oder Glasfaser für den Nass- und Außenbereich – sowie Farbe und Design. Am Stand zeigte der Tapetenhersteller die verschiedenen Designs sowie Anwendungsmöglichkeiten und freute sich über großes Interesse. Fiala: »Die Maler sind hochmotiviert und freuen sich, dass sie hier neue Produkte vorfinden, mit denen sie individuell arbeiten können und die Möglichkeit bekommen, einen anderen Kundenkreis im hochwertigen Bereich aufzubauen.«
Storch: Erlebnisorientiert
Storch feierte in Köln den großen Messeauftritt; mit 612 m² Standfläche war es diesmal sogar der bisher größte des Unternehmens überhaupt. »Und den Platz brauchen wir auch, denn wir möchten hier unser komplettes Vollsortiment in Funktion und Interaktion darstellen und den Kunden so die Möglichkeit geben, die Produkte selbst zu erleben«, erklärte Angela Karamann, Marketingexpertin bei Storch (auf dem Foto mit Karl Siepelmeyer, Leiter des Storch-Produktmanagements). Entsprechend erlebnisorientiert war die Fläche konzipiert: Um die Werkzeuge im wahrsten Sinne des Wortes »begreifen« zu können, durften diese in die Hand genommen und ausprobiert werden. Außerdem wurden die Produkte in neun Vorführbereichen in Anwendung gezeigt sowie Fragen und Themen der Kunden erörtert. Neben dem »Erlebnis« wurde am Stand auch das »Gefühl« großgeschrieben. »#WirLiebenStorch« lautet die neue emotionale Imagekampagne, die pünktlich zur »FAF« an den Start ging. »Storch ist als Marke über 125 Jahre alt und hat daher von Haus aus ganz viel Geschichte. Diese wollen wir dieses Jahr aus Sicht unserer Kunden und Mitarbeiter auf die Bühne bringen«, so Karamann weiter. In Form kurzer Statements erzählen nun zwei Personen aus jeweils unterschiedlicher Perspektive »ihre« ganz eigene – und doch verbindende – Geschichte mit dem Unternehmen, welche dann unter anderem in Form von Interviews in den sozialen Medien fortgeführt wird. Nicht zuletzt wurden am »Nachhaltigen Wandmeter« drei Neuheiten zur Messe präsentiert: die Abwasser-Spaltanlage »ColorFree top«, mit der man nun unterbrechungsfrei arbeiten kann, sowie zwei neue Pinsel. Bei beiden bestehen die Borsten aus Recyclingfasern, eine Variante verfügt zusätzlich über eine Stanzung, die leicht zu reinigen ist und so die Lebensdauer des Pinsels deutlich verlängert.
Marburger: Überstreichbare Tapeten auf Lehmbasis
Seit fast 35 Jahren ist die Marburger Tapetenfabrik mit der Marke »Patent Decor«, die für überstreichbare Tapeten auf Vliesträger steht, am Markt erfolgreich. Auf der »FAF« stellte sie ihre überarbeitete Kollektion vor, die nun um eine Sparte erweitert wurde: »Terra« heißt der Neuzugang, mit dem jetzt erstmals überstreichbare Tapeten auf Lehmbasis als wohngesunde und umweltfreundliche Alternative integriert wurden. Der zum Einsatz kommende Rohstoff wird regional abgebaut, was Lieferwege vermeidet und zugleich Energie einspart. Zudem sorgt Lehm mit seinen feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften für ein gesundes Raumklima. Weitere Besonderheit ist, dass die »Terra« vom TÜV das Zertifikat »für Allergiker geeignet« bekommen hat. »Die neue Serie kommt gut an«, freute sich Paul Eitel, Einkauf und Vertrieb bei Marburger, am ersten Messetag. »Es herrscht eine gute Atmosphäre auf der Messe und wir haben einen guten Standort bekommen. Wir freuen uns daher auf spannende Tage hier in Köln.«
Friess-Techno-Profi: Leichtgewicht für den Maler
