IWM: Veranstaltungsreihe »FließestrichForum« erneut ausgebucht
Mit der Vermittlung von Grundlagenwissen und Praxistipps sowie zum Zwecke des Austauschs ist das »FließestrichForum« des Industrieverbandes WerkMörtel e.V. (IWM) zum Branchentreff geworden. An der dritten Neuauflage in Langenburg nahmen über 120 Teilnehmer aus Industrie, Handwerk, Ingenieur- und Sachverständigenwesen teil. Die Veranstaltungsreihe, die der IWM gemeinsam mit dem Bundesverband Estrich und Belag e.V. (BEB) sowie dem Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF) ausrichtete, war trotz des erhöhten Teilnehmerkontingents erneut ausgebucht. Im Fokus standen die stetig komplexer und mehrschichtiger werdenden Baukonstruktionen, die Sorgfalt bei der Planung und Ausführung von Fußbodenkonstruktionen erfordern.
Der Tag startete mit der Analyse und Beseitigung von Wasserschäden. Mike Steringer von der Steringer GmbH stellte innovative Trocknungsverfahren vor und Dr. Mario Blei, Geschäftsführer des Privatinstituts für Innenraumtoxikologie Dr. Blei GmbH, ergänzte die Ausführungen um die kontrovers diskutierten mikrobiologischen Folgen von Wasserschäden und deren Sanierungsfähigkeit.
Eigenschaften, Verarbeitung und Trocknung des Estrichmörtels standen im Fokus des zweiten Themenblocks. Andres Seifert von der Knauf Gips KG referierte über die Belegreife beheizter und unbeheizter CA-Estriche. Was den Fließestrich zum Fließen bringt und welche Vorteile die moderne Fließmitteltechnologie hat, erläuterte Gerhard Lang von der Sika Deutschland GmbH. Roman Kirchhofer, KBS Kirchhofer-Boden-Systeme AG, betrachtete die Dimensionierung von Estrichen. Anschließend ging es noch einmal um die Verarbeitung. Carsten Tiepermann von der Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH lieferte Tipps zur Optimierung der Leistung von Schneckenpumpen und zur Reduzierung des Verschleißes. Den Abschluss bildete Prof. Matthias Zöller von der AIBau gGmbH mit einem Ausblick auf die neuen Abdichtungsnormen und die Eignung von Calciumsulfatestrichen in Feuchträumen.

