Innung Parkett und Fußbodentechnik: Herbstversammlung 2019 in München
Die Tagung der Innung Parkett und Fußbodentechnik München/Oberbayern fand am 23. Oktober 2019 im oberbayerischen Aying statt.
Obermeister Peter Fendt konnte auch dieses Mal wieder 80 Teilnehmer zur Veranstaltung begrüßen. In seinem Bericht ging Fendt im Wesentlichen auf das Thema »Rückvermeisterung« ein und begrüßte die geplante Rückführung des Parkettlegerhandwerks zur Meisterpflicht. Damit sei ein großer Schritt in Richtung Sicherheit, Gefahrengeneigtheit und Fachkräftesicherung getan.
Auf der Tagesordnung standen unter anderem auch zwei Ehrungen. Nikolaus Ignaz Zehetmeier wurde der »Goldene Meisterbrief« übergeben und der Auszubildende Felix Bauer, als Innungsbester und Dritter im Landesleistungswettbewerb, erhielt einen Bildungsgutschein der Bayerischen BauAkademie sowie das Buch »Deutsche Parkettgeschichte« als Anerkennung für seine gute Leistungen.
Vortragsprogramm
Spannende Vorträge brachten die Teilnehmer bei der Tagung auf den neuesten Stand.
Rechtsanwältin Anna Kiermeier von der Kanzlei Peters Fleschutz Graf von Carmer Kääb referierte über das Thema »Zusatzmittel in Estrichen und deren werbliche Aussagen, technisch und rechtlich bewertet. Wie verbindlich sind Freigabemessungen von Zusatzmittelherstellern, und was ist zu tun?«.
Werner Ertl, Parkettlegermeister und Restaurator im Parkettlegerhandwerk, präsentierte ein Objekt. Hierbei ging es um die Darstellung der Restaurierung des Tafelparketts in der Hofbräuhaus-Kunstmühle in München.
Über das Thema »Keine Angst vor Calciumsulfat- und Fertigteilestrichen in Verbindung mit Parkettböden. Wissenswertes über den Baustoff Gips und dessen Anwendung, Möglichkeiten und Grenzen. Auch als Problemlöser eine gute Wahl!« sprach Gerd Greger, Vertriebsleiter Knauf Gips KG aus Iphofen.

