Forbo Flooring: Step into modern Nature
Der Trend zu unifarbenen und dezent marmorierten Bodenbelägen nimmt zu – so auch beim Bodenbelagshersteller Forbo Flooring.
Mit dem Linoleum-Bodenbelag »Marmoleum«, der fast ausschließlich aus natürlichen Materialien besteht, bietet der Hersteller eine komplett klimapositiv hergestellte Linoleumkollektion an – und das ohne jegliche Kompensationsmaßnahmen.
Die »Linoleum Uni«-Kollektion beinhaltet vier Designreihen, die sich in einfarbigen bis hin zu dezent gemusterten Dessins in natürlichen, neutralen Tönen präsentieren. Gerade in Verbindung mit anderen Baumaterialien wie Holz, Stein, Stahl oder Beton sind vielfältig Kombinationsmöglichkeiten realisierbar.
Forbo-Linoleum steht für hohe Qualität, funktionale Eigenschaften und innovatives Design. Architekten und Objekteure setzen das klimapositiv hergestellte Material nicht nur in klassischen Bereichen wie im Bildungs- und Gesundheitswesen ein, sondern es findet beispielsweise zunehmend in Büro- und Verwaltungsgebäuden, in der Hotellerie/Gastronomie und im Ladenbau Verwendung.
Linoleum überzeugt aber nicht nur am Boden und durch seine hervorragende Ökobilanz: »Furniture Linoleum«, ein edles Beschichtungsmaterial für ökologische Möbeloberflächen, ist ebenfalls Teil des Forbo-Programms. »Aufgrund seiner natürlichen Materialität, Haptik und Optik wird Linoleum als Werkstoff in vielen Bereichen des Innenausbaus eingesetzt. Bereits seit einigen Jahren verwenden namhafte Küchen- und Büromöbelhersteller das Produkt zur Möbelveredelung. Wegen seiner einzigartigen Beschaffenheit hat Linoleum ebenfalls die Oberflächen von Türen erobert«, sagt Peter Schulte, Forbo-Geschäftsführer DACH.
Einzigartig in seiner Art
Die Kombination eines nachhaltigen Materials mit einem natürlichen Recyclingprodukt erzeugt die Struktur von »Marmoleum Cocoa«. »Cocoa« ist eine der vier Qualitäten aus der aktuellen »Linoleum Uni«-Kollektion und ist einzigartig: Upcycling-Kakaobohnenschalen werden der Rezeptur hinzugefügt und fließen per Zufallsprinzip in den Produktionsprozess ein. Deshalb entsteht eine spannende Oberflächentextur und jeder Quadratmeter ist ein Unikat. »Cocoa« ist kreislauffähig, enthält insgesamt 43 Prozent Recyclinganteil und ist am Ende der Lebensdauer wieder recycelbar. Die Besonderheit: Zusätzlich zu den Randabschnitten, die bei der Herstellung anfallen, und den Verschnittresten, die bei der Verlegung entstehen, werden bei »Marmoleum Cocoa« auch langjährig genutzte Bodenbeläge als Recyclingmaterial eingesetzt. Auszeichnungen wie der »German Design Award« in der Kategorie »Excellent Product Design – Eco Design« und der »iF Design Award« unterstreichen das herausragende Design.
Die Zukunft liegt in der Kreislaufwirtschaft
»Linoleum Uni« von Forbo gilt als der nachhaltigste elastische Bodenbelag in der Branche, darum punktet er bei Green-Building-Zertifizierungen wie DGNB, BREEAM und LEED. »Wir erfüllen Kreislaufziele durch die Rückführung von Post-Consumer-Materialien, die im Herstellwerk zur Verarbeitung neuer Linoleumböden verwendet werden. Mit dem Rücknahme- und Recyclingprogramm ›Back to the Floor‹ werden ›Marmoleum‹-Verlegereste und/oder Bodenbeläge nach ihrer Nutzung recycelt und als Rohstoff in den ›Marmoleum‹-Produktionsprozess (Cradle-to-Cradle-Prinzip) zurückgeführt«, erklärt Schulte.
Seit über 150 Jahren verwendet Forbo für die Herstellung von Linoleum nachhaltige Materialien und setzt gezielt auf eine Wiederverwendung von Rohstoffen. Bereits bei der Linoleum-Produktion werden bis zu 98 Prozent natürliche Rohstoffe wie Leinöl, Jute, Holzmehl sowie Kalksteinmehl verwendet, von denen bis zu 75 Prozent besonders schnell nachwachsen. Neben Produktionsabfällen (pre-consumer) verwendet der Hersteller auch Post-Consumer-Recycling-Abfälle, wie Verschnittreste von der »Marmoleum«-Verlegung im Objekt oder Altbeläge, um dadurch den
Rohstoffbedarf zu senken. »Durch optimierte Transportwege, den Einsatz von erneuerbaren Energien sowie Recycling- und Upcycling-Materialien stellen wir ›Marmoleum‹-Bahnenware nachweislich klimapositiv her, ganz ohne Kompensation«, betont Schulte.
2023: 250 Tonnen recycelt
»Marmoleum« ist zu 100 Prozent kreislauffähig und lässt sich nach dem Lebenszyklus zu neuem Forbo-Linoleum verarbeiten. Mit dem Recyclingprogramm »Back to the Floor« senkt Forbo aktiv die CO₂-Werte, sowohl bei der Rohstoffgewinnung als auch am Ende der Nutzungsdauer.
Im Jahr 2023 wurden weltweit 250 Tonnen Linoleum- und Vinyl-Verschnittreste von Forbo mithilfe von Big-Bags gesammelt und zu neuen hochwertigen Bodenbelägen recycelt. Dies bedeutet, dass im Zeitraum von 2004 bis 2023 eine CO₂-Reduktion von 77 Prozent stattgefunden hat. Die CO₂-Vorteile aus dem Verzicht auf den Einsatz neuer Rohstoffe überwiegen die Nachteile durch den Transport für die Rücknahme, das führt in Summe zur Senkung der CO₂-Emission. »Immer häufiger werden ›Marmoleum‹-Altbeläge oder ›Marmoleum‹-Verschnittreste ins Herstellwerk zurückgeführt, denn Post-Consumer-Material ist ein wertvoller Rohstoff, den Forbo für die Herstellung neuer, hochwertiger ›Marmoleum‹-Böden verwendet«, erklärt Schulte. »Das ist nicht nur gut für die CO₂-Bilanz, sondern steht auch für sinnvolle Ressourcenschonung.«