Carbon kommt überall dort zum Einsatz, wo hohe Belastungen absorbiert werden müssen und gleichzeitig jedes Gramm Gewicht zählt, etwa im Motorsport oder bei Windturbinen. Jetzt hält das Leichtgewicht auch im Malerhandwerk Einzug. Friess-Techno-Profi stellte in Köln seinen neuen Carbon-Bügel vor, mit dem Maler die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeiten deutlich einfacher und effizienter zu gestalten. »Der Bügel wiegt dank seiner Materialbeschaffenheit nur 50 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Bügeln. Dadurch ist er überall da gut einsetzbar, wo es auf die Gelenke geht, beispielsweise in engen Treppenhäusern oder beim Decke streichen«, erklärte Christiane Schneider, Marketingleiterin bei Friess-Techno-Profi. Der Carbon-Bügel ist zudem rostfrei und durch die naht- und ansatzfreie Verarbeitung »aus einem Guss« besonders leicht zu reinigen. Schneider: »Das Produkt ist im Vergleich zu einem normalen Bügel in der Anschaffung zwar natürlich teurer, aber er wird trotzdem sehr gut angenommen. Für uns läuft es auf der Messe super, denn der Bügel überzeugt!«
Keim: Holzweichfaserplatten für den Massivbau
Unter dem Slogan »Beste Farbe. Beste Dämmung.« stellte Keim am Kölner Messestand zwei neue, nachhaltige Dämmsysteme vor. Zum einen wurden leichte Holzweichfaserplatten präsentiert, die nicht nur im Holzrahmenbau, sondern auch im Massivbau bei der Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz kommen sowie mit den hauseigenen mineralischen Putz- und Anstrichsystemen kombiniert werden. Zum anderen wurde das Dämmsystem »Keim XSulation-Star« gezeigt, bei dem der Kunde zwischen den Dämmstoffen Mineralwolle, Holzfaser oder EPS wählen kann. Kombiniert mit dem mineralischen Oberputz »Keim Brillantputz« und der 2-in-1-Beschichtung »Keim Twinstar« auf Sol-Silikat-Basis erhält man so eine Oberfläche mit hoher Langzeitbeständigkeit. Apropos lange Zeit: Am Stand freute man sich nach fünf Jahren Pause auf ein Wiedersehen in Köln. Keim-Marketingleiterin Kerstin Möller erklärte: »Für uns ist es sehr wichtig, den persönlichen Dialog mit unserer Zielgruppe der Verarbeiter zu halten. Deshalb sind wir hier und freuen uns auf den Austausch!«
Dinova: Ein Treffpunkt für Kunden
Es war kaum ein Durchkommen am Gemeinschaftsstand von Dinova/Meffert, denn hier tummelten sich die Fachbesucher und Kunden. Bei Dinova freute man sich, auf der Messe »FAF« mit dabei zu sein. Im Gepäck hatte der Farbenhersteller natürlich seine Innovation »SOL-Rapid«, die bereits im Jahr 2023 auf den Markt gekommen ist. Die Innendispersion »SOL-Rapid« ist die Verschmelzung eines neuen Hochleistungs- und eines bewährten mineralischen Bindemittels. Ergänzt durch eine hohe Pigmentierung und spezielle Additivkombinationen ist so eine neue Innenfarbe entstanden. Hierbei wurden den verarbeitungstechnischen Vorteilen der klassischen »Rapid«-Innenfarben die physikalischen Vorteile der Mineralfarben hinzugefügt.
Auch bereits seit 2023 erhältlich, zeigte Dinova das unter dem Motto »3 x 3 Produkte für alle Beanspruchungsklassen« gelaunchte schlanke und klar geordnete Bodenbeschichtungssystem. Das neue »DinoFloor«-Sortiment besteht aus jeweils drei Produkten für drei Belastungsklassen: gering, mittel und hoch. Mit ihnen können fast 85 Prozent der Bodenbeschichtungen, die der Maler im Innenbereich verarbeitet, abgedeckt werden. Vier Zusatzprodukte runden das Sortiment ab.
