Interface / Nora Systems: CO2-negativer Kautschukboden
Interface hat mit seiner Marke »nora« auf der »BAU« den Prototypen eines CO₂-negativen Kautschukbodens präsentiert. Diese Innovation folgt auf die kürzlich bekanntgegebene »All In«-Selbstverpflichtung des Unternehmens, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Produktentwicklung und -fertigung derart zu optimieren, dass die Reduzierung und Speicherung von CO₂ ohne Kompensationen weiter vorangetrieben wird, um bis 2040 als Unternehmen CO₂-negativ zu werden.
Der als Prototyp vorgestellte CO₂-negative »nora«-Kautschukboden speichert mehr Kohlenstoff, als bei seiner Herstellung – von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis zum Verlassen des Werkstores, also Cradle to Gate – ausgestoßen wird.
Ohne Kompensationen CO₂-negativ
»Biobasierte Materialien wie Naturkautschuk sind seit Jahrzehnten ein integraler Bestandteil unserer Böden, um den CO₂-Fußabdruck unserer Produkte zu verringern«, berichtet Mario Kröger, Leiter Forschung und Entwicklung der Marke »nora«. »Unser erfahrenes Forschungs- und Entwicklungsteam hat unglaubliche Fortschritte in der Design- und Materialinnovation erzielt. Wir haben den CO₂-Fußabdruck des Prototyps ›Cradle to Gate‹ berechnet und ohne Kompensationen CO₂-Negativität erreicht. Dies ist eine großartige Leistung. Sie zeigt unser Engagement für die Reduzierung der Umweltauswirkungen in unserem gesamten Produktportfolio, um unsere ehrgeizigen Klimaziele zu erfüllen.«
Seit 2018 ist Nora Systems mit seinen Kautschukböden Teil des weltweit tätigen Unternehmens Interface. Durch den Einsatz der Expertise im Bereich der CO₂-Reduzierung für Produktdesign und -herstellung gelang es im Segment Kautschuk-Bodenbeläge von »nora«, den CO₂-Fußabdruck seit 2019 um 26 Prozent zu senken. Der neue Prototyp enthält nun zusätzlich recycelte und biobasierte Materialien, um einen negativen CO₂-Fußabdruck zu erreichen. Interface hat den Prototyp auf der »BAU« zusammen mit 39 CO₂-negativen Teppichfliesendesigns vorgestellt, welche die kommerzielle Realisierbarkeit von kohlenstoffspeichernden Bodenbelägen belegen.
»Dieser Prototyp bekräftigt unser ›All In‹-Engagement, frühere Kompensationsinvestitionen in Innovationsprojekte umzuwandeln, die zu direkten CO₂-Reduzierungen in unseren Abläufen und in unserer Lieferkette führen«, so Liz Minne, Leiterin der globalen Nachhaltigkeitsstrategie bei Interface. »Indem wir unseren Kunden in Zukunft eine CO₂-negative Kautschukbodenlösung anbieten, können wir ihnen helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, ohne Kompromisse beim Design oder bei den Leistungsvorteilen einzugehen.«


