Flanders Flooring Days: Schwerpunkt Nachhaltigkeit
Vom 2. bis 5. Juni öffnen die »Flanders Flooring Days« bereits zum vierten Mal in Folge ihre Tore. Erneut werden sich dann Hersteller, Einzel- und Großhändler sowie Bauauftraggeber aus rund 80 Ländern auf den Weg nach »The Hub« in Kortrijk Xpo und in die Showrooms der teilnehmenden Hersteller machen, um sich über die neuesten Trends für Hart- und Weichböden, Textilbodenbelag und Verarbeitung zu informieren. Dieses Jahr liegt ein Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, da dieses Thema auch im Boden- und Textilbereich immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Projekte »CISUFLO« und »Living Lab Carpet« werden die Möglichkeiten von nachhaltigem Bodendesign verdeutlichen. Das belgische Forschungszentrum Centexbel für Textilien und Kunststoffe wird ebenfalls mit dabei sein und am eigenen Stand seine Vision für die nachhaltige Zukunft von Bodenbelags- und Textiltechnologien präsentieren.
Vorreiter für kreislauforientierte Bodenbeläge
»CISUFLO« steht für »Circular Sustainable Floor Coverings« und befasst sich mit der Kreislauffähigkeit von Teppich, Vinyl und Laminat. Durch die Zusammenarbeit von Centexbel mit 18 europäischen Partnern werden bereits Maßnahmen ergriffen, um den Bodenbelagssektor umweltfreundlicher zu gestalten. Das Projekt konzentriert sich auf Materialien, die leicht zu recyceln sind, und fördert die Wiederverwendung von Bodenbelägen durch neue Recyclingmethoden. Mit dem Produktinformationssystem »ePRODIS« wird in Kürze der gesamte Lebenszyklus eines Bodenbelags nachverfolgt werden können. Darüber hinaus entwickelt »CISUFLO« neue Verfahren, um Bodenbeläge leichter zu entfernen, wiederzuverwenden, zu reparieren und zu recyceln.
»Living Lab Carpet« untersucht hingegen, wohin alte Teppiche gebracht werden und in welchem Zustand sie sind, um herauszufinden, ob sie noch für die Wiederverwendung, Reparatur oder Instandsetzung geeignet sind. Vom intelligenten Design, das die Wiederverwendung fördert, bis hin zu neuen Geschäftsmodellen und Logistiklösungen nimmt »Living Lab Carpet« die gesamte Kette unter die Lupe und holt mit einem umfassenden Schulungsplan alle Akteure mit ins Boot.