»Wir haben in diesem Jahr keine Neuheit extra für die Messe ›FAF‹ dabei. Das lag auch nicht im Fokus unserer Messeteilnahme. Uns kam es in diesem Messejahr darauf an, unsere Kunden zu treffen und mit ihnen in den Austausch zu gehen«, sagte Dinova-Geschäftsführer Dr. Frank Jung.
Jonas: Fokus auf Private Labeling
»Wir liefern die Qualität, den Namen bestimmt der Kunde«, erklärte Petra Bark, zuständig für Marketing und PR bei Jonas Farbenwerke. Lief das Thema Private Labeling bisher eher unter Verschluss, ging der Hersteller von Innen- und Außenfarben jetzt mit dem Logo »250+« großformatig in die Vollen. Bark: »Wir verweisen damit auf die über 250 Private Label, die wir bisher umgesetzt haben. Jetzt wollen wir mit dem Thema stärker nach vorne gehen und setzen daher hier in Köln unser Augenmerk darauf.« Ebenfalls gezeigt wurden die Rezyklat-Gebinde, die in Kombination mit den konservierungsmittelfreien Jonas-Produkten eine konsequente Fortführung hin zu nachhaltigen Baufarben darstellen. Am Messestand freute man sich derweil, endlich wieder persönlich mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. »Es zeigt sich, dass der Kontakt über Telefon und Internet das nicht ersetzen kann«, so die Pressesprecherin. »Wir arbeiten eben doch in einem Business, wo es sehr viel auch um das Zwischenmenschliche geht.«
Mesko: Vom Handwerk zur Automatisierung
Ziel am Messestand von Mesko war es vor allem, den Malern einen Einblick in die Produktionsprozesse zu geben und gleichzeitig die Überleitung vom klassischen Handwerk zur Automatisierung darzustellen. Während in einem Bereich also ein Mitarbeiter für die interessierten Zuschauer noch in guter alter Manier Pinsel klebte, surrte im anderen Bereich ein Roboterarm wie am Schnürchen. »Auch wir sind konfrontiert mit Personal- und Fachkräftemangel. Darüber hinaus ist Personal hierzulande teuer«, erklärte Mesko-Geschäftsführer Michael Schuller. »Da wir aber in Deutschland bleiben wollen, setzen wir jetzt verstärkt auf die Robotik, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein.«
Darüber hinaus zeigte der Pinselhersteller in Köln natürlich sein Kernsortiment. High-End waren hierbei Pinsel mit der innovativen Synthetikfasermischung »Mesko Konex«. Das sehr dünne, fein gespitzte Synthetikmaterial eignet sich bestens für die Verarbeitung von wasserbasierten Lacksystemen.
Diessner: Neuheiten live vorgeführt
Auf dem Messestand standen die Live-Vorführungen der Neuheiten und Premium-Produkte im Fokus. Einfach, schnell und gut grundieren war eines der Themen. Mit dem »Gel Grund« von Diessner wird, laut Herstellerangaben, der Grundierungsauftrag erleichtert. Er ist tropffrei, schnell sowie einfach zu verarbeiten und überzeugt durch seine Wirtschaftlichkeit. Die gelartige Konsistenz ermöglicht eine bessere Haftung auf vielen verschiedenen Oberflächen und kann sich in Unebenheiten und Poren einbetten, was zu einer starken Verbindung zwischen der Grundierung und dem Untergrund führt. Im Vergleich zu dünnflüssigeren Grundierungen tropft der »Gel Grund« weniger und läuft kaum ab. Dies macht ihn bei vertikalen Anwendungen besonders benutzerfreundlich. Er kann auf verschiedenen Oberflächen wie Holz, Beton, Gips und anderen Materialien verwendet werden.
Gerade in der modernen Architektur kommt es häufig vor, dass auf glatten Wänden Streiflicht auftritt. Durch die Eigenschaften sei die »Diescolith Perfect SOL« die ideale Lösung für große Wand- und Deckenflächen in hellen Räumen. Sie ist vielseitig einsetzbar und kann auf verschiedenen Untergründen wie mineralischen Putzen, Gipskartonflächen, Altanstrichen, Glattvlies und Strukturputzen verwendet werden.
