11.10.2024 | Boden / Zubehör Seite 55 in Ausgabe 6/2024

Interface: Erweiterung von Recyclingkapazitäten in Europa

Kreislaufwirtschaft voranzutreiben ist ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Interface. Jetzt steigert das weltweit tätige Unternehmen für Bodenbelagslösungen sein Engagement zur Entwicklung der Kreislaufwirtschaft mit erweiterten Kapazitäten in seiner Recyclinganlage für Teppichfliesen in Scherpenzeel/Niederlande.
Die Recyclingmaschine in Scherpenzeel setzt ein innovatives Verfahren zum Recycling von Post-Consumer-Teppichfliesen mit »CQuest Bio«-Rücken ein, die im Rahmen des »ReUse«-Programms nicht wiederverwendet werden können. Die gebrauchten Produkte können so wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt und zur Herstellung neuer Teppichfliesen für den europäischen Markt verwendet werden.
»Wir kennen die positiven Auswirkungen CO₂-armer Produkte und zirkulärer Lösungen auf die Verringerung unseres CO₂-Fußabdrucks. Und wir wissen, wie sie dazu beitragen, den globalen Temperaturanstieg im Einklang mit den im Pariser Abkommen geforderten Reduzierungen zu halten«, sagt Nigel Stansfield, Chief Innovation & Sustainability Officer bei Interface. »Diese Investition in unser europäisches Werk ist ein entscheidender Schritt, da wir daran arbeiten, so viel Kohlenstoff wie möglich in unseren Produkten, unseren Geschäftstätigkeiten und unserer Lieferkette zu vermeiden, zu reduzieren und zu speichern. Die Aufrüstung der Anlage veranschaulicht unser Engagement, unsere Klimaziele durch direkte CO₂-Reduzierung schneller zu erreichen.«

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