12.12.2024 | Boden / Zubehör Seite 48 in Ausgabe 1/2025

Interface: Größtmögliche Transparenz

Bodenbelagshersteller Interface legt seinen Fokus verstärkt auf die Kommunikation konkreter Aussagen zu CO₂-Reduktionen. Ziel ist es, den Kunden größtmögliche Transparenz hinsichtlich der CO₂-Emissionen der Produkte zu bieten. Damit möchte Interface Fakten liefern, welche die Kunden dazu inspirieren sollen, den CO₂-Fußabdruck ihrer Projekte zu reduzieren. Durch die Entscheidung für das CO₂-ärmere oder sogar CO₂-negative Produkt können sie aktiv zur Umkehr der globalen Erwärmung beitragen. Aus diesem Grund stattet Interface alle vom Concept-Design erstellten Verlegepläne mit projektspezifischen Angaben zu den CO₂-Emissionen aus.

Design und Nachhaltigkeit verbinden
Das Concept-Design-Team von Interface bietet das gestalterische Gesamtpaket von der professionellen Beratung über Präsentationen bis hin zu Sonderanfertigungen. Seine Aufgabe ist es, Lösungen zu entwickeln, die dem Projekt hinsichtlich des Designs und der Farbe, der Nachhaltigkeit und des Budgets entsprechen. In jeder Projektphase können die Experten von Interface, die aus den Bereichen Architektur sowie Produkt- beziehungsweise Textildesign stammen, die Kunden bei der Umsetzung ihrer Vision zur Raumgestaltung unterstützen. Dabei ist es ihnen wichtig, alles zu zeigen, was der Bodenbelag im Projekt leisten kann: von Zonierungen über biophiles Design und positive Räume bis zur akustischen Wirkung und vor allem der CO₂-Reduktion. Die Angabe des Embodied-Carbon-Wertes auf den Verlegeplänen ist ein weiteres Zeichen dafür, wie Interface seine Kunden in jeder Phase des Projektlebenszyklus unterstützt. Bisher mussten Planer, die wissen wollten, wie sich die Bodenbeläge in einem Projekt auf die CO₂-Emissionen auswirken, den CO₂-Fußabdruck der verschiedenen verwendeten Kollektionen auf der Interface-Website recherchieren und anschließend den CO₂-Wert für das Gesamtprojekt auf Grundlage der verwendeten Menge berechnen. Da diese Zahlen nun in die Grundrisserstellung des Concept-Designs integriert sind, können sich die Kunden schnell und ohne zusätzlichen Zeit- und Arbeitsaufwand ein vollständiges Bild von den Auswirkungen ihres Projekts auf die Umwelt machen.

Verbaute Emissionen professionell berechnet
Interface bezieht die bodenbelagsspezifischen Emissionsdaten aus dem Embodied Carbon in Construction Calculator (EC3), dem Eckpfeiler der Non-Profit-Organisation Building Transparency. Das Unternehmen ist ein Gründungspartner des EC3-Tools, das die größte frei zugängliche Datenbank digitaler, von Dritten verifizierter Umweltproduktdeklarationen beinhaltet. Das Tool dient dazu, die gesamten verbauten Emissionen eines Projekts zu ermitteln und die Spezifikation sowie Beschaffung von CO₂-armen Optionen zu ermöglichen. Es soll den Vergleich und die Auswahl CO₂-armer Materialien und Produkte fördern.
Projektspezifische CO₂-Metriken zu veröffentlichen steht im Einklang mit der Selbstverpflichtung von Interface, bis 2040 als Unternehmen CO₂-negativ zu sein. Dafür konzentriert sich der Hersteller auf direkte CO₂-Reduktion anstatt auf Kompensation. Durch mehr Transparenz will das Unternehmen das kollektive Handeln beschleunigen. Mit seinem Einsatz möchte Interface den Kunden helfen, die Bedeutung ihrer Bodenbelagsauswahl bei der Verwirklichung von nachhaltigen Projekten mit niedrigem CO₂-Fußabdruck besser zu verstehen.

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