Hamberger Flooring: Die Marke »HARO« feiert ihr 75-jähriges Jubiläum
Seit 75 Jahren produziert Hamberger Flooring mit seiner Marke »HARO« Böden, die Stil, Qualität und Innovation vereinen. In diesem Jahr feiert man in Stephanskirchen Parkett-Jubiläum mit vielen attraktiven Aktionen und interessanten Neuprodukten. Haro-Parkett und -Bodenbeläge stehen für Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit. Hamberger kombiniert traditionelles Handwerk mit modernster Technologie, um exklusive Böden in vielfältigen Designs und Oberflächen in Deutschland zu fertigen. Zertifiziert mit dem »Blauen -Engel« sorgen sie für wohngesunde Räume.
Die Geschichte der Hamberger Unternehmensgruppe wurde seit ihrer Gründung durch innovative Ideen und mutige Entscheidungen geprägt. Doch wie kam es dazu und wie fing eigentlich alles an?
Am Anfang stand »eine zündende Idee«
Franz Paul Hamberger hatte im Jahre 1866 eine im wahrsten Wortsinne »zündende Idee«: Er gründete eine Zündholzfabrik. Als Standort wählte er den Ortsteil Ziegelberg in der Gemeinde Stephanskirchen, da dieser Ort genügend Platz und mit dem Fluss Sims als Energiequelle eine für seine Pläne optimal geeignete Infrastruktur besaß. Um die eigene Fertigungstiefe zu erhöhen, errichtete Hamberger um 1867 ein Sägewerk. Nach Anfängen mit einer Feldziegelei schuf er 1872 mit einer industriellen Ziegelfertigung ein weiteres Standbein. Mit seinen Söhnen Franz Paul II und Max übernahm 1912 die zweite Generation die Unternehmensführung und baute im selben Jahr mit der WC-Sitz-Fertigung einen weiteren Unternehmensbereich auf. Aus Marketinggesichtspunkten wegweisend war 1927 die Eintragung der Wortmarke »HARO«, zusammengesetzt aus Hamberger und Rosenheim. 1945 ging die Unternehmensführung mit Franz, Max II und Rudolf auf die dritte Generation über. Um das Unternehmen noch weiter zu diversifizieren, wurde 1950 der Geschäftsbereich Parkett gegründet. In den Jahren 1962 und 1964 traten mit Peter und Rudolf II Hamberger Vertreter der vierten Generation in das Familienunternehmen ein. Eine weitere Diversifikation des Unternehmens wurde 1976 durch die Eröffnung des ersten Haro-Baumarktes am Ziegelberg erreicht. Diesem folgten in den folgenden Jahren weitere Märkte. 1996 trat mit Dr. Peter M. Hamberger die fünfte Generation in das Familienunternehmen ein.
Verlegetechnik revolutioniert
Als Hamberger 1950 mit der Produktion von mehrschichtigem Lamellenparkett begann, war dies zur damaligen Zeit eine bahnbrechende Evolution. Das innovative Herstellungsverfahren ermöglichte die schnellere und effizientere Verlegung zu wirtschaftlichen Preisen und passte hervorragend in die Ära des deutschen Wirtschaftswunders. Damit trug Hamberger mit der Marke »HARO« zur Erfolgsgeschichte des Wiederaufbaus in der Nachkriegszeit bei.
Im Jubiläumsjahr möchte man diese Erfolgsgeschichte fortschreiben und präsentierte hierfür Mitte Januar am Firmensitz in Stephanskirchen seinen Kunden und der Fachpresse vier original Haro-Parkettartikel, ausgezeichnet mit dem »Blauen Engel« und Qualität »Made in Germany«, die als erste Aktion im Jubiläumsjahr erhältlich sind.
Holz trifft Technik
Mit dem neuartigen Polymerholz reagierte Hamberger 1979 zielsicher auf den herrschenden Zeitgeist: Durch den Einsatz von moderner Chemie entstand ein mit »härtenden Kunststoffen« getränktes Parkett, das viermal widerstandsfähiger und besonders pflegeleicht war. Heute steht Natürlichkeit und Authentizität im Fokus der Kundenwünsche. Durch ein patentiertes Herstellungsverfahren erzielt man die Haptik und Anmutung von jahrzehntealten Holzdielen mit erhabenen Ästen und natürlichen Vertiefungen.
Boden mit Zukunft
Wohntrends sind auch immer Spiegel ihrer Zeit. 1983 reagierte das Unternehmen mit dem System-Fertigparkett auf die wachsende Bewegung des Heimwerkens: Individualität, Kreativität und die aufkommende Fußbodenheizung machten den modernen Systemboden aus Holz zum Verkaufsschlager. Durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und eine besonders gute Klimabilanz ist Haro-Parkett auch heute der Boden mit Zukunft. Im Jubiläumsjahr wird es eine neue »Landhausdiele ECO« im praktischen Kofferraumformat geben, die speziell für die Renovierung kleinerer Räume und Wohnungen entwickelt wurde und damit einmal mehr die Vielseitigkeit eines modernen Klassikers beweist.
