Interface: Erfahrungen aus 25 Jahren Nachhaltigkeit
Die »Mission Zero« wurde 1994 von Firmengründer Ray Anderson ins Leben gerufen. Ihr Ziel: bis 2020 alle negativen Auswirkungen auf die Umwelt durch das Unternehmen vollständig zu vermeiden. Diese Vision erforderte deutliche Veränderungen des Unternehmens, der Produkte und des Geschäftsmodells.
In den vergangenen 25 Jahren konnte Interface signifikante Verbesserungen bei allen wichtigen Nachhaltigkeitskennzahlen sowohl intern als auch in der gesamten Lieferkette verzeichnen. Das Unternehmen hat auf seinem Weg noch weitere Partner gewinnen und für seine Ziele begeistern können. Mit diesem positiven Effekt sind die Ergebnisse der »Mission Zero« weit über die ursprünglichen Absichten hinaus gewachsen. Die wichtigsten Erfolge der »Mission Zero« sind:
- 9 Prozent Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks von Interface-Teppichfliesen
- 6 Prozent Reduzierung der Treibhausgasemissionen weltweit
- 9 Prozent Nutzung erneuerbarer Energien in allen Werken weltweit, mit 100 Prozent erneuerbarer Elektrizität
- 9 Prozent erneuerbare Energienutzung in US-amerikanischen und europäischen Produktionsstätten
- 6 Prozent Reduzierung des Energieverbrauchs pro Produktionseinheit, um Produkte weltweit herzustellen
- 9 Prozent Reduzierung des Wasserverbrauchs pro Produktionseinheit in Fabriken weltweit
- 2 Prozent Reduzierung der Abfälle auf Deponien im globalen Geschäft
Alle Zahlen sind bis 2018 gültig und gelten nur für die Produktion von Interface-Teppichfliesen.
Mit seinem Engagement für Emissionsneutralität hat Interface Pionierarbeit für die Branche geleistet und gleichzeitig Partner innerhalb der Lieferkette gewinnen können, welche die Vision teilen. Unter anderem entwickelte Interface in Zusammenarbeit mit seinem Polyamid-Lieferanten ein Garn aus recycletem Material. Die positiven Auswirkungen breiteten sich schnell in der Branche aus, da der Lieferant dieses Garn auch an andere verkaufte.
Nächstes Ziel: Umkehr des Klimawandels
Nachdem Interface die CO₂-Belastung durch seine Produktion und Lieferkette deutlich reduziert hat, kompensiert man die verbleibenden Emissionen durch den Erwerb von Emissionszertifikaten aus geprüften Klimaschutzprojekten. Doch das ist dem Unternehmen nicht genug. Seit 2016 versucht Interface erneut, das Unmögliche möglich zu machen. Das Unternehmen hat sich seinem neuen Nachhaltigkeitsprogramm »Climate Take Back« verschrieben, das eine Umkehr der globalen Erwärmung bewirken will. Den ersten Meilenstein konnte Interface mit dem Teppichfliesen-Prototypen »Proof Positive« erreichen, der einen negativen CO₂-Fußabdruck aufweist und somit einen positiven Einfluss auf die Umwelt hat. Dafür hat Interface ein innovatives Material kreiert, das Kohlenstoff langfristig speichert.
»Wir haben unser Geschäft verändert, um die Welt zu verändern, und wir haben Ziele erreicht, die wir nie für möglich gehalten hätten«, sagt Erin Meezan, Interface Chief Sustainability Officer.

