Innung Parkett und Fußbodentechnik München/Oberbayern: Weichen für die Zukunft gestellt
Im oberbayerischen Dorf Aying zwischen München und den Alpen fand am 21. September 2022 die Jahreshauptversammlung der mit 145 ordentlichen Mitgliedern und 65 Fördermitgliedern größten deutschen Innung Parkett und Fußbodentechnik statt. In diesem Jahr stand auch die Neuwahl des Innungsvorstandes an.
Nach 22-jähriger Obermeistertätigkeit verabschiedete sich der ehemalige Bundesinnungsmeister Peter F. Fendt von der Ehrenamtsbühne. Die Handwerkskammer für München und Oberbayern ehrte ihn mit dem Goldenen Meisterbrief. In seiner Laudatio bedankte sich der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, F. X. Peteranderl, für sein langjähriges Engagement im Handwerk, das in der »Rückvermeisterung« des Parkettlegerhandwerks gipfelte.
Sein Nachfolger im Amt des Obermeisters, Bernhard Zehetmair, ernannte Fendt im Namen des Vorstands zum Ehrenobermeister der Innung und betonte, wie eng die Innung mit dem Namen Fendt verbunden sei, da bereits der Vater von Peter F. Fendt das Amt innehatte. Karl-Michael Loser, Reinhard Schmidt und Stephan Doll traten ebenfalls nicht mehr zur Wahl an. Schmidt und Doll wurden vom Innungsvorstand zu Ehrenvorstandsmitgliedern ernannt. Stephan Doll wurde außerdem mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet.
Neu in den Vorstand wurden Florian Killinger, Alexander Listau, Florian Böhmler und Christian Druckmüller gewählt. Letzterer übernimmt zukünftig das Amt des stellvertretenden Obermeisters. Komplettiert wird der Vorstand durch Georg Käsbauer und Thomas Martin, die sich zur Wiederwahl stellten. Birgit Weigl soll in den Vorstand der Innung kooptiert werden.
Neben diesen und weiteren Regularien standen auch zwei Fachvorträge auf dem Programm. Die in der Branche bekannte Kanzlei PFGC referierte über aktuelle Entwicklungen zur Belegreife von Estrichen und Dr. Norbert Arnold von der Firma Uzin und Vorsitzender der TKB gab einen Rück- und Ausblick auf das Branchengeschehen.


