Interface: In zwei Weltstädten unterwegs – »NY+LON Streets«
Die Teppichfliesen der Kollektion »NY+LON Streets« von Interface sind inspiriert von den Texturen und Materialien, welche die Gehwege der Metropolen New York City und London kennzeichnen. Mit der neuen Kollektion wird auch der neue »CQuest Bio«-Rücken eingeführt, der den CO₂-Fußabdruck der Teppichfliese deutlich verringert.
Wer Interface kennt, der weiß, dass der Nachhaltigkeitsgedanke seit Jahren bei der Entwicklung neuer Produkte eine entscheidende Rolle spielt. Auch bei der neuen Kollektion »NY+LON Streets« wurde darauf geachtet, dass die Teppichfliesen über ihren gesamten Produktlebenszyklus durch das »Carbon Neutral Floors«-Programm CO₂-neutral sind. Interface hat mit »NY+LON Streets« nicht nur ein aufregendes, neues Design, sondern auch eine neue PVC- und bitumenfreie Rückenkonstruktion, in der biobasierte und recycelte Materialien verwendet werden, kreiert.
Straßen als Inspirationsquelle
Wer an New York City und London denkt, die Inspiration und Namensgeber für die neue Teppichfliesen-Kollektion von Interface sind, verbindet die Straßenansichten nicht unbedingt mit dem Gedanken an biobasierte Stoffe und Nachhaltigkeit. Doch »NY+LON Streets«, deren Name auch für das Hauptmaterial Nylon der Teppichfliesen steht, schafft genau das.
Die Kollektion fängt in ihrem Design die einzigartigen Eindrücke der Gehwege ein und kombiniert sie mit fortschrittlicher, nachhaltiger Technologie. »Die Idee zu dieser Kollektion hatte ich, als ich in London auf der Straße stand und die rutschfeste Oberfläche auf dem Bürgersteig bemerkte. Die Vielfalt und die Zufälligkeit der sich wiederholenden Quadrate innerhalb des Musters eignen sich gut für das Design von Bodenbelägen, insbesondere Teppichfliesen, und wurden zur Grundlage der gesamten Kollektion«, erklärt David Oakey, Gründer von David Oakey Designs und exklusiver Produktdesigner für Interface. »Um die Kollektion abzurunden, haben wir den Fokus auf New York City gelegt. Die Inspiration stammt von den schönen, schillernden Farben, die man in den begehbaren Oberlichtern findet, sowie den abgenutzten und von der Zeit angegriffenen Metallplatten, mit denen die Straßen und Bürgersteige der Stadt übersät sind.«
»Bei der Kollektion wurden acht Farblinien auf sechs unterschiedliche Designs heruntergebrochen, die miteinander kombinierbar und somit auch für die Gestaltungsmöglichkeiten in der Fläche sehr interessant sind. Man kann auf der einen Seite Akzente setzen, aber auch ruhige, in sich geschlossene homogene Flächen schaffen, wie beispielsweise Zonierungen oder Wegführungen. Es gibt verschiedene Strukturen wie beispielsweise die lineare, die schon fast eine textile Anmutung hat. Aber auch die klassischen rauen Gehwege, die in die Jahre gekommen sind«, erklärt Anne Salditt Marketing Manager Deutschland.
Urbane Texturen in Asphalt, Metall und Bodenplatten
Die spielerisch gestaltete Teppichfliesen-Kollektion verwendet frische Texturen und Muster, um eine neue Perspektive auf das urbane Umfeld zu fördern. »Wheler Street«, »Old Street«, »Dover Street« und »Reade Street« beziehen sich auf vertraute Oberflächen aus dem städtischen Leben wie Asphalt, abgenutztes Metall und verwitterte Bürgersteige in verschiedenen Maßstäben. »Mercer Street« setzt auf ein unkonventionelles Raster aus Glasbausteinen, das »Broome Street« mit zeitgenössischer Farbgebung bereichert. Als Teil des modularen Systems von Interface können Architekten, Designer und Planer die 50 x 50 cm großen Teppichfliesen der Kollektion einfach und effektvoll mit den Luxus-Vinylfliesen (LVT) von Interface sowie den Nora-Kautschukbelägen kombinieren, um integrierte Bodenbelagslösungen zu gestalten.
Bei der Entwicklung der Kollektion konzentrierte sich Oakey auf den Trend, dass Altes zu etwas Neuem wird. Der Designansatz befasst sich mit der Erneuerung älterer Gebäude und deren Anpassung an eine heutige Nutzung. Diese umgenutzten Objekte zeigen häufig eine rustikale Ästhetik neben zeitgenössischen Elementen und können eine geringere CO₂-Belastung haben als Neubauprojekte.
Nachhaltige »CQuest Bio«- Rückenkonstruktion
Interface verfolgt die Mission, den CO₂-Fußabdruck von Innenräumen und gewerblich genutzten Flächen zu senken. Durch Investitionen in Innovation und unter Berücksichtigung der Materialkunde hat das Unternehmen den Herstellungsprozess für seine Rückenkonstruktionen geändert, um »CQuest Bio« zu produzieren.
Die Entwicklung des neuen Rückens begann mit dem Hinzufügen neuer, biobasierter Materialien und einem höheren Anteil recycelter Inhaltsstoffe. Interface hat untersucht, wie diese Komponenten den CO₂-Fußabdruck beeinflussen. Das Ergebnis: Einige neue Materialien sind für sich genommen netto CO₂-negativ und reduzieren so den CO₂-Fußabdruck des Gesamtprodukts.
»Zu unserer Mission ›Climate Take Back‹ gehört es, innovative Wege zu finden, um den CO₂-Fußabdruck unserer Produkte kontinuierlich zu reduzieren«, sagt Ton van Keken, SVP Supply Chain EAAA bei Interface. »Diese neue Rückeninnovation ist ein wichtiger Schritt, mit dem wir unsere Kunden bei der Erreichung ihrer eigenen Nachhaltigkeitsziele unterstützen und darauf hinarbeiten, bis 2040 ein CO₂-negatives Unternehmen zu werden.«
Interface wird Kohlenstoff auch als Baustein für zukünftige Produkte verwenden. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen daran, den CO₂-Fußabdruck seiner LVT- und Kautschukprodukte durch zusätzliche recycelte Inhaltsstoffe und andere Produktinnovationen zu verringern. Entscheiden sich Kunden für Interface-Bodenbeläge, dann nutzen sie Teppichfliesen, LVT und Kautschukböden, die über ihren gesamten Produktlebenszyklus durch das »Carbon Neutral Floors«-Programm CO₂-neutral sind. Dafür gleicht das Unternehmen den CO₂-Fußabdruck des Bodenbelags durch den Erwerb von Zertifikaten aus geprüften Emissionsminderungsprojekten aus.


