FEP: Parkettabsatz im ersten Halbjahr 2021 weiter gestiegen
Der Vorstand der Föderation der Europäischen Parkett-Industrie (FEP) traf sich im Oktober 2021 anlässlich des 45. FEP-Parkettkongresses in Athen und diskutierte unter anderem über die aktuelle Parkettsituation. Der Parkettverbrauch ist im ersten Halbjahr 2021 auf allen europäischen Märkten gestiegen. Grund dafür seien vor allem die durch Covid ausgelöste Fokussierung auf die eigenen vier Wände sowie Renovierungsarbeiten.
In der veröffentlichten Markteinschätzung sind insgesamt neun Märkte bzw. Absatzregionen aufgeführt, für die alle ein höherer Parkettverbrauch gemeldet wurde. Konkrete Steigerungsraten wurden wie folgt angegeben: Deutschland 8 bis 10 Prozent, Österreich 10 Prozent, Italien 6 bis 7 Prozent und der Schweizer Parkettmarkt mit 9,6 Prozent. In Frankreich und Schweden hat es laut FEP Zuwächse in einem zweistelligen Prozentbereich gegeben. Für die Länder Kroatien, Spanien und die zusammengefasste Region Dänemark/Finnland/Norwegen wurde lediglich ein Anstieg ohne Angaben einer quantitativen Veränderung ausgewiesen.
Der insgesamt guten Auftragslage der europäischen Parkettindustrie stehen nach wie vor Rohwaren-Engpässe, weiter steigende Materialkosten sowie Beeinträchtigungen bei der Logistik gegenüber. Mit einer Entspannung in diesen Bereichen rechnet die FEP nicht vor Frühjahr 2022. Auch sorgt weiterhin der Fachkräftemangel in der Produktion und im Handwerk für Probleme.