Mit »ionitColor« hat Diessner eine hochwertige, konservierungsmittelfreie, mineralische Innenfarbe für die Erhöhung der Luftqualität im Portfolio. Sie ist sehr gut geeignet für sensible Wohn- und Objektbereiche, in denen gesunde Raumluft eine wichtige Rolle spielen. Dank der sich ständig neu bildenden Luftionen bindet »ionitColor« Pollen in der Raumluft und reduziert zusätzlich Aerosole. Die Konzentration von Aerosolen wird in nur 90 Minuten um 60 Prozent reduziert. Mit dem »Diessner ionitSpachtel« als Grundbeschichtung soll ein optimales Raumklima erreicht werden.
Caparol: Einige Neuheiten im Gepäck
Im Bereich der Fassadengestaltung hat sich viel getan. So hat Caparol in Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim eine neue »Original Meldorfer«-Kollektion entwickelt, die sich an die norddeutsche Küstenlandschaft anlehnt und mit drei markanten Designs besticht. Dies sorgt für noch mehr Individualität und Gestaltungsfreiheit an der Fassade.
Darüber hinaus standen zwei Premium-Fassadenfarben im Fokus: Während »ThermoSan NQG« Langzeitschutz gegen Algen- und Pilzbefall, hohe Schmutzabweisung und maximale Farbtonstabilität vereint, bietet »Muresko« nahezu unendliche Farbtonmöglichkeiten.
Eine Produktneuheit ist »Capatect Nature Wood«, ein besonders ökologisches Fassadendämmsystem auf Basis nachwachsender Rohstoffe: Dank einer Holzfaser-Dämmplatte sorgt es für exzellente Dämmeigenschaften im Sommer wie im Winter. Ferner wurde ein breites konservierungsmittelfreies Sortiment vorgestellt, das auch mit einer neuen Generation von Innenfarben auftrumpft. Die Besonderheit des Produkts: Bei maximal leichter Verarbeitung sind mögliche Rollenansätze und Ausbesserungsstellen selbst bei ungünstigen Lichtsituationen kaum sichtbar. Außerdem zeigte Caparol ein patentiertes Tönsystem, das die Konservierungsmittelfreiheit auch nach der Tönung am Point of Sale sicherstellt.
Abgerundet wurde das Messeangebot durch Live-Vorführungen des Paint Buddys – einem Roboter, mit dem Caparol der nächste Quantensprung in der Beschichtungstechnologie gelungen ist.
Küberit: Dekorative Treppen- und Wandprofile
»Wir konnten für die ›FAF‹ das Rad nicht neu erfinden«, so Hilmar Kusmierz, Business Development Sales Manager von Küberit, bescheiden. Am Messestand fokussierte sich der Profilhersteller daher auf Bewährtes und zeigte seine abgerundeten Treppenprofile, welche auf elegante Art und Weise die Sicherheit beim Treppenlaufen erhöhen. Zu diesen und weiteren Ergänzungen im Treppenbereich hat Küberit die Themenbroschüre »Treppen gestalten und sanieren« vorgestellt, die bereits online heruntergeladen werden kann und demnächst in Druck geht.
Weiteres Hauptaugenmerk lag auf den Wand- und Tapetenprofilen aus Aluminium für die erleichterte Gestaltung von dekorativen Ecken und Übergängen. Kusmierz: »Viele kennen die Produkte schon, viele aber auch noch nicht und sind begeistert. Wir sehen hier jedenfalls großes Marktpotenzial.«
Organoid: Natürliche Materialien im Innenraum
»Die Produkte sind sehr gefällig und die Leute bleiben gerne stehen«, freute sich Organoid-Gründer und Geschäftsführer Christoph Egger über den Besucherandrang am Messestand. Das Tiroler Unternehmen war erstmals zur »FAF« nach Köln gereist und zeigte dort seine Naturoberflächen. Diese bewahren dank eines schonenden Produktionsverfahrens weitgehend die Eigenschaften der natürlichen Materialien hinsichtlich Optik, Duft sowie Haptik und bringen so die »Natur in den Innenraum«. Auf den unbehandelten Oberflächen erkennt man das verarbeitete Rohmaterial auf einen Blick. Zudem geben sie ohne den Zusatz von (künstlichen) Duft- oder Aromastoffen je nach verwendetem Rohmaterial ihren natürlichen Duft ab. Pünktlich zur Leitmesse wurden vier neue Designs gezeigt, die Naturmaterialien wie Zirbel, Moos, Almheu und mediterrane Kräuter enthalten. Ebenfalls wurde das Kollektionsbuch neu vorgestellt, das den Malern unterteilt in sechs Themenwelten Informationen sowie Geschichten und Visionen hinter den Produkten zur Hand gibt.
