11.10.2024 | Boden / Zubehör Seite 76 in Ausgabe 6/2024

Interface: Veränderte Bedürfnisse

Hybrides Arbeiten nach der Corona-Pandemie erfordert kreatives Umdenken. Daher hat die Nürnberger Versicherung für und mit ihren Mitarbeitenden ein neues Arbeitsmodell für die Zukunft entwickelt, um auf die veränderten Bedürfnisse an Büroarbeitstagen einzugehen.

Auf rund 48 000 m², verteilt auf sechs Etagen, hat die merTens AG das aus 24 Bauabschnitten bestehende Projekt »FutureWork:N – Für die ideale Symbiose aus Mensch, Methode und Arbeitsumfeld« Stück für Stück umgesetzt. Das Projekt vereint Flexibilität sowie Gemeinschaftsgefühl. Eine der Besonderheiten sind die multifunktionalen Themenräume. Die verschiedenen Mottos dafür stammen von den Mitarbeitenden selbst, die sich in Form eines kreativen Wettbewerbs zur Entwicklung der Themenwelten einbringen konnten.
Umgesetzt wurden unter anderem Ideen wie ein »Surfcamp«, in dem weder das echte Surfboard noch ein Arbeitstisch aus verwittertem Holz und Outdoor-Stühle wie in einer Strandbar fehlen durften. Weitere Beispiele für die insgesamt 30 Themenräume im Haus sind »Wald« mit Möbeln aus Holz, Baum-Fototapete und vielen Grüntönen sowie »Sporthalle« mit Kettlebells, Hanteln, Gymnastikbällen und den typischen Spielfeldmarkierungen. Dazu kamen Teambüros, Führungscockpits, Besprechungs- und Kollaborationsräume, Workcafés, Coffee Points, Co-Working-Bereiche, Event- und Powernapping-Räume. Bis Ende 2024 soll der letzte Bauabschnitt fertiggestellt sein.
Aufgrund der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen merTens und Interface sowie der großen Produkt- und Gestaltungsvielfalt der Teppichfliesen und LVT-Bodenbeläge entschied sich die Nürnberger Versicherung, die Bodenbeläge von Interface im Gesamtgebäude flächendeckend einzusetzen.

Kreatives Gestaltungskonzept
Annkatrin Decheneux, Senior Workplace Consultant bei merTens, erklärt, was den Ausschlag dazu gab, Interface-Böden zu verlegen: »Die modularen Bodenbeläge mit quadratischen Fliesen und Skinny Planks ermöglichen es uns, die Gestaltung kreativ nach unseren eigenen Vorstellungen umzusetzen. Es sind keine einzelnen Fliesen erkennbar, sondern es ergibt sich eine homogene Fläche. Zusammen mit den nahtlosen Übergängen zwischen Teppichfliesen und LVT lässt sich so ein optimales Ergebnis erzielen.«
Um die unterschiedlichen Arbeitsbereiche klarer voneinander abzugrenzen, sind mehr als zehn verschiedene Interface-Kollektionen wie beispielsweise »Drawn Lines«, »Level Set« und »Urban Retreat« zum Einsatz gekommen. Diese zeichnen sich neben ihrem Design und der Langlebigkeit insbesondere auch durch ihre Nachhaltigkeit aus. Alle Interface-Teppichfliesen sind standardmäßig mit der CO₂-negativen Rückenkonstruktion »CQuest Bio« ausgestattet, die einen Anteil von 88 Prozent biobasierter und recycelter Materialien aufweist. Interface hat im Rahmen seiner Mission »Climate Take Back« innovative Möglichkeiten entwickelt, um Kohlenstoff als Ressource für seine Produkte nutzen zu können, was sich in einem niedrigen CO₂-Fußabdruck von beispielsweise 2,93 kg CO₂e/m² beim Design »Heuga 727« widerspiegelt.

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