01.05.2016 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik Seite 78 in Ausgabe 5/2016

»Gemini« – Wittes ­Lösung für den Parkett-Randbereich

Der Mehrscheiben-Randschleifer erzielt am Rand des Bodens ein vergleichbares Ergebnis wie die Mehrscheiben-Maschine in der Fläche.

Mit Wittes Mehrscheiben-Randschleifer »Gemini« gehören Spuren im Randbereich von Parkettböden der Vergangen- heit an.Geölte Parkettböden erfreuen sich derzeit einer stetig wachsenden Nachfrage. Gerade bei den dunkleren Hölzern sind dadurch die Anforderungen an das Schleifbild enorm gestiegen, da das Öl in das Holz einzieht und im Gegensatz zum Lack keine Schicht bildet, die letzte Riefen und Schleifspuren ausgleicht. Bevor geölt wird, muss die Fläche also in einem einwandfreien Zustand sein. So erklärt sich auch das derzeitig große Interesse an Mehrscheiben-Maschinen wie der »Quadro 615« von Witte. In den vergangenen Jahren und Monaten wurde eine Reihe von Maschinen verschiedener Hersteller vorgestellt – die meisten basierend auf dem pa­tentierten »Quadro-System«, bei dem eine Eintellermaschine mit wenigen Handgriffen zu einer Mehrscheiben-Maschine umgerüstet werden kann. Mit ihren gegenläufig drehenden Schleiftellern ermöglichen diese Sys­teme ein richtungsfreies Schleifergebnis.

Dabei gerät oft in den Hintergrund, dass Schleifmaschinen für den Randbereich keine Lösung darstellen. Hier kommen in der Regel die altbekannten Einscheiben-Randschleifer zum Einsatz, die mit ihrer schrubbenden Bewegung Spuren im Parkett hinterlassen. Der Parkettleger steht somit zeitweise vor dem Problem, dass er einen deutlichen Unterschied im Schleifbild zwischen Randbereich und Fläche hat. Witte bietet dafür die Lösung: den Mehrscheiben-Randschleifer »Gemini«. Mit seinen zwei gegenläufig drehenden Scheiben mit je 100 mm Durchmesser erzielt er am Rand ein vergleichbares Ergebnis wie die Mehrscheiben-Maschine in der Fläche.

Die bekannte »Schrubbbewegung« beim Arbeiten mit Einscheiben-Randschleifern entfällt. Der »Gemini« zeichnet sich dagegen durch Laufruhe und vereinfachte Handhabung aus: Er wird entlang der Wand gefahren, ein Druck auf den rechten Griff lässt ihn nach rechts fahren, ein Druck auf den linken Griff fährt ihn nach links. Durch die gegenläufig drehenden Schleifteller werden ein höherer Schleifdruck und damit ein besserer Abtrag erreicht. Der Vorteil der kleinen Schleifteller ist, dass der »Gemini« besser in die Ecken kommt als Einscheiben-Randschleifer mit ihren 150er- oder 178er-Schleif­tellern.

Der »Gemini« stellt damit die logische Ergänzung zur Mehrscheiben-Schleifmaschine dar und macht das Randschleifen einfacher – und das mit einem einwand­freien Schleifergebnis.

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