Gerflor: Gelebte Nachhaltigkeit
Gerflor legt größten Wert auf Umweltqualität und setzt sich konsequent und umfassend für die Nachhaltigkeit aller Geschäftsprozesse ein.
Als einer der weltweit führenden Hersteller für elastische Bodenbeläge setzt Gerflor sowohl bei der Produktentwicklung und Materialzusammensetzung als auch bei der Anlagen- und Verfahrenstechnik auf hohe Standards in Bezug auf Qualität und Nachhaltigkeit – und das an allen Produktionsstandorten weltweit.
Umweltfreundliches Produktportfolio
Ob Vinyl- bzw. LVT- oder Linoleum-Bodenlösungen: Alle Produkte im aktuellen Gerflor-Portfolio sind ausschließlich mit hochwertigen Materialien hergestellt, daher sehr strapazierfähig und auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt – aktuell liegt diese durchschnittlich bei 25 Jahren. Aufgrund patentierter Oberflächenvergütungen lassen sich die Bodenbeläge leicht und kosteneffizient mit wenig Wasser sowie geringem Einsatz chemischer Mittel reinigen.
Vor allem der »Klassiker« Linoleum überzeugt durch eine hohe Umweltfreundlichkeit. Die DLW-Linoleumbeläge sind mit dem Umweltsiegel »Blauer Engel« ausgezeichnet und bestehen zu 98 Prozent aus organischen und mineralischen Rohstoffen, wovon 74 Prozent nachwachsend sind.
Auch die PVC-Bodenlösungen von Gerflor werden so umweltverträglich wie möglich produziert. Da sich der Werkstoff bei niedrigen Temperaturen verarbeiten lässt, ist der Energieaufwand für die Herstellung im Vergleich zu anderen Materialien wie Metall, Glas und Keramik relativ gering. Zudem bestehen PVC-Bodenbeläge zu einem großen Teil aus nahezu unendlich verfügbaren Ressourcen wie Natriumchlorid (Kochsalz) und dem weltweit sehr verbreiteten Mineralgestein Calciumcarbonat. Der Erdölanteil ist im Vergleich zu anderen Produkten sehr gering.
Geschlossener Wertstoffkreislauf
Bezogen auf die Schonung der Ressourcen überzeugen Gerflor-Bodenbeläge ebenfalls. Viele Beläge bestehen schon heute zu einem hohen Anteil aus Recyclingmaterial. Darüber hinaus hat das Unternehmen als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU) bereits vor vielen Jahren ein deutschlandweit funktionierendes Recycling- und Wiederverwertungssystem etabliert. Bei Gerflor werden nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft bis zu 100 Prozent der anfallenden Produktionsabfälle und der Verschnittreste aus der Verlegung recycelt – teils in unternehmenseigenen Recyclingcentern direkt an den jeweiligen Produktionsstandorten. So hat Gerflor allein im Jahr 2018 über 45000 Tonnen Recyclingmaterial eingesammelt, verarbeitet und wieder der Produktion zugeführt.
Wohngesundheit
Nicht zuletzt spielen die spezifische Produktzusammensetzung sowie die verwendeten Materialien auch hinsichtlich der Raumluftqualität und Wohngesundheit eine wichtige Rolle. Daher verwendet Gerflor ausschließlich 100 Prozent »REACH«-konforme Bestandteile. Speziell für die PVC-Bodenbeläge gilt: Diese sind absolut emissionsarm, frei von Formaldehyden, Schwermetallen, Lösungsmitteln und hormonaktiven Substanzen. Das im Bodenbelag fest gebundene Chlor ist harmlos. Die zugesetzten Weichmacher erfüllen die strengen EU-Auflagen zu 100 Prozent und gefährden weder die menschliche Gesundheit noch die Umwelt. Gerflor-Bodenbeläge sind sehr emissionsarm und sorgen so für eine nachhaltig wohngesunde Raumluft.
Zukunftsgerechte Produktionsanlagen
Gerflor investiert im Sinne einer umweltfreundlichen und zukunftsgerechten Produktherstellung kontinuierlich in die Produktionsanlagen. So werden beispielsweise bereits heute alle Produktionsstätten in Frankreich mit Energie aus Wasserkraft betrieben. Mit dem neuen LVT-Werk in Frankreich betreibt Gerflor darüber hinaus eine der weltweit fortschrittlichsten Anlagen in puncto Umweltschutz. Neben dem integrierten Recyclingcenter verfügt der Standort über einen patentierten »All-in-One-Fertigungsprozess«. Dieser nutzt die Schwerkraft, um die einzelnen Bestandteile der Bodenbeläge effizient und wirtschaftlich zusammenzuführen. Der sich daran anschließende Produktionsprozess lässt in einem einzigen Arbeitsgang einen fertig verpackten und palettierten LVT-Boden entstehen. Da ein sonst übliches erneutes Erhitzen des Materials nicht notwendig ist, wird das thermoplastische Material geschont – zugleich wird nachhaltig Energie eingespart. Dank dieser neuartigen Technologie emittiert die Anlage im Vergleich zu Standard-LVT-Produktionen zehnmal weniger CO₂.


