imm cologne: Dieses Jahr wieder mit »Pure Architects«
Innerhalb der jährlich stattfindenden »imm« gibt es im 2-Jahres-Rhythmus den Themenbereich »Pure Architects«. Für Firmen, die jedes Jahr ausstellen wollen, ist das nicht ganz glücklich. Sie wollen nicht jedes Jahr den Standort wechseln.
Die Messe »imm cologne« in Köln ist die jährlich stattfindende internationale Einrichtungsmesse und sieht sich als die weltweit führende Möbelmesse. Andere bedeutende Möbelmessen sind der »Salone del Mobile« in Mailand oder die »Stockholm Furniture Fair« in Stockholm.
Mit dem Themenbereich »Pure Architects« bietet die »imm cologne« alle zwei Jahre Ausstellern für innovative Raumkonzepte die Möglichkeit, ihre Neuheiten und Innovationen im Umfeld des »Pure«-Segments zu präsentieren. Wir beschäftigen uns hier nur mit dem Bereich Raumausstattung, also Anbietern von Bodenbelägen, Heimtextilien und Wandbelägen.
Die Messegesellschaft beschreibt diesen Bereich so: »Ganzheitliche Einrichtungskonzepte beginnen oft mit der Gestaltung von Boden, Wand, Decke und Fenstern. ›Pure Architects‹ bietet eine inspirierende Vielfalt an Sortimenten für alle im Raum installierten Elemente, seien es Parkett oder Natursteine, Fliesen, Keramik oder Farben, Tapeten, Wandpaneele oder Vorhänge.«
Das klingt wirklich gut. Aber wir wünschen uns seit vielen Jahren, dass dies auch wirklich stattfindet. Von einer inspirierenden Vielfalt an Sortimenten für alle im Raum installierten Elemente kann aber tatsächlich nicht gesprochen werden. Dazu ist die Zahl der Aussteller in diesem Bereich zu gering. Das liegt sicher nicht am Konzept der Messe, das stimmig ist. Eher schon
am Termin. Fast gleichzeitig mit der »imm cologne« finden in Frankfurt die »Heimtextil« und in Hannover die »Domotex« statt – zwei für die Bereiche Heimtextilien und Tapeten sowie Bodenbeläge wichtige Messen. Zwei Messen gleichzeitig beschicken können nur wenige Hersteller – sowohl finanziell als auch personell.
Gut in das Konzept passte in den vergangenen Jahren der wirklich schöne Stand des Deutschen Tapeten-Instituts (DTI). Leider war das DTI schon das zweite Mal in Folge nicht auf der »imm«. Ob das Geld für die Aktion »Deutschland tapeziert« besser ausgegeben wird, kann bezweifelt werden. Nicht dass die Idee schlecht wäre, aber das Budget ist viel zu klein, um Hoffnungen auf einen durchschlagenden Erfolg wecken zu können.
Wynfrith Stein


