FEP: Hoffnung auf Stabilisierung
Bei einem Online-Meeting am 10. April diskutierte der Vorstand der Föderation der europäischen Parkettindustrie (FEP) und meint zu erkennen, dass leicht positive Zeichen auf eine Stabilisierung des Parkettmarktes in den kommenden Monaten hindeuten.
Der deutsche Parkettmarkt ist im Jahr 2023 um 14 Prozent gegenüber 2022 gesunken. Auch das erste Quartal liegt mit einem Minus bis zu 10 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Auch wenn die Bautätigkeiten immer noch rückläufig sind, glaubt man hier die Talsohle erreicht zu haben. In der Schweiz erreichte der Parkettverbrauch im ersten Quartal das Vorjahresniveau, in Österreich hat er um 3 Prozent zugelegt. Da der Bausektor jedoch in Österreich mit den gleichen Schwierigkeiten wie in Deutschland zu kämpfen hat, rechnet die FEP in 2024 und 2025 mit eher rückläufigen Zahlen.
Für die Märkte Frankreich, Italien, Spanien und Skandinavien gibt der Verband für das erste Quartal negative Zahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an.

