Griesser: Designstarke Beschattung
Im ostschweizerischen Gossau entstand in rund zwei Jahren der neue Hauptsitz der Holzbaufirma Blumer Lehmann. Ihr neues »Stammhaus« wurde als nachhaltiger Holzbau errichtet und zeichnet sich unter anderem aus durch seine offenen Begegnungszonen und eine Lowtech-Klimatisierung, bei der auch der natürliche und technische Sonnenschutz eine zentrale Rolle spielt. Griesser stattete den Neubau mit den Fassadenmarkisen »Soloscreen« sowie den Terrassenmarkisen »G2000« aus und trägt damit wesentlich zur modernen Ästhetik und Nachhaltigkeit des Gebäudes bei.
Ein zentraler Bestandteil des Sonnenschutzkonzeptes sind die Beschattungslösungen von Griesser. Entsprechend wurden bei dem Neubau gleich 112 Fassadenmarkisen »Soloscreen« des Sonnenschutzanbieters eingesetzt. Für die Holzfassade mit vertikal versetzen Lisenen war dem Bauherrn eine ruhige Hintergrundfläche wichtig; außerdem sollte auch im beschatteten Zustand eine gewisse Durchlässigkeit möglich sein. Die leichte Transparenz der Textilmarkise »Soloscreen« ermöglicht gleich beides. Die automatisierten, seilgeführten Fassadenmarkisen bleiben im offenen Zustand nahezu unsichtbar.
Ein speziell entwickelter Metallwinkel ermöglicht im Brüstungsbereich die Befestigung des Metallgewebes und von oben die Einspannung der Seilführungen – eine präzise Lösung mit gestalterischer Zurückhaltung.
Intensive Vorabklärungen und Tests ermöglichten es, die ansonsten direkt an der Fassade verbauten Griesser-Markisen beim Gossauer Holzbau nach vorne versetzt zu installieren. Michael Helbling, Regionalleiter Projects Ostschweiz von Griesser, erklärt: »Aufgrund der Windwiderstandsklasse wäre eine solche Verbauung nicht umsetzbar. Dank vorangehender, über einen längeren Zeitraum umgesetzter bauseitiger Windtests konnten wir unsere ›Soloscreen‹ unter zusätzlichen Anbaubedingungen ohne Sicherheitsbedenken montieren.« Trotz technischer Vorbehalte wurde gemeinsam mit der Bauherrschaft bewusst auf eine filigrane, seilgeführte Lösung gesetzt. Windwächter sorgen für Sicherheit, indem sie die Markisen bei starkem Wind automatisch hochfahren.
Außer den Fassadenmarkisen wurden beim Terrassenbereich zusätzlich drei »G2000«-Terrassenmarkisen eingesetzt. Abgestimmt auf die »Soloscreen« wurde auch für die funktionale Vertikalmarkise die dezente Farbgebung »Charcoal« gewählt. Diese fügt sich damit ebenso harmonisch in die Fassade ein.