Design und Innovation
Vor 75 Jahren startete die Parkettfertigung bei Hamberger mit dem sogenannten Lamellenparkett. Das zweischichtig aufgebaute Fertigparkett hatte eine Länge von 200 cm, war 15 cm breit und besaß eine 6 mm starke Nutzschicht aus Eiche. Das Herstellungsverfahren revolutionierte den Bodenmarkt und begründete die Haro-Erfolgsgeschichte bis heute. Auch im Jubiläumsjahr wartet man mit einer echten Weltpremiere auf: Das extrabreite »Plaza«-Design erhält einen neuen Look. Ein eleganter Verband ausgewählter Lamellen bringt natürliche Bewegung in die Fläche.
Deutschlands Landhausdiele Nr. 1
Mitte der 1990er Jahre entwickelte sich das Schiffsbodendesign zum absoluten Verkaufshit. Dieses Parkettformat wurde für Haro so ikonisch, dass die Firma Hamberger branchenintern »Mr. Schiffsboden« genannt wurde. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Landhausdiele zum Verbraucherliebling und Haros »Landhausdiele Eiche Sauvage«, die erstmals 2006 auf den Markt kam, etablierte sich als Deutschlands Landhausdiele Nr. 1 mit über 5 Mio. verkauften Quadratmetern. Ab September ist eine zweite Jubiläumsaktion mit der »Landhausdiele Eiche Sauvage« geplant.
Investitionen in die Produktion
Bei Hamberger Flooring wurde kräftig investiert (siehe OBJEKT 1/2025, Seite 66). Bei einer Werksführung konnte sich die Fachpresse über die getätigten Investitionen in neue Maschinen, Werkzeuge und Software mit modernster KI-Steuerung, in zeitgemäße Fertigungsprozesse und optimierte Arbeitsabläufe mit Pufferzonen überzeugen.
Für eine ökologische Zukunft und ein gesundes Zuhause
Die Entscheidung, Bodenbeläge »Made in Germany« zu produzieren, geht weit über eine reine Standortfrage hinaus. Sie ist Ausdruck einer tief verwurzelten Unternehmenskultur, die auf Engagement, Fachwissen und Teamgeist beruht und auch ein Bekenntnis zur Qualität. Arbeitsplatzsicherung, lokale Wertschöpfung und ökologisches Wirtschaften sowie kurze Lieferwege für alle Kunden im DACH-Raum sorgen für eine effiziente Logistik, für eine schnelle Verfügbarkeit der Produkte und minimieren den ökologischen Fußabdruck jedes Produkts.
Haro-Böden sind zur QNG-Zertifizierung von Gebäuden zugelassen und die gesamte Produktpalette von Haro ist mit dem »Blauen Engel« zertifiziert.
Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft
Haro nimmt seine Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft ernst. »Wir setzen uns aktiv für den Schutz natürlicher Ressourcen ein und investieren kontinuierlich in innovative Technologien und Prozesse, die unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren«, kommentiert Gerold Schmidt, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing bei Hamberger Flooring. Das Unternehmen sei bereits ein Energie-Selbstversorger und betreibe die eigenen Produktionsstätten mit erneuerbaren Energien, darunter einem eigenen Biomasse- sowie Wasserkraftwerk und einer Photovoltaikfläche.
»Made in Germany« ist für Haro nicht nur ein Label, sondern gelebte Wertewelt. Eine lebenslange Garantie sowie der »Blaue Engel« zeige die hundertprozentige Verantwortung des Unternehmens für wohngesunde Böden und eine ökologische Firmenpolitik.
Einfach, planbar, zuverlässig
Mit dem »European Green Deal« der Europäischen Union, den »17 Goals« der Vereinten Nationen oder auch dem »U.S. Green Building Council« wird auch die Baubranche in die Pflicht genommen, ihren Beitrag zu sozialem sowie nachhaltigem Bauen und Sanieren beizutragen. Um Nachhaltigkeitskriterien für Bauvorhaben und Gebäude messbar zu machen, gibt es weltweit unterschiedliche Zertifizierungen. Dazu gehören deutsche Prüfsiegel wie QNG, BNB und DGNB genauso wie BREEAM aus Großbritannien oder LEED aus den USA.
Der neue Haro-Nachhaltigkeitspass macht eine Entscheidung für wohngesunde Räume mit Haro-Produkten jetzt noch einfacher. Alle gängigen Zertifikate sind dort übersichtlich aufgelistet, sodass die Leistung des Produkts im jeweiligen Zertifizierungssystem auf einen Blick erkennbar ist. Das erleichtert die Entscheidung, ob ein Haro-Produkt für ein Bauvorhaben oder Renovierungsprojekt geeignet ist. Der Nachhaltigkeitspass, der auf wissenschaftlicher Basis vom TFI Aachen erstellt wurde, benennt bereits auf der ersten Seite die jeweiligen Zertifizierungssysteme und gibt eine verbindliche Einschätzung, wie die benötigten Anforderungen erfüllt werden können. Bauträger, Architekten oder Bauherren können erkennen, dass ihr Projekt den hohen Standards entspricht und welche Förderung dafür zur Verfügung steht.




