22.10.2023 | Verbände / Institute / Organisationen Seite 23 in Ausgabe 6/2023

IVK: Klebstoffindustrie verzeichnet in 2022 preisgetriebenes Wachstum

Der Industrieverband Klebstoffe (IVK) teilt mit, dass die deutsche Klebstoffindustrie das Geschäftsjahr 2022 mit einer Umsatzsteigerung von 5,3 Prozent bei einem gleichzeitigen Rückgang der Produktionsmenge um 6 Prozent abgeschlossen hat. »Die Lieferketten haben sich stabilisiert und alle wichtigen Klebrohstoffe waren verfügbar. Nichtsdestotrotz bewegt sich die Klebstoffbranche weiterhin in einem sehr her­aus­fordern­den Umfeld. Der Krieg in der Ukraine, Inflation und Zinssteigerungen bremsen den Konsum, und insbesondere der Regulierungsdruck in Europa und ein anhaltender Fachkräftemangel belasten unsere Industrie bei weiter anhaltendem Kostendruck stark«, sagt IVK-Vorstandsvorsitzender Dr. Boris Tasche.
Das Jahr 2022 wurde mit einem globalen Umsatz der deutschen Hersteller von 13,8 Milliarden Euro abgeschlossen (+14,6 Prozent). In Deutschland wurden Umsatzzuwächse von 4,8 Prozent für Klebstoffe, 5,5 Prozent für Klebebänder und 0,3 Prozent für zementäre Produkte erzielt. Gleichzeitig ist die Produktionsmenge an Klebstoffen um 6,0 Prozent gesunken.
Allein mit Klebstoffen konnte die deutsche Kleb­stoff­indus­trie 2022 einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro erzielen. Zusammen mit Dichtstoffen, zementären Bauklebstoffen und Klebebändern beläuft sich der Umsatz auf ca. 4,4 Milliarden Euro.
Für 2023 erwartet der IVK ein leicht rückläufiges Ergebnis.

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