GEV: »Emicode« bei über 7600 Produkten
Das Interesse an wohngesunden und emissionsarmen Bau- und Verlegewerkstoffen ist ungebrochen – dies gilt für Endverwender und Hersteller aus der Industrie gleichermaßen. Die Gemeinschaft emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte (GEV) vermeldete 1151 Neuanmeldungen für ihr Gütesiegel »Emicode« im Jahr 2018. Die Mitgliederzahl stieg auf 142 Unternehmen, beides Rekordwerte in der 21-jährigen Geschichte der GEV. Mit über 450 Berichten fand auch die Arbeit der Gemeinschaft in der Presse großes Interesse.
»Emicode« mit international wachsender Bedeutung
Aktuell führt die GEV über 7600 angemeldete Produkte, damit konnten diese seit 2011 mehr als verdoppelt werden (damals 3442 Anmeldungen). Aus den elf Mitgliedern von 1997 sind inzwischen 142 geworden. Sie stammen dabei nicht nur aus allen europäischen Ländern, sondern finden sich sogar in Nordamerika (USA, Kanada) sowie in China. Ein Zeichen für die wachsende internationale Bedeutung des »Emicode« weltweit.
Seit 1997 lizenziert die GEV umwelt- und gesundheitsverträgliche Baustoffe entsprechend den »Emicode«-Regularien. Dabei werden die VOC-Emissionen der Produkte betrachtet und diese verschiedenen Emissionsklassen zugeordnet. Um ein Produkt lizenzieren zu können, müssen Hersteller das jeweilige Material in den ersten acht Wochen nach dessen Produktion bei GEV-akkreditierten externen Laboren prüfen lassen. Hierbei werden die Kurz- sowie die Langzeitemissionen gemessen. Regelmäßige, unangemeldete Stichprobenkontrollen sichern langfristig Qualität und Glaubwürdigkeit.