Mapei: Systemlösungen für Zusatzgeschäfte
Mit den Themen Tapete und LVT im Nassbereich sowie Bodenspachtelmassen zur Erstellung dekorativer Sichtböden präsentierte Mapei den Malern auf der »FAF« verschiedene Systemlösungen, mit denen sie die Möglichkeit erhalten, Zusatzgeschäft zu generieren. Gezeigt wurde das »Shower System Decor« zur Abdichtung vor der Verarbeitung von Glasfasertapeten etwa in Bädern. Dafür hatte der Bauklebstoffhersteller eigens die Partner GMM und FFT mit am Stand, die für das Design der zur Veranschaulichung gezeigten Tapeten verantwortlich zeichneten. Ebenfalls für die Anwendung im Nassbereich wurde die Systemlösung »Shower System 4 LVT« für Designbeläge präsentiert. Dritte im Bunde waren schließlich die mineralischen Oberflächensysteme »Ultratop« und »Ultratop Loft«, die für die Erstellung von fugenlosen Böden in Industrieoptik oder Spachtelböden mit Loft-Charakter eingesetzt werden. »Unser Schwerpunkt in Köln liegt auf fugenlosen Flächen im Bad- und Bodenbereich«, fasste es Bernd Lesker, Leiter Anwendungstechnik und Produktmanagement Mapei, zusammen. »Die Besucher tummeln sich alle um die Dusche. Das ist unser Aufhänger hier auf der Messe schlechthin.«
Mirka: Prototypen vorgestellt
Der finnische Schleifsystemhersteller Mirka launchte zur »FAF« einen Neuzugang und zeigte den Prototypen seiner jüngsten Innovation. Ab sofort ergänzt nun der »Deros 57« das Mirka-Sortiment der Elektro-Exzenterschleifer und erweitert die Schleiftellergrößen von bislang 77, 125 und 150 mm um den Durchmesser 175 mm. Das Neuprodukt ist dadurch etwa für den Einsatz im Holz- und Spachtelschliff auf großen Flächen prädestiniert. Weiter gab es als Vorschau den neuen Rotary-Sander »Deros RS« zu sehen, der bei Extremabtrag dennoch sehr leise arbeitet und voraussichtlich ab Ende des Jahres erhältlich sein wird. Und das Feedback war jetzt schon gut: »Das Ding wird durch die Decke gehen«, äußerte sich Daniel Sander, Bereichsleiter Maler- & Bauhandwerk bei Mirka, optimistisch. »Die ersten Kunden zeigen bereits Interesse. Wir merken, dass immer mehr Kunden auf uns zukommen, viele Produkte von uns schon haben und fragen, was es Neues gibt.«
Uzin/Pajarito/Wolff: Gemeinschaftsstand auf der »FAF« in Köln
Julia Schrapp, Referentin Unternehmenskommunikation bei Uzin Utz, stellte erstmals zur Messe »FAF« die neuen »FusionTec«-Spachtelmassen und damit eine optimierte Version der »Uzin Selection« vor. Nach dem Motto »So wenig Produkte wie möglich, so viele wie nötig« besteht die »Uzin-Selection« deshalb zukünftig aus elf Produkten, welche 90 Prozent aller Anwendungsfälle abdecken. Alle Produkte sind besonders verarbeiterfreundlich, sicher, zuverlässig und sehr emissionsarm (siehe hierzu auch Seite 128 in dieser Ausgabe).
