Heimtex: Neue Impulse für die Verbandsarbeit
Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung und den Austausch in den Fachgruppen hat der Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie e.V. (Heimtex), Wuppertal, intensiv ausgewertet und daraus strategische Aufgabenstellungen und Zielsetzungen für die Zukunft abgeleitet.
»Wir haben die intensive und durchaus kontroverse Diskussion mit unseren Mitgliedern und in unseren Fachgruppen in den vergangenen Monaten erfolgreich genutzt, um Heimtex klar und fokussiert auf wichtige Herausforderungen einer modernen Verbandsarbeit auszurichten«, erläutert Hauptgeschäftsführer Martin Auerbach. Die Ergebnisse aus den Fachgruppensitzungen sowie die Ergebnisse der Mitgliederbefra-
gung bildeten die Grundlage für konkrete Ansatzpunkte, die jetzt umgesetzt würden.
Als ein für alle im Verband vertretenen Produktgruppen (Teppichboden, Dekostoffe/Gardine, Möbelstoffe, Bettwaren) zentrales Imagethema für Heimtextilien wurde das Thema »Gesundheit und Raumklima« identifiziert. Weitere Schwerpunktthemen zum Produktimage sind in der Diskussion. Um diese besser zu erkennen und entsprechend aufbereiten zu können, ist Heimtex aktuell damit befasst, einen fachgruppenübergreifenden Arbeitskreis »Marketing« zu etablieren. Ziel dieses Arbeitskreises ist es, dass sich die für Marketing zuständigen Mitarbeiter nicht nur kennenlernen, sondern auch gemeinsame Ansatzpunkte in Begleitung mit der Verbandsgeschäftsstelle in Wuppertal herausarbeiten können.
Hohe Identifikation
»Besonders freut das gesamte Heimtex-Team, dass sich die befragten Mitglieder eindeutig hinter ihren Verband stellen und uns so die entsprechende Rückendeckung geben, die verschiedenen Projekte anzugehen«, so Auerbach weiter. Laut Mitgliederbefragung haben rund 80 Prozent eine sehr hohe bzw. hohe Identifikation mit und Bindung an ihren Verband. Eine besondere Herausforderung sieht Auerbach darin, auf die inhomogene Mitgliederstruktur des Verbandes zu reagieren und das Service- und Dienstleistungsangebot darauf abzustimmen. »Die Befragung hat konkret bestätigt, dass sich große Unterschiede im Bedarf der Unternehmen aus den verschiedenen Produktgruppen ergeben. Aber auch die Mitarbeiterzahl hat erheblichen Einfluss.« Beispielsweise benötigten kleinere Unternehmen in der Regel externe Unterstützung bei der Erfüllung gesetzlicher und behördlicher Anforderungen, unter anderem bei den Themen Arbeitssicherheit und Brandschutz, die größere Unternehmen mit eigenem Personal abdeckten. »Um auf diese Anforderung zu reagieren und die definierten Maßnahmen umzusetzen, werden wir als Geschäftsstelle zum einen in Zusammenarbeit mit der für die jeweilige Produktgruppe zuständigen Fachgruppe noch intensiver zusammenarbeiten und uns austauschen«, so Martin Auerbach. Zum anderen müsse in der Geschäftsstelle der aus der jeweiligen Unternehmensgröße resultierende und über die Produktgruppengrenzen hinausgehende Bedarf noch kontinuierlicher ermittelt werden, um der vielfältigen Mitgliederstruktur zu entsprechen.