Pajarito hatte gleich zwei Neuheiten mit dabei. Zum einen den Flächenspachtel »Pajaquick Black«, der flexibel einsetzbar ist – sowohl für großflächiges Glätten als auch für exaktes Nachzeichnen (siehe hierzu auch Seite 152 in dieser Ausgabe). Zum anderen das erste eigene Pinselsortiment, was von Heizkörperpinseln über Fassaden- bis hin zu Ring- und Flachpinseln reicht.
Der Maschinen- und Werkzeughersteller Wolff aus Ilsfeld präsentierte auf der Messe seine neueste Innovation: den Bodenstripper »Lupo«. Er entfernt PVC, Linoleum, Kautschuk sowie textile Bodenbeläge und nutzt dabei die Vorteile eines eingebauten Selbstantriebs. Reduzierter Energieverbrauch, geringes Gesamtgewicht und Nutzerfreundlichkeit sorgen für schnelle und effiziente Ergebnisse bei der Bodenbelagsentfernung (siehe hierzu auch Seite 127 in dieser Ausgabe).
Murexin: Die Kundschaft von morgen
Es sei eine gute Idee gewesen, auf die »FAF« zu kommen, fand Murexin-Vertriebsleiter Mario Blank. So hatte der Bauchemiehersteller zwar die gleichen Themen wie auf der »Domotex« im Gepäck, traf in Köln neben Handelspartnern aber auch auf viele Berufsschüler und damit auf »die Kunden von morgen«.
Gezeigt wurde ihnen der lösemittelfreie 1K-Montageklebstoff »Universal MKU 400«, der Parkettklebstoff »X-Bond MS-K 539«, Nivelliermassen, abgestimmte Systeme zur Untergrundvorbereitung auf Silanbasis (OBJEKT berichtete jeweils) sowie als Highlight Systemprodukte für die Verlegung von LVT im Nassbereich (siehe OBJEKT 1/24, Seite 86/87).
Easydek: Abdeckvlies mit eigenem Logo
Wer bei seinen Kunden Aufmerksamkeit gewinnen will, hat nun mit »Easydek Flexo Print« die Möglichkeit, das selbstklebende »Multi Cover Vlies« in ein vielseitiges Kommunikationsmittel zu verwandeln. Die Drucktechnologie ermöglicht es dem Kunden, über die gesamte Breite mit Motiven, die sich alle 90 cm wiederholen, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Das Designteam von Easydek unterstützt und erstellt individuelle Vorlagen nach Kundenwunsch. Torsten Seinsch, Key Account Manager Deutschland bei Easydek, ist sich sicher: »Ein bedrucktes Vlies sieht professionell aus und weckt Vertrauen bei Kunden und Partnern. Wir haben bereits in den ersten Tagen guten Zuspruch erhalten und sind uns sicher, mit diesem Benefit ins Schwarze getroffen zu haben.«
Mega: Produkte in Anwendung
Erstmals zur »FAF« setzte Mega an seinem Messestand nicht auf die übliche Mischform aus Produktausstellung und Praxisfläche, sondern als Hauptsponsor der »FAF Werkstatt« komplett auf Live-Performances und die Einbindung der Messebesucher. Auf diese Weise wurden den Handwerkern auf rund 400 m² und an neun Stationen die Mega-Produkte in Anwendung nähergebracht. Gezeigt wurde unter anderem der wasserbasierte Universal-Primer »060 All in One«, der die Produktstärken eines Vorlacks, eines Haftprimers und eines Absperrgrundes in einem kombiniert sowie anstrichverfärbende Inhaltsstoffe im Untergrund isoliert. Ebenfalls vorgeführt wurde der »Speedfiller 610«, der im Airless-Spritzverfahren aufgetragen für glatte Oberflächen ohne Spachteln, Abziehen, Schleifen und Grundieren sorgt. Das Konzept schien schon am ersten Messetag aufzugehen: »Ich bin sehr überrascht, wie viele Leute hier sind. So kann es weitergehen«, freute sich Mega-Außendienstmitarbeiter Nils Schubert.
Janser: »Junior Ride-on« jetzt auch batteriebetrieben
Am Stand von Janser war wie immer viel los. Neu war unter anderem der Aufsitz-Stripper »Junior Ride-on«, der nunmehr auch als Batterie-Version erhältlich ist. Geschäftsführer Olaf Janser sagte hierzu: »Das macht das Arbeiten jetzt noch unkomplizierter als bisher. Denn durch den Nullwende-Radius, der die maximale Wendigkeit der Maschine ermöglicht, muss man jetzt bei der neuen Ausführung auch nicht mehr auf das Kabel achten.« Die nach vorn geneigte Konstruktion der Maschine lenkt den Schwerpunkt auf das Werkzeug und ermöglicht damit eine optimale Arbeitsleistung. Mit seiner kompakten Abmessung von 1320 x 610 x 980 mm passt der »Junior Ride-on« durch jede Tür. Die Laufzeit beträgt bis zu drei Stunden, die Ladezeit zweieinhalb bis drei Stunden.
Ein weiteres Highlight sind die »Tracer Profilschablonen«, die in der Größe 130 und 250 mm erhältlich sind. Das Messwerkzeug ist für das einfache Anreißen von Profilen einschließlich Fußböden, Sockelleisten und Rohrleitungen gedacht. Mit einem arretierbaren Mechanismus rastet die Konturenlehre ein und ermöglicht so präzise Messungen. Hierzu erhältlich sind verschiedene Bleistifte mit Ersatzminen sowie Permanent- und Farb-Marker.
Mako: Neues Einkaufserlebnis am POS
Der »Digitale Berater« und das neue »Elite Maler-Depot Evolution« waren die Highlights auf dem Messestand bei Mako. Der »Digitale Berater« ermöglicht es Kunden, mithilfe eines Tablets und Barcode-Scanners passende Malerwerkzeuge basierend auf der ausgewählten Farbe zu finden. Zudem bietet er praktische Produktvideos und How-to-Ratgeber für einen erfolgreichen Projektstart. Durch die schnelle und einfache Integration am POS bietet Mako damit eine zusätzliche Verkaufsunterstützung.
Die neue POS-Lösung »Elite Maler-Depot Evolution« wurde in auffälligem Design präsentiert und verspricht ein perfekt auf die Bedürfnisse von Profis abgestimmtes Sortiment mit Produkten von hoher Leistungsfähigkeit, Qualität und Langlebigkeit.
Jochen Brenner, verantwortlich für das Marketing bei Mako, freute sich über die Teilnahme an der »FAF« und sagte: »Es ist für uns die ideale Plattform, um die neuesten Innovationen im Bereich Malerwerkzeuge und Zubehör einem breiten Fachpublikum zu präsentieren.« (Mehr zum Sortiment von Mako lesen Sie auf Seite 151 in dieser Ausgabe.)
A.S. Création: Ganzheitliches Konzept
Stefan Gauger, Marketingleiter bei A.S. Création: »Wir stellen hier keine einzelnen Produkte vor, sondern präsentieren hier unser ganzheitliches Konzept – von der Tapete über den Digitaldruck bis hin zur Farbe. Es ist uns bei dieser Messe vor allem wichtig, mit den Verarbeitern in den Austausch zu kommen. Es gibt hier viele inspirierende Gespräche, die ganz anders gelagert sind als die auf einer ›Heimtextil‹.«
Farbrolleneimer: Einfaches Handling mit hohem Nutzen
»Wir glauben an die Verbindung von Innovation und Umweltverantwortung. Deshalb stellen wir mit Stolz unseren Eimer aus recyceltem Material vor, der nicht nur Farbrollen aufbewahrt, sondern auch aktiv zur Reduzierung von Abfall beiträgt«, betont René Sanmann, Geschäftsführer bei Farbrolleneimer. Der Farbrolleneimer mit seinem ergonomischen Griff erleichtert den Transport und ist für die Lagerung von sechs Farbrollen entwickelt worden – drei Farbrollen bis zu einer Walzenbreite von 25 cm, zwei Farbrollen bis zu einer Walzenbreite von 10 cm und einer Farbrolle bis zu einer Walzenbreite von 12 cm. Die luftdichte Versiegelung schützt die Farbrollen zuverlässig vor Austrocknung.
Witte: KRL-Messung mit »SmartBox«
Werkzeug- und Maschinenhändler Witte präsentierte auf der »FAF« vor allem seine neue »KRL SmartBox«, die die Messung der Belegreife von Estrich mit der KRL-Methode zukünftig erleichtern soll. »Die Messung der korrespondierenden relativen Luftfeuchte (KRL) erhöht die Sicherheit der durchzuführenden Verlegearbeiten. Ergänzend zur CM-Messung sorgt unsere ›KRL SmartBox‹ dafür, dass die KRL-Messung praxistauglicher wird«, betont Witte-Geschäftsführer Benjamin Witte. Der Ablauf sieht folgendermaßen aus: Das Prüfgut muss nicht mehr abgewogen werden, da die »SmartBox« einfach nur bis zum Rand gefüllt wird. Anschließend startet der Handwerker die Box, die dann die Messung eigenständig durchführt. Ist der Gleichgewichtszustand eingetreten, ertönt ein Signal. Die Daten können dann über die »Witte-App« abgerufen werden.
Objectflor: Extra für den Maler
Zum ersten Mal auf der »FAF« mit dabei und durchaus zufrieden mit der Besucherzahl waren Objectflor-Geschäftsführer Stephan Wolff (links) und Jörn Castrup, Verkaufsleiter Deutschland Nord. Gezeigt wurde die Kollektion »Expona Living Click/Herringbone Click«, die extra für den Maler gedacht ist. Sie beinhaltet 30 Holzdekore, wovon sechs Holzdekore als Fischgrät-Clic-Planken im Format 10 x 60 mm erhältlich sind. Ausgestattet mit einer 0,3-mm-Nutzschicht, sind die Böden zu 100 Prozent wasserfest und überzeugen durch eine einfache Reinigung und Pflege. Sie sind mit integriertem IXPE-Trittschallschaum ausgestattet und bieten somit ein Trittschallverbesserungsmaß von bis zu 18 dB.
Objectflor garantiert eine unbelastete Raumluft durch hohe Qualität und das Umwelt-Label »Indoor Air Comfort Gold« sowie eine lange Haltbarkeit der Böden, was einen besonderen Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit bedeutet.
Collomix: »AOX 650« mit optionaler Zeitschaltuhr für präzise Mischungen
Mit der Überarbeitung des »AOX 650« im Jahr 2023 setzt Collomix auf neue, modernere Motortechnik, die einen deutlich höheren Wirkungsgrad im Mischgut erreicht. Zusätzlich konnte die Lärmemission der Maschine deutlich reduziert werden.
Zudem ist Collomix dem Wunsch vieler Kunden nachgekommen und hat den Schwenkarm, der das Mischwerk hält, um eine Höhenjustierung ergänzt.
Auf diese Weise lassen sich Höhendifferenzen ausgleichen, die beispielsweise durch wechselnde Volumina in den Mischeimern oder durch einen Verschleiß der Mischwerkzeuge entstehen können.
»AOX 650« ist mit einem 65-Liter-Mischeimer ausgestattet und mischt in einem Arbeitsgang bis zu 40 Liter Material.
Neu vorgestellt hat Herbert Geier, Marketingleiter bei Collomix, unter anderem das Sondermodell »AOX 650.T« mit integrierter Zeitschaltuhr. Durch sie stoppt der »AOX 650.T« automatisch nach der festgelegten Zeitspanne (1 Minute, 2 Minuten, 3 Minuten, Dauer-betrieb). Praktisch: Während der »AOX 650.T« den Mischvorgang durchführt, können indes andere Arbeiten erledigt werden.

